Angeln im Ebro Delta
Eine ganz andere Erfahrung ist es im Ebro Delta zu fischen. Diese Brackwasserzone zieht große Räuber magisch an, um das reichhaltige Futter aufzunehmen, dass im Ebro Delta reichlich vorhanden ist. Wenn der Wind nicht zu stark bläst, kann man mit dem Boot auf das Meer hinausfahren. Dort kann man dann Gelbschwanzmakrelen von Stückgewichten bis zu 40 kg fangen. Gute Fänge kann man mit Kunstködern von Gabelmakrelen erwarten, die in der Regel so von 15 – 20 kg schwer sind. Möglich ist aber auch, eine Gabelmakrele bis zu 50 kg zu angeln. Mit künstlichen Ködern kann man auch im Ebro Delta gut auf den Wolfsbarsch fischen. Eine besondere Herausforderung ist das Hochsee-Schleppfischen auf den Bluefisch, mit einem am Stahlvorfach angeköderten Hornfisch. Diese Köderfische kann man günstig in der Fischhalle in Riomar kaufen. Auf kleinen Rapala Wobblern beißen jede Menge Makrelen, die kleinen Thunfischen ähnlich sehen. Sie kämpfen bis zum letzen Atemzug, wie unsere Makrelen in der Nordsee. Auch kapitale Amberjacks oder Palometa sind keine Seltenheit im Ebro Delta zu angeln. Wenn es zu stürmisch ist, um im Ebro Delta auf die See hinauszufahren, dann angelt man lieber im Fluss, wo noch Riesen von Waller und Karpfen auf Petrijünger warten. Wenn man einmal nicht angeln möchte, dann ist eine Bootstour flussaufwärts in landschaftlich schöner Lage zu empfehlen. Es lohnt sich allemal im Ebro Delta den Mittelmeerfischen auf die Schuppen zu rücken. Vor Ort kann man bequem Angelboote zum Schlepp- und Hochseeangeln mieten. Angelgeräte sind meistens an Bord und man wird von gut ausgebildeten Fachpersonal begleitet.