@roham .. so sollte sich mein Beitag auch nicht anhören, nur erweckt der verlinkte Artikel den Eindruck, dass das Finanzamt in Spanien besonders rigoros gegen Unternehmen vorgeht und das stimmt definitiv nicht.
Bevor das spanische Finanzamt zu solchen Mitteln greift, wird es, ebenso wie Finanzämter in Deutschland, andere Möglichkeiten versucht haben, die allerdings den betroffenen Steuerzahler nicht dazu bewegt haben, seine Steuerschuld zu begleichen.
Ich persönlich finde es gut, dass das Finanzamt mit seinen Beitreibungen auch vor Prominenten nicht halt macht und gleich wie bei vielen "normalen" Steuerzahlern alle Möglichkeiten ausschöpft, um zur Begleichung seiner Forderungen zu kommen.
Denn umgekehrt muss der oder die Betroffene ja auch irgendwo das Geld verdient bzw. eingenommen haben, dass ein entsprechender Anspruch vorhanden ist und wenn nicht berücksichtigt wurde, dass von den Einnahmen auch ein Teil "dem Staat gehört" ... tja, dann hat man etwas verkehrt gemacht.
Es hört sich sicherlich sensationell an, wenn das Finanzamt, wie in diesem Fall, bei einem "Steuersäumigen" ins Lokal einfliegt, doch kenne ich genug Beispiele, die erkennen lassen, dass es im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ "milde" handelte. So wie aus dem Artikel zu entnehmen ist, hat der Betreiber der Lokalität ja ein nicht ganz wertloses Anwesen, welches er versuchte zu veräußern. In anderen Ländern (und hier spreche ich zum Beispiel nicht explizit Deutschland an) pfänden sie die erstmal direkt alles unterm A... weg, egal ob die der Wert des Gepfändeten wesentlich höher ist, als die eigentlich beanspruchte Forderung /emoticons/default_wink.png