Mica
Spanien Profi
Wie schoen, ab Samstag dem 23.6. duerfen wir hier in Catalunya auf jedes Rezept den beruehmten Euro zahlen, plus den "co-pago" von Cents bis zu mehreren Euro je nach Medikament.
Es wird allerdings auch sehr nett darauf hingewiesen, dass man sich weigern koennte, den Euro zu bezahlen...man muss allerdings mit der Konsequenz rechnen, von der Seguridad Social dafuer mit einer Geldstrafe belegt zu werden...geht's noch? Friss Vogel, oder stirb?
Da fragt man sich doch wie Menschen ohne Arbeit und ohne jedwelche Unterstuetzung hier noch ueberleben sollen? Entweder gebe ich mein Geld fuer Essen aus und bin lieber krank oder ich bin krank und muss Medikamente bezahlen, dafuer habe ich aber dann ein Echo im Kuehlschrank?
Dieses wunderschoene Land, ich dem ich mittlerweile mehr als 50% meines Lebens arbeitend und steuerzahlend verbracht habe, ueber 24 Jahre, geht mir langsam aber sicher sowas von auf die Nuesse, dass ich eigentlich gute Lust haette zu sagen "Rutscht mir doch alle den Buckel runter, weg hier, verarschen kann ich mich auch allein".
Mein Kuehlschrank ist voll von Medikamenten meines krebskranken Mannes - u.a. 5 Einwegspritzen mit Abwehrverstaerkern (100€! die Spritze), perfekt in Ordnung, jede Spritze versiegelt, gekuehlt, noch lange haltbar, gestern waehrend der Chemo gefragt, ob ich die in der krankenhauseigenen Apotheke abgeben kann, von wo ich sie auch bekam, Antwort war: Nö mach Dir mal keine Gedanken, die kannste dann wegschmeissen....
Vielleicht sollte man sich mal ueberlegen, neben den "banco de alimentos" noch ein paar "banco de medicamentos" aufzumachen, anstatt nicht abgelaufenen Medikamente in der Apotheke abzugeben, damit sie korrekt entsorgt werden, in der Medikamentenbank einfach korrekt lagern, mit oder ohne Kuehlung, und an Menschen weitergeben, die es sich nicht mehr leisten koennen, krank zu werden.
Griechenland laesst gruessen, jetzt fehlt hier in Spanien nur noch, dass Menschen, die kein Arbeitslosengeld mehr bekommen, von der Seg. Social ausgeschlossen werden, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Als Hamburgerin faellt mir dazu nur "Schiet di wat un klei mi ann mors!" ein.
Es wird allerdings auch sehr nett darauf hingewiesen, dass man sich weigern koennte, den Euro zu bezahlen...man muss allerdings mit der Konsequenz rechnen, von der Seguridad Social dafuer mit einer Geldstrafe belegt zu werden...geht's noch? Friss Vogel, oder stirb?
Da fragt man sich doch wie Menschen ohne Arbeit und ohne jedwelche Unterstuetzung hier noch ueberleben sollen? Entweder gebe ich mein Geld fuer Essen aus und bin lieber krank oder ich bin krank und muss Medikamente bezahlen, dafuer habe ich aber dann ein Echo im Kuehlschrank?
Dieses wunderschoene Land, ich dem ich mittlerweile mehr als 50% meines Lebens arbeitend und steuerzahlend verbracht habe, ueber 24 Jahre, geht mir langsam aber sicher sowas von auf die Nuesse, dass ich eigentlich gute Lust haette zu sagen "Rutscht mir doch alle den Buckel runter, weg hier, verarschen kann ich mich auch allein".
Mein Kuehlschrank ist voll von Medikamenten meines krebskranken Mannes - u.a. 5 Einwegspritzen mit Abwehrverstaerkern (100€! die Spritze), perfekt in Ordnung, jede Spritze versiegelt, gekuehlt, noch lange haltbar, gestern waehrend der Chemo gefragt, ob ich die in der krankenhauseigenen Apotheke abgeben kann, von wo ich sie auch bekam, Antwort war: Nö mach Dir mal keine Gedanken, die kannste dann wegschmeissen....
Vielleicht sollte man sich mal ueberlegen, neben den "banco de alimentos" noch ein paar "banco de medicamentos" aufzumachen, anstatt nicht abgelaufenen Medikamente in der Apotheke abzugeben, damit sie korrekt entsorgt werden, in der Medikamentenbank einfach korrekt lagern, mit oder ohne Kuehlung, und an Menschen weitergeben, die es sich nicht mehr leisten koennen, krank zu werden.
Griechenland laesst gruessen, jetzt fehlt hier in Spanien nur noch, dass Menschen, die kein Arbeitslosengeld mehr bekommen, von der Seg. Social ausgeschlossen werden, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Als Hamburgerin faellt mir dazu nur "Schiet di wat un klei mi ann mors!" ein.