Spanien ist ein durchaus katholisch geprägtes Land und daher hätte man eigentlich meinen können, dass der Papstbesuch beim Weltjugendtag ein Heimspiel für den Papst werden würde. Aber eine reiche Kirche hat es nicht leicht bei einer arbeitslosen, westlich geprägten Jugend.Der Papstbesuch von Papst Benedikt XVI. in Madrid soll rund 50 Millionen Euro kosten und dies für die einen auf spanische Staatskosten. Dies treibt nun die Jugend Spaniens bzw. Madrids , Papst- und Kirchengegner auf die Straßen. Und wie so oft gibt es bei hitzigen Demos auch Randale, was dem Ganzem ein eher hässliches Gesicht für beide Seiten gibt.Von der Gegenseite wird gesagt, dass alle Gelder für den Papstbesuch einzig von den Pilgern und Spenden aufgebracht werden und keine Cent vom spanischen Staat. Nun argumentieren die Demonstranten damit, dass die Spenden hier rund 30 Prozent betragen, was dann mal 15 Millionen Euro wären. Diese jedoch würden von spanische Baukonzerne und Banken kommen, welche diese wiederum als Steuernachlässe vom Staat bekämen. Kein leichtes Spiel für den Papst und die katholische Kirche in Zeiten dieser Krise, im doch eigentlich doch so katholisch geprägtem Spanien.