baufred, nicht dass wir uns da falsch verstehen: Als klar war, dass mein verstorbener Mann und ich nach Spanien umziehen wollten, habe ich sofort mit dem Spanischunterricht begonnen. Da wir selbständig waren, war die Zeit knapp, also kam eine Lehrerin der Berlitz-School ins Haus. Dann folgte nach einem Jahr ein mehrwöchiger Intensivkurs in dem Dir wohl bekannten Institut von Malaga.
Aber ich war auch erst 40, als wir Hamburg verließen. Ich hatte noch einiges vor in Spanien. Meine Motivation war also eine andere.
Und ich gebe Dir absolut Recht, dass immer Situationen eintreten können (Autounfall, Anruf bei der Polizei, Krankenhauseinlieferung etc.) in denen man ohne Spanisch schlimm dran ist.
Was ich sagen wollte ist, es geht in Touristenzentren absolut ohne die Landessprache, da dort sogar im Krankenhaus immer jemand ist, der zumindest Englisch spricht. Ich bin kein Verfechter davon, Spanisch auf biegen und brechen büffeln zu müssen und ohne einen gewissen Level nicht nach Spanien ziehen sollte.
Jeder, wie er mag. Und wie ich schon schrieb, gibt es unendlich viele Leute, die mehr als 20 Jahre in Spanien leben - übrigens auch jüngere, nicht nur Rentner - die einfach keinen "Bock" darauf haben, eine Fremdsprache zu erlernen. Wollen wir sie deshalb aussperren? Wichtig für Spanien ist doch, dass die Menschen kommen und dort die Wirtschaft ankurbeln.
Ich sehe das also eher pragmatisch (wenn ich selbst auch anders gehandelt habe).