Ich finde streetview praktisch, vor allem in Spanien: Da kann man sich vor der Fahrt ansehen, wie die Strassenecke aussieht, an der man abbiegen muss, weil die Erklärungen der Gastgeber so lauten: An der Mauer, hinter der ein Schimmel steht... Wenn man ankommt, steht der Schimmel nicht mehr da, und es gibt diverse Mauern...
Klar ist eine Navi eine schöne Sache, aber da die Spanier es vorziehen, aktuelle Meldungen manchmal erst 4 Jahre später zu melden, führt sie einen schnell in die falsche Richtung.
Für die Suche nach einer neue Bleibe ist es ebenfalls hervorragend geeignet: Da kann der Anbieter die schönsten Worte wählen, streetview kommt mit Fakten, und dann wird aus dem 'neuwertigen Zustand' schnell eine Ruine, die den weiten Weg nicht lohnt, d.h. man spart viel Zeit und Geld.
Persönlichkeitsrechte greifen nicht, weil keine Personen (einzeln oder in Gruppen, die gezielt abgelichtet wurden), erfasst werden.
Einbruchsgefahr: Die richtigen Banden laufen eh ein paar Tage vorher mit dem iPhone durch die Strassen und beobachten mit Ferngläsern, bevor sie die Häuser ausräumen.
Oder anders herum: jeder Knipser mit einer Digitalkamera nimmt es mit den 'Persönlichkeitsrechten' überhaupt nicht Ernst, weil er die Personen, die auf seinen Fotos sind, nicht fragt, ob er sie fotografieren darf...