Das Krankenhaus in La Xara (Denia) ist schon seit geraumer Zeit in privaten Händen. Als ich das letzte Mal dort war, hat man mir Blut abgenommen, um zu sehen, ob ich etwas ganz bestimmtes hätte. Ich wartete und wartete und zwar in einem Behandlungszimmer, was in dieser ganzen Zeit durch mich belegt war. Ich hätte genauso gut im Wartesaal Platz nehmen können.
Nach 2 Stunden frage ich dann einmal, ob das Ergebnis nicht endlich vorliegt. Man schickte die Ärztin vorbei und sie gab Auskunft:
Ja, das Ergebnis ist negativ. Scheint alles in Ordnung zu sein. Aber in zwei Stunden würde man noch einmal Blut abnehmen, um eine Gegenprobe zu machen.
Trauten die ihrem eigenen Labor nicht? Doch, aber sie wollten Zeit schinden und die Rechnung in die Höhe treiben. Ich nahm meine Sachen und verließ auf eigenen Wunsch den Laden.
Dieses Vorgehen erinnerte mich stark an die Privatklinik Hospital de Levante in Benidorm. Wegen jedes verquerten Pupses wurde sofort ein Ultraschall gemacht. Ja, klar, die Geräte müssen sich amortisieren, die Ärzte beschäftigt werden. Doch wirklich schlimm ist es, wenn sie dann hinter dem Rücken des Patienten Dinge mit der KK abrechnen, die so nie gemacht wurden. Nur durch Zufall erfuhr ich davon.
Überall Betrug, Übervorteilung und Vetternwirtschaft. Das zieht sich durch ganz Europa.
Ekelhaft!