Niederländerin überlebt 18 Tage ohne Essen in spanischer Schlucht

Delmar

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Da habe sich ja wieder eine Hollywoodreife Geschichten in Spanien ereignet. Die 48-jährige Niederländerin Mary-Anne Goossens wurde nach 18 Tage aus einer Schlucht in Málaga gerettet, wo sie die komplette Zeit ohne etwas zu essen überlebte. Sie wurde aus der Schlucht gerettet, nachdem sie von drei spanischen Wanderern in der Schlucht gesehen worden war. In diesen 18 Tagen hat sie 4,5 Kilo verloren und verdankt ihrem umsichtigem Verhalten ihr Überleben. Sie blieb in der nähe des Flusses und hatte somit immer Wasser zum trinken. Auch ansonsten ist sie gesundheitlich in bester Verfassung und leidet nur unter etwas Schwäche und Dehydrierung.

Auf einer Wanderung am Fluss Chíllar, nahe dem Badeort Málaga im Sierra Almijara-Park (Andalusien), verlorirrte sich die Niederländerin in der hügeligen Landschaft und als es dann Nacht wurde, verlor sie gänzlich die Orientierung. Zum Unglück, dass sie sich dort verlaufen hatte, stürzte sie dann auch noch in eine Schlucht, aus der sie sich selbst nicht mehr heraus kam. Zwar hatte mittlerweile auch die Familie der Niederländerin auch schon eine Suchaktions ins Leben gerufen, doch diese verlief nicht so glücklich.

Bei ihrem Kampf ums Überleben dachte sie sogar daran, Ameisen zu essen, aber sie konnte sich dazu einfach nicht überwinden.

Also bei solchen Wanderungen in unbewohnten Naturschutzgebieten bitte immer daran denken, nie ohne Begleitung dort auf Wanderschaft zu gehen.

 
hatte die kein Handy dabei??

Die meisten NSG haben doch gekennzeichnete, befestigte Wege, die man sowieso nicht verlassen darf.

Bei längeren Trips, einen Lageplan und Kompass mit zu führen, sollte selbstverständlich sein.

Ich bin (war) auf solchen Touren auch immer solo unterwegs.

 
Hmm zum Glück hat sie es überstanden. Neulich wurden jedoch 2 Menschen auf einem Boot geborgen, die 74 ohne Essen auf See waren.. 18 sind dagegen noch erträglich.

Handy hätte geholfen.

 
Man hat ja auch nicht immer überall Empfang. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass so ein Naturschutzgebiet kaum bis keine Netzabdeckung hat. Ist man zudem noch weiter gelaufen und in eine Schlucht gefangen, sieht es noch ungünstiger aus.

 
Nur weil man die Wege aus den besten aller Gründe nicht verlassen darf, heisst es ja noch lange nicht, dass das auch eingehalten wird. Im Gegenteil. ;-) Und auf See gibt es noch weniger Handyempfang als in einer Schlucht.

 
hast recht, aber Mitleid kommt bei mir nur bei den Rettungsdiensten auf,

die solche Uneinsichtigen bergen müssen.

 

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