Schweres Zugunglück

  • Ersteller Ersteller Gast1681
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@ Mica - Gerade hörte ich auf n-tv ebenfalls von dieser Vermutung, die angeblich bei El Mundo veröffentlich wurde. Die Medien sollten sich ein wenig zurück nehmen. Was passiert ist, ist so grausam für die Verletzten, Verstümmelten und die Hinterbliebenen, da muss man nicht noch mit Katastrophen-Journalismus nachheizen.

@ Mari - Normalerweise ist das bei diesen Hochgeschwindigkeitszügen auch so. Doch das Teilstück, auf dem das Unglück geschah - war halt technisch noch nicht auf diese Art von Zügen ausgelegt.

Selbst wenn der Zugführer nun die Schuld hat, bleibt bei mir eine Frage offen: Wieso wurde der Zug überhaupt auf dieser Strecke in Betrieb genommen, wenn doch noch gar nicht alles dafür vorbereitet war?

Wenn das stimmt, trägt die Bahngesellschaft einen großen Teil der Schuld am Tode vieler Menschen.

 
An Spekulationen möchte ich mich nicht beteiligen. Dazu habe ich zu viel Respekt vor den Toten und deren Angehörigen. Es erinnert mich auch an die verunglückte Costa Concordia und das Zugunglück in Eschede. Eine Aufklärung wird es geben dafür wird die spanische Justiz schon sorgen. Die Toten Menschen bleiben allerdings tot.

 
Ermittler gibt es natürlich in diesem Unglücksfall, Mica. Das ist klar. Aber was die Bild-Zeitung da mal wieder von sich gibt, ist das, was sie schon immer von sich gab:

Gequirrlte Sch......

Stimmt es eigentlich, dass der Zugführer auf FB mit seinem "flotten Fahrstil" protzte?

Und welche Aufgabe hat der zweite Zugführer? Ist das so etwas wie ein Co-Pilot? Dann ist er doch ebenso verantwortlich, oder?

 
Der Lokführer des Unglückszuges von Spanien hat unvorsichtiges Handeln bei der Tragödie eingeräumt. Unter Auflagen ließ man ihn in der Nacht frei.

Ich kann verstehen, warum diese Entlassung im Schutze der Nacht stattfand. Menschen, die so viel Elend erleiden mussten, neigen schon mal zur Selbstjustiz. Also Vorsicht, Herr Lokomotivführer.

http://www.stern.de/panorama/zugunglueck-in-spanien-lokfuehrer-ist-wieder-frei-2044075.html#utm_source=standard&utm_medium=rss-feed&utm_campaign=alle

 
Ich will den Mann bestimmt nicht von seiner Schuld frei sprechen, aber es schleicht sich doch so ein bisschen der Verdacht von einem "Bauernopfer" ein. Die Bahn müsste bestimmt Schadenersatz zahlen, ein Lokführer nicht. Also bleibt die Frage wieso ein Lokführer auf dieser Strecke überhaupt mit so einer Geschwindigkeit Rasen konnte? Scheint mir ein wenig zu stinken!

 
Das ist ja inzwischen klar, Bruny. Dieser Streckenteil war noch nicht für einen Hochgeschwindigkeitszug ausgelegt.

Die Bahn hätte den Zug nicht dort laufen lassen dürfen.

Die wird jedoch zu ihrer Verteidigung anführen, der Lokführer habe diese Tatsache gewusst und hätte entsprechend von Hand abbremsen müssen.

Da beißt sich die Maus mal wieder in den Schwanz.

Trotzdem möchte ich nicht in der Haut des Lokführers stecken, der jetzt in seinen alten Lebenskreis zurück kehren muss.

 

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