Rambam
Gesperrt
Das kleine Dörfchen Enix mit ca 550 Einw. liegt in der Sierra de Gádor auf einer Höhe von ca. 720 m über dem Meeresspiegel. Seine Hauptcharakteristik ist das reiche Wasservorkommen, der größte Schatz den man in dieser Provinz haben kann. Das Dorf stellt einen weißen Punkt in der ockerfarbenen und semiariden Landschaft dar. Es ist ein Gebirgsdorf muslimischen Ursprungs das noch das originale Aussehen seiner Straßen, welche terrassenförmig und eng sind, sowie die weißen Flachdachhäuser, aus denen die Pfarrkirche herausragt, erhalten hat.
Der Name Enix scheint vom germanischen Wort NIX abzustammen, das sich auf Quellen und Brunnen bezieht. Man weiß vom Bestehen des Ortes seit die germanischen Völker auf die Halbinsel kamen.
Die Araber respektierten den Namen und nannten den Ort El Nix. Zusammen mit Felix und Vicar gehörte er zur Taha von Almexixar. Nach der Maurenvertreibung wurde El Nix mit Einwohnern aus Kastilien und dem span. Levante wiederbevölkert. Der Stadtrat Granadas formt den Namen El Nix in Enix um.
Während des 19. Jahrhunderts sollte das Minenfieber der Sierra de Gádor auch diese Bevölkerung ergreifen. In dem "Marchal de Antón López oder Marchal de Enix", sind noch Spuren der Bergwerktätigkeit im heute verlassenen Stollen Carmen zu finden. Aus dieser Zeit bleibt auch die traurige Erinnerung des Abholzen der Berge. Wie viele Wälder muss es gegeben haben, dass heute noch Ortsnamen darauf Bezug nehmen wie z.B. Loma de la encina oder Barranco del madroño.
Anhang anzeigen 4732 Anhang anzeigen 4733 Anhang anzeigen 4734 mehr Fotos in einem Extra-Album
Ein Ausflug in die Berge der Sierra de Gádor mit einem Besuch in Enix mit seinem typischen andalusischen Flair lohnt sich immer. Und obwohl es eigentlich kaum etwas zu sehen gibt kann man ein paar Stunden wandern und anschliessend ein deftiges Menú del día in einer der Dorfkneipen zu sich nehmen.
Der Name Enix scheint vom germanischen Wort NIX abzustammen, das sich auf Quellen und Brunnen bezieht. Man weiß vom Bestehen des Ortes seit die germanischen Völker auf die Halbinsel kamen.
Die Araber respektierten den Namen und nannten den Ort El Nix. Zusammen mit Felix und Vicar gehörte er zur Taha von Almexixar. Nach der Maurenvertreibung wurde El Nix mit Einwohnern aus Kastilien und dem span. Levante wiederbevölkert. Der Stadtrat Granadas formt den Namen El Nix in Enix um.
Während des 19. Jahrhunderts sollte das Minenfieber der Sierra de Gádor auch diese Bevölkerung ergreifen. In dem "Marchal de Antón López oder Marchal de Enix", sind noch Spuren der Bergwerktätigkeit im heute verlassenen Stollen Carmen zu finden. Aus dieser Zeit bleibt auch die traurige Erinnerung des Abholzen der Berge. Wie viele Wälder muss es gegeben haben, dass heute noch Ortsnamen darauf Bezug nehmen wie z.B. Loma de la encina oder Barranco del madroño.
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Ein Ausflug in die Berge der Sierra de Gádor mit einem Besuch in Enix mit seinem typischen andalusischen Flair lohnt sich immer. Und obwohl es eigentlich kaum etwas zu sehen gibt kann man ein paar Stunden wandern und anschliessend ein deftiges Menú del día in einer der Dorfkneipen zu sich nehmen.