G
Gast1681
Guest
Diesen Satz habe ich von Barbara aufgegriffen in ihrem Beitrag unter Orangen mit Beigeschmack, weil die wirtschaftliche Lage Spaniens einen eigenen Thread verdient.
Ich habe das Gefühl das, zumindest in unserer Region, vieles schlimmer wird. Die ausländischen Erntehelfer werden viel schlimmer ausgenutzt als je zuvor. Später werde ich ein Beispiel nennen.
Die Bettlerei wird ganz unangenehm, weil sie aggressiv wird. Besonders ausländische Frauen werden massiv "angebettelt", obwohl ich das Wort angemacht angebrachter finde.
Ich sehe auch zunehmend wie das eine oder andere Geschäft "heimlich" abläuft. Kleine Päckchen, aus der Jackentasche geholt und Geld wechseln den Besitzer.
Andererseits waren wir erst gestern bei einem Fiat Autohändlern mit großer Werkstatt. Fiat hat ja zwischenzeitlich viele Marken aufgekauft und so müßten auch wir mit unserem Wrangler Jeep zum Kundendienst nach Murcia. Von außen war das Autohaus schlicht und unauffällig, aber der Innenhof war überwältigend mit jeder Menge Luxuswägen die auf Inspektion und Reparatur warteten. Von der Werkstatt selbst war nur ein riesiges Gebäude zu sehen. Der Servicemanager war sehr freundlich und machte einen kompetenten Eindruck. Gekleidet in Anzug und Krawatte, also schien er nur für die Service Annahme verantwortlich zu sein. Erzählt hat er uns, dass sie fast ausschließlich mit großen, bzw. Luxusautos ihr tägliches Brot verdienen. Der Verkauf und Service von Kleinwägen am Boden liege, die Autohöfe überquellen und ein Silberstreifen noch nicht mal im weiten Horizont zu sehen sei. Also, Gott lob die zahlende obere Gesellschaft.
Auf der Strecke blieben und bleiben, m.E., die vielen Jugendlichen und Erwachsenen die keine gute Schulausbildung, wenn überhaupt, haben. Hilfsarbeiter werden nicht mehr gebraucht nachdem die Bauindustrie nahezu gestorben ist. Fabriken gibt es zu wenig, also welche Jobs sind zu vergeben an schlecht ausgebildete Menschen.
Als Erntehelfer findet man keinen Spanier, dazu knebelt man die Indios, Rumänen, Afrikaner usw. Der ja auch irgendwie seinen Hunger stillen muß.
Jetzt noch zu meinem angekündigten Beispiel. Unser Freund und Helfer in vielen Situationen ist Mexikaner, lebt schon lange in diesem Land und hat sich in letzter Zeit als Palmenschäler sein Brot verdient. Laut eigener Aussage mußte er schon immer mit Diskriminierung zu Recht kommen, aber es wird zunehmend schlimmer. Nun hat er wieder einen Job ergattert. In einem Golfclub müßten 200 Washingtonias geschält werden. Für jede Palme hat er 40 Minuten Zeit bekommen, wobei die Palmwedel schon seit geraumer Zeit nicht mehr geschnitten wurden und deshalb die vertrockneten Wedel erst mal "bekämpft" werden müssen. Jetzt kommt aber der Hammer. Für 200 Palmen bekommt er einen lächerlichen Fixpreis und so frage ich mich, was soll die Zeitangabe von 40 Minuten? Oder läßt man sich da noch ein Hintertürchen um nicht bezahlen zu müssen wenn die Zeitvorgabe nicht eingehalten wird.
Ich sehe also nicht, wie oder wo der herbeigeredete Aufschwung herkommen soll.
Ich habe das Gefühl das, zumindest in unserer Region, vieles schlimmer wird. Die ausländischen Erntehelfer werden viel schlimmer ausgenutzt als je zuvor. Später werde ich ein Beispiel nennen.
Die Bettlerei wird ganz unangenehm, weil sie aggressiv wird. Besonders ausländische Frauen werden massiv "angebettelt", obwohl ich das Wort angemacht angebrachter finde.
Ich sehe auch zunehmend wie das eine oder andere Geschäft "heimlich" abläuft. Kleine Päckchen, aus der Jackentasche geholt und Geld wechseln den Besitzer.
Andererseits waren wir erst gestern bei einem Fiat Autohändlern mit großer Werkstatt. Fiat hat ja zwischenzeitlich viele Marken aufgekauft und so müßten auch wir mit unserem Wrangler Jeep zum Kundendienst nach Murcia. Von außen war das Autohaus schlicht und unauffällig, aber der Innenhof war überwältigend mit jeder Menge Luxuswägen die auf Inspektion und Reparatur warteten. Von der Werkstatt selbst war nur ein riesiges Gebäude zu sehen. Der Servicemanager war sehr freundlich und machte einen kompetenten Eindruck. Gekleidet in Anzug und Krawatte, also schien er nur für die Service Annahme verantwortlich zu sein. Erzählt hat er uns, dass sie fast ausschließlich mit großen, bzw. Luxusautos ihr tägliches Brot verdienen. Der Verkauf und Service von Kleinwägen am Boden liege, die Autohöfe überquellen und ein Silberstreifen noch nicht mal im weiten Horizont zu sehen sei. Also, Gott lob die zahlende obere Gesellschaft.
Auf der Strecke blieben und bleiben, m.E., die vielen Jugendlichen und Erwachsenen die keine gute Schulausbildung, wenn überhaupt, haben. Hilfsarbeiter werden nicht mehr gebraucht nachdem die Bauindustrie nahezu gestorben ist. Fabriken gibt es zu wenig, also welche Jobs sind zu vergeben an schlecht ausgebildete Menschen.
Als Erntehelfer findet man keinen Spanier, dazu knebelt man die Indios, Rumänen, Afrikaner usw. Der ja auch irgendwie seinen Hunger stillen muß.
Jetzt noch zu meinem angekündigten Beispiel. Unser Freund und Helfer in vielen Situationen ist Mexikaner, lebt schon lange in diesem Land und hat sich in letzter Zeit als Palmenschäler sein Brot verdient. Laut eigener Aussage mußte er schon immer mit Diskriminierung zu Recht kommen, aber es wird zunehmend schlimmer. Nun hat er wieder einen Job ergattert. In einem Golfclub müßten 200 Washingtonias geschält werden. Für jede Palme hat er 40 Minuten Zeit bekommen, wobei die Palmwedel schon seit geraumer Zeit nicht mehr geschnitten wurden und deshalb die vertrockneten Wedel erst mal "bekämpft" werden müssen. Jetzt kommt aber der Hammer. Für 200 Palmen bekommt er einen lächerlichen Fixpreis und so frage ich mich, was soll die Zeitangabe von 40 Minuten? Oder läßt man sich da noch ein Hintertürchen um nicht bezahlen zu müssen wenn die Zeitvorgabe nicht eingehalten wird.
Ich sehe also nicht, wie oder wo der herbeigeredete Aufschwung herkommen soll.