Richter Baltasar Garzón wurde vor allem als unermüdlicher Jäger des chilenischen Diktators Augusto Pinochet, Terroristen als auch Drogen- und Mafiabossen bekannt. Vor dem Obersten Gerichtshof in Madrid muss sich nun der 56-jährige Baltasar Garzón selbst den Vorwürfen der Rechtsbeugung stellen. Dabei geht es darum, dass er bei einer Korruptionsaffäre, welche 2009 im Umfeld der jetzt regierenden konservativen Volkspartei PP spielte, illegale Abhörmaßnahmen angeordnet haben soll. Ebenso geht es um die Missachtung einer Amnestie von 1977 bei dem Versuch, die Gräueltaten aus dem spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) und der folgenden Franco-Diktatur (1939-1975) aufzurollen.
Seit dem er vor zwei Jahren suspendiert wurde, lebt der Richter in Den Haag. Bei einer Verurteilung würden ihm 17 Jahre Berufsverbot drohen.
Er selbst vermutet hier eine gezielte Kampagne gegen seine Person. Diese Meinung vertreten auch andere und so gab es neben Sympathie-Demonstrationen, auch einige Richter, welche Garzón demonstrativ bis vor das Gerichtsgebäude begleiteten.
Seit dem er vor zwei Jahren suspendiert wurde, lebt der Richter in Den Haag. Bei einer Verurteilung würden ihm 17 Jahre Berufsverbot drohen.
Er selbst vermutet hier eine gezielte Kampagne gegen seine Person. Diese Meinung vertreten auch andere und so gab es neben Sympathie-Demonstrationen, auch einige Richter, welche Garzón demonstrativ bis vor das Gerichtsgebäude begleiteten.