Es ist ja keine neue Nachricht, dass Katalonien gerne ein eigenständiges Land werden und sich von Spanien abspalten will. Nun hat man dazu ein Termin festgelegt. Am 9. November 2014 will Katalonien darüber entscheiden, ob es sich von Spanien abspalten soll oder nicht. Ein Vorgehen, welches der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy für Verfassungswidrig hält und sich an das Verfassungsgericht in Madrid wenden will um dieses Referendum für Illegal zu erklären.
Barcelona und Madrid, das sind nicht nur die zwei größten Städte in Spanien, sondern oft auch politisch zwei entgegengesetzte Pole in Spanien, welche auch im Bürgerkrieg einen ihrer Höhepunkte hatten. So ist diese Rivalität schon lange auch geschichtlich geprägt und in vielen Köpfen dort stark verankert.
Die Wirtschaftskrise in Spanien hat neben der historischen und kulturelle Rivalität, zudem die wirtschaftliche Komponente ins Spiel gebracht. Katalonien steht finanziell viel besser da, als der Großteil von Spaniens und in einem Verbund ist es ja oft so, dass man als Reicher auch etwas an die Ärmeren abgeben muss, bzw. zu deren Erhalt beitragen sollte.
Derartiges Gebaren kennt man ja auch von Deutschland, wo die reichen Bundesländer wie Bayern, immer wieder laut aufschreiben, weil sie in der ein oder anderen Form, die ärmeren Bundesländer unterstützen sollen.
Aber man sollte sich auch durchaus die Frage stellen, ob nicht diese "reichen" Bundesländer/Provinzen nicht auch von den ärmeren profitieren? Ist es nicht auch dann die Pflicht, in einer solchen Gemeinschaft, dann auch für die Ärmeren da zu sein?
Solidarität oder Egoismus?
Und welche Konsequenzen dies am Ende auch für die regionale Wirtschaft hätte, wenn man vom Rest des Landes sich abspalten und eine größere Isolation hinnehmen würde. Denn in Zeiten der Globalisierung ist Wirtschaft oft nicht nur regional und autonom, sondern hängt in einem komplexen Netz, zahlreicher Kanäle ab. Würde Katalonien wirklich besser da stehen, wenn es eine solche Abspaltung erwirken könnte?
Denn am Ende bleibt die Frage, ob Solidarität und Zusammenhalt nicht doch die besseren Überlebenschancen bietet oder der egoistische Alleingang, nicht doch der Anfang vom Ruin ist?
Barcelona und Madrid, das sind nicht nur die zwei größten Städte in Spanien, sondern oft auch politisch zwei entgegengesetzte Pole in Spanien, welche auch im Bürgerkrieg einen ihrer Höhepunkte hatten. So ist diese Rivalität schon lange auch geschichtlich geprägt und in vielen Köpfen dort stark verankert.
Die Wirtschaftskrise in Spanien hat neben der historischen und kulturelle Rivalität, zudem die wirtschaftliche Komponente ins Spiel gebracht. Katalonien steht finanziell viel besser da, als der Großteil von Spaniens und in einem Verbund ist es ja oft so, dass man als Reicher auch etwas an die Ärmeren abgeben muss, bzw. zu deren Erhalt beitragen sollte.
Derartiges Gebaren kennt man ja auch von Deutschland, wo die reichen Bundesländer wie Bayern, immer wieder laut aufschreiben, weil sie in der ein oder anderen Form, die ärmeren Bundesländer unterstützen sollen.
Aber man sollte sich auch durchaus die Frage stellen, ob nicht diese "reichen" Bundesländer/Provinzen nicht auch von den ärmeren profitieren? Ist es nicht auch dann die Pflicht, in einer solchen Gemeinschaft, dann auch für die Ärmeren da zu sein?
Solidarität oder Egoismus?
Und welche Konsequenzen dies am Ende auch für die regionale Wirtschaft hätte, wenn man vom Rest des Landes sich abspalten und eine größere Isolation hinnehmen würde. Denn in Zeiten der Globalisierung ist Wirtschaft oft nicht nur regional und autonom, sondern hängt in einem komplexen Netz, zahlreicher Kanäle ab. Würde Katalonien wirklich besser da stehen, wenn es eine solche Abspaltung erwirken könnte?
Denn am Ende bleibt die Frage, ob Solidarität und Zusammenhalt nicht doch die besseren Überlebenschancen bietet oder der egoistische Alleingang, nicht doch der Anfang vom Ruin ist?
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