Spanien im Mittelpunkt der Schuldenkrise

Hallo an alle,

ich bin froh, dass ich jetzt nicht in Spanien leben muss. Ich weiss, dass es unter PSOE nicht gut gelaufen ist, aber Rajoy arbeitet meiner Meinung nach daran, auch das letzte bisschen Sozialstaat abzubauen, und meinen Bekannten wird beim INEM gesagt: "Geh doch nach Deutschland, da gibt's viel Arbeit"... hauptsache weniger Arbeit + Arbeitslose.

Meinen Nachbarn wurde vor einem Jahr der Strom abgestellt, weil sie ihn nicht zahlen konnten (mit 1jähriger Tochter), und dort gibt es keine Arge, die weiter für solche Kosten aufkommen könnte.

Meine Schwägerin hat eine Bar, und schuldet Hacienda 20.000 €, die sie nicht zurückzahlen kann. Seit dem absoluten Rauchverbot hat sie keine Kunden mehr, denn die müssen ja jetzt eh auf der Strasse rauchen.

Als im Ort, in dem ich wohnte, das Rathaus von rot zu blau wechselte, wurde prompt aufgehört, das Catering der öffentlichen Schulen zu bezahlen, mit dem Erfolg, dass jetzt auch die Mütter nicht mehr arbeiten können, weil die Kinder mittags nicht mehr zum Essen bleiben können.

Sozialwohnungen werden geräumt HOY.es, Desahucio de 10 viviendas sociales de la Junta en Plasencia, das hat die Delegación de Gobierno veranstaltet. Schlimm sowas!

 
Heute ist ein entscheidender Tag für Europa und besonders Spanien.

Gehen die Wahlen in Griechenland in Richtung Austritt aus dem Euro und macht Holland (der Gegenkandidat zu Sarkozy) seine Wahlversprechen war, wird es den Euro zerreißen.

Spanien wird dann schnell unter den Rettungsschirm "schlüpfen", Geld kassieren, einen Schuldenschnitt ergaunern und die Pesete wieder einführen.

Und dumm dastehen wird dann? Richtig D! Geld weg, Renten weg, und Merkel tritt zurück.

 
meiner meine nach waere es nicht schlimm,wenn spànien geld kassiert WENN es in die RICHTIGEN kanaele fliessen wuerde,aber das tut es nicht,SONDERN einige wenige stopfen sich die taschen voll

 
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meiner meine nach waere es nicht schlimm,wenn spànien geld kassiert WENN es in die RICHTIGEN kanaele fliessen wuerde,aber das tut es nicht,SONDERN einige wenige stopfen sich die taschen voll
sehe ich bisschen anders! viele arbeiten sich hier wummelig, werden abkassiert ohne Ende und erleben das Rentenalter nicht, für den ganzen EU Blödsinn.

Bitter!

 
Eigendlich ist es immer das gleiche Spiel.

Nach ein paar Jahren haben die Menschen die Gängelei und die Abzocke der amtierenden Regierung satt.

Dann wird gewechselt, rot auf schwarz, oder ungekehrt.

Die neue Regierung meint dann alles umkrempeln zu müssen, was einem dann auch wieder nicht passt...

Was sich allerdings z.Z abspielt ist ein ganz heißes Eisen, denn nicht die Politiker regieren die Welt, sondern GELD!

Und das Raubtier Mensch ist besonders gierig danach und äußerst egoistisch.

Wenn dies mal aufhören würde..., aber das ist unwarscheinlich.

Jeder ist sich selbst der Nächste!

 
sehe ich bisschen anders! viele arbeiten sich hier wummelig, werden abkassiert ohne Ende und erleben das Rentenalter nicht, für den ganzen EU Blödsinn.
Bitter!
was meinst du mit "werden abkassiert"?das sie steuern zahlen?oder nicht genug verdienen?

 
was meinst du mit "werden abkassiert"?das sie steuern zahlen?oder nicht genug verdienen?
beides! ein Reisepass kostet heute 60 statt 20 euro usw., dafür bekommts Du nen verp... Fingerabdruck extra.

Auch der ganze Rest. Ich kenn mich aus, die meisten Arbeiter erleben ihr Rentenalter nicht, heute nicht, und noch weniger in 10-20 Jahren. So läuft das! Und die Milliarden gehen an die PiGGs usw. die sich am Ende auch selbst ins Knie damit schiessen. Lächerlich! Kann ich nachvollziehen, dass viele Jugendliche ein H4 Laufbahn vorziehen. Mir selbst gehts relativ gut, aber wenn ich all das Elend in den Strassen sehe, sag ich nur Pfui T... Deutschland!

Ciao

 
Die Finanzkrise hat bereits acht Regierungen scheitern lassen.

Macht sich eine Variant breit, eben Schulden mit noch mehr Schulden? Oder?!!:eek:?!!? -

Sieht gut aus

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Also, wie hier schon gesagt wurde: es regieren nicht die Staaten, sondern das Finanzsystem. D ist daran interessiert, dass Gr. und Spanien nicht pleite gehen, weil die eigenen Banken und der Staat viel Knete in Staatsanleihen investiert haben.

Jetzt wird in Spanien alles eingeschränkt, und die Menschen dort zahlen sich seit Jahren dumm und dämlich an der Immobilienblase, an Hypotheken, überhöhten Zinsen - die einzigen, die nie aufgehört haben, zu verdienen, sind die Banken - und die haben jetzt radikal jegliche Kredite gestrichen sodass Firmen, die vorher gut überlebt haben, zum Beispiel nicht mehr Rohmaterialien kaufen können - das muss man jetzt sofort anstatt mit 90 Tagen Pagaré bezahlen. Auch wenn man solvent ist.

Ich wäre sehr dafür, jetzt auch mal die Banken am Schicksal der Menschen zu beteiligen: du hast fulanito 150.000 € für eine Wohnung gegeben, die nur 120.000 € Wert war? Dann erlasse fulanito die 30.000 € seiner Hypothek, sonst wird er nämlich aufhören zu zahlen. Sooo könnte man das laufen lassen, aber wer verzichten muss, ist immer der kleine Mann, das Finanzsystem nie!

 
In Spanien haben private Anleger ihre Sparcents angelegt, auf Anraten ihrer langjährigen "Vertrauensbänker".

Nun hat die Bank Mist gebaut und schwupps waren die Leute ihr Geld los...

Am Ende wird die Bank mit Steuergeldern gestützt, aber die Anleger sehen keinen Cent!

 
Glückwunsch nach Frankreich??, Linksradikale in Griechenland??

und in ES?? Glückwunsch, könnten mehr Schulden kommen.???

Ist Spanien noch der Mittelpunkt????

 
Man achte auf den Rentenmarkt und die CDSs.

Steigen die Zinsen an zu denen sich z. B. Spanien und Frankreich finanzieren müssen, dann gute Nacht.

Besonders die Werte der CDS (Credit Default Swaps) sind ein sicherer Indikator, wie "groß" das Vertrauen ist.

Bank Credit Default Swaps

 
Und hier wieder der Focus auf Spanien: Finanznöte wohin das Auge schaut.

MADRID (dpa-AFX) - Spanien will seine hoch verschuldeten Regionen mit Sonderanleihen vor der drohenden Pleite bewahren. Diese als 'Hispabonos' bezeichneten Anleihen sollen nach Erwägungen der Madrider Regierung von den Regionen gemeinsam aufgelegt und vom Finanzministerium garantiert werden.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur EFE am Sonntag unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium meldete, steht allerdings noch nicht fest, wann diese Papiere ausgegeben und um welche Summen es sich dabei handeln werde. Die Zeitung 'El Mundo' berichtete, Madrid wolle im Juni beginnen, zur Rettung einzelner Regionen 'Hispanobonos' im Wert von insgesamt 30 Milliarden Euro auszugeben.

Die Region Valencia muss, wenn sie sich auf den Finanzmärkten mit frischem Geld versorgen will, deutlich höhere Zinssätze zahlen als Länder wie Griechenland, Portugal oder Irland, die internationale Hilfen zur Abwendung einer Staatspleite in Anspruch nehmen mussten. Auch Katalonien, die wirtschaftsstärkste Region Spaniens, hat aufgrund ihrer Verschuldung Schwierigkeiten, sich Geld zu leihen.

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hatte am Freitag die Kreditwürdigkeit von neun der insgesamt 17 spanischen Regionen herabgestuft. Katalonien und die Balearen rangieren danach nur eine Stufe über dem Ramschniveau.

 
Rajoy mit Tupper die Brückentage verbracht.


Einer fängt das sparen an
. Image-Pflege?

Andere haben die Brückentage nicht ausgenutzt oder nicht ausnutzen können.

 
Staatshilfe für Bankia

Spanien droht neue Bankenpleite

Bis zu 10 Mrd. Euro muss Spanien in die angeschlagene Großsparkasse Bankia pumpen, damit das Institut nicht unter der Last überbewerteter Immobilien zusammenbricht. Bislang hatte Madrid weitere Hilfen abgelehnt - um die Sanierung des Staatshaushaltes nicht zu gefährden.

Staatshilfe für Bankia: Spanien droht neue Bankenpleite | FTD.de

Eines nicht so fernen Tages werden die Leute ihre Konten plündern.

Und wer Zeit hat, liest den Artikel von meinem Lieblings Autor zum Thema Krise.

Ausschnitt:

Die Deutschen beklagen, in einer Mehrzahl der Staaten werde die erforderliche finanzielle Stabilisierung nicht ernst genommen. Wir hören uns die deutschen Vorwürfe mit gesenktem Haupt an, tuen schuldbewusst, aber nehmen die eigenen Beteuerungen, uns zu ändern, nicht ernst. Denn wir kennen die Deutschen besser als sie sich selbst. Sie meckern zwar, aber am Ende zahlen sie doch - und das können sie auch.

Gastkommentar: Der Euro war und ist eine Schnapsidee - Kommentare - Meinung - Handelsblatt

 
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Rajoy wird nächstes Jahr die MWST erhöhen, das hat er heute morgen im TV gesagt, er wolle zwar nicht , fasel, fasel, aber...

Wie er sich windet dieser Wurm!

Natürlich braucht er Pasta, um seine Lieblingskinder zu füttern - die Banken und die Großkonzerne.

Nach den bisherigen Kürzungen in Salut u. Bildungssektor, redet er immernoch von Reformen...das Wort gehört dem um die Lauscher gehauen - er zockt alles ab, was er greifen kann - Reformen sehe ich keine.

 
Pressestimmen zu Spanien aus dem

Handelsblatt-FinanceToday@kompakt.handelsblatt-service.com

"Spaniens Tage sind gezählt"

Die Verstaatlichung der spanischen Großsparkasse Bankia ist nur der erste Schritt: Im Rahmen einer Bankenreform sollen alle spanischen Banken die faulen Kredite und Risikopapiere aus ihren Bilanzen entfernen (» Handelsblatt ). Doch ob die Hilfseinsätze die Wogen glätten? Die spanische Finanzbranche sei mit der überstürzt verstaatlichten Finanzgruppe längst nicht saniert, kommentiert die » Börsen-Zeitung Außer den Branchenführern Banco Santander und Banco Bilbao Vizcaya Argentaria sowie vielleicht der Sparkassengruppe Caixabank "dürfte kein Institut auf Dauer diesem explosiven Mix aus Rezession, steigender Kreditausfallrate, schrumpfenden Geschäftsvolumina und immer höheren Anforderungen an Kapital sowie Risikovorsorge standhalten." Fazit: Spaniens Tage schienen tatsächlich gezählt. In der » Financial Times Deutschland ist der Bankenanalyst Roger Francis von Mizuho International skeptisch: Mit dem staatlichen Eingriff bei Bankia werde eine "Zombiebank" geschaffen, die auch künftig auf Geld der EZB angewiesen sein werde. In einem weiteren Artikel porträtiert die » FTD José Ignacio Goirigolzarri (Foto: li.), Ex-Topmanager der Großbank BBVA, der jetzt an der Spitze der frisch verstaatlichten Großbank stehe. Seine Berufung sei aber umstritten. Nach Einschätzung des » Wall Street Journal wird die Bankenreform teuer für den spanischen Steuerzahler. Bei Morgan Stanley gehe man davon aus, dass am Ende 70 Milliarden Euro für die Banken-Sanierung ausgegeben werden. Auf » CNBC geht "Dr. Doom", der Ökonom Nouriel Roubini (re.), davon aus, dass sich Spanien spätestens zum Jahresende kein Geld mehr an den Finanzmärkten besorgen kann. Dann drohe der Exit aus der Eurozone.

 

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