Ganz allgemein würde ich schon einmal gar nicht verwenden, denn ganz allgemein sagt man ja, dass der Stierkampf vor allem auch durch den Tourismus lebt und hier die Deutschen, welche den Stierkampf am leben erhalten. Ganz allgemein will ich das mal gar nicht ausschließen, will es aber auch nicht bestätigen, weil mir da keine Zahlen dazu vorliegen.
Ganz konkret kenne ich einige Leute hier in Deutschland die mit ihren Haustieren sehr abscheulich umgehen und lese so einiges über die Region, wie hier einige zum Spaß mit ihren Tieren umgehen.
Ganz konkret gehen alle meine spanischen Verwandten und Bekannten in Spanien nicht anders mit Tieren um, als jene Menschen, mit denen ich mich hier in Deutschland Umgang pflege. Meinen Freund in Spanien zum Beispiel begleitete ich mit seinem Hund und er hebte wie es in dem Ort so üblich ist, den Hundekot mit der Tüte auf und entsorgt ihn im Müll. Das habe ich selbst in Deutschland "kaum" gesehen. Da hatte ich mich schon die ganze Zeit über gefragt, was die Hundebesitzer dort immer für einen komischen Knochen am der Hundeleine hatten. Dies war ein als Hundeknochen gestalteter Hunde-Kot-Tütenbehälter.
@Spok
Wenn lesen und auf Quellen beziehen, dann bitte auch richtig. Die Seite verzeichnet dort selbst mit ihrem letzten Eintrag 2005, also vor acht Jahren, seit her scheint sie nicht mehr aktualisiert worden zu sein, Erfolge in Spanien.
Zudem würde ich den Stierkampf mitnichten in Zusammenhang mit der Behandlung von Hunden sehen und würde auch empfehlen dies getrennt zu behandeln.
Und ich kenne die Spielchen auch hier in Deutschland, wo man gerne lieber an die polnische Grenze usw. fährt um möglichst "günstig" einen Hund zu bekommen, als für teures Geld von einem guten und renommierten Züchter. Denn Geiz ist ja Geil. Und da frage ich mich doch, was nun perverser ist, Tiere zu quälen, weil man es nicht besser weiß oder weil man es der Kosten wegen, stillschweigend hinnimmt. Gilt insbesondere für die derzeitig laufende Lebensmittelskandale durch die Massentierhaltung.
Man muss gar nicht so weit in den Süd-Westen schauen um sich der Tierquälerei bewusst zu werden um mal dem ein oder anderen hier gerne mal den Spiegel vor die Nase zu halten, der sich moralisch meint auf einem zu hohem Ross zu stehen.
Da dies aber ein Spanienforum ist, will ich mal wieder die Kurve bekommen.
Es gibt sicherlich vieles in Spanien, wo gerade in den alten Köpfen noch vieles im Argen liegt. Das möchte ich nicht bestreiten. Unbestreitbar ist, dass in Spanien eine neue Generation(en) heranwachsen und sich jetzt schon vieles dort im Umbruch befindet, was den Umgang mit Tieren angeht. Das hat viel mit Aufklärung, gesellschaftlicher Wandel, Landflucht und auch Globalisierung zu tun. Man sollt eund darf aber nie zwei Länder 1:1 vergleichen oder versuchen die Maßstäbe eines Landes 1:1 auf das andere zu übertragen. Das hat in den seltensten Fällen funktioniert.
Ich habe zum Glück noch nie erlebt, dass meine Leute in Spanien und damit meine ich meinen Umgang dort, mit Hunden anders umgegangen wären, als ich es hier in Deutschland kenne. Aber dies gibt es durchaus noch:
http://www.spanien-treff.de/threads/221-Hunde-im-Supermarkt-Zoogesch%C3%A4ft-kaufen
Vielleicht kann ja hier der/die ein oder andere ihre Erfahrungen aus Spanien generell oder auch im Speziellen mit Hundehaltern, Hundehaltung erzählen und ob er/sie da einen Wandel mit Zeit erkannt hat. Evtl. auch den Vergleich zu Deutschland oder gar anderen Ländern, wenn es der Darstellung hilft.