Meine Meinung zu dem ganzen Thema ist sicherlich unbedeutend, zumal ich ja nichts ändern kann. Ich hatte in einem "sogenannten Rundum-Schlag" schon einmal beschrieben, dass wir meiner unmaßgeblichen Meinung nach weg müssen vom ewigen Wachstum denken. Tatsache ist, dass alle Märkte gesättigt sind, sonst hätten wir ja kein Problem. Und die Märkte die noch nicht gesättigt sind, da müssen wir nicht hingehen, denn die haben kein Geld für unsere Güter, sind in deren Augen Luxusgüter. Also, dann beschreibe ich mal wie ich es mir vorstelle, da du Kiebitz ja nach Verbesserungsvorschlägen gefragt hat. Nehmen wir als Beispiel Griechenland (ist wahrscheinlich für Spanien FAST genauso, ebenso für Portugal). Die Griechen importieren mehr als sie exportieren, die importierten Güter sind jedoch bei weitem teuerer als das was sie exportieren. Und so müssen Löhne, Renten usw. steigen, damit der importiere Kram (dazu zählt auch Olivenöl) überhaupt bezahlt werden kann. Der Olivenbauer geht daran zu Grunde und das ganze Land gleich mit. Wenn der Grieche also jetzt wieder seine Drachme hätte, dann könnte er abwerten und seine Oliven und sein Olivenöl selbst produzieren und an die Griechen verkaufen. Und so ist das mit allen Ländern, die eine Währung angenommen haben, die schlichtweg nicht zu ihnen paßt und auch nicht zur Produktivität.
Wie gesagt, das ist nur meine unmaßgebliche Meinung aber wenigsten mache ich mir über das Ganze Gedanken und wische nicht alles mit Blödsinn weg.