Easy
Zeigt Interesse an Spanien
Seit kurzem läuft eine Meldung durch das Netz, mit Überschriften wie "VIER PFOTEN protestiert gegen barbarische Foltermethoden" oder ähnlich. Dabei ist mir das Folgende besonders aufgefallen:
Nichts gegen die Bemühungen einer Tierschutzorganisation die Welt zum Besseren zu wenden, aber mit falschen Informationen und Halbwissen schadet man sich nur selbst. Das ist purer und IMHO zum Selbstzweck benutzter Populismus.
Über den Stierkampf und auch über Traditionen kann man reden, aber man sollte sich doch auch an die Fakten und Tatsachen halten. Wer so die Tatsachen verdreht wie das diese Tierschutzorganisation macht, der verliert doch jegliche Glaubwürdigkeit und schadet am Schluß doch nur sich selbst damit. /emoticons/default_angry.png
Soweit mir bekannt ist, wird beim "Toro de Jubilo" ähnlich wie beim "Toro embolado", ein Gerüst benutzt, auf dem sich die Teerkugeln, welche dann angezündet werden. In keinem Fall werden die Hörner des Tieres selbst angezündet. Dann wird das auch noch so dargestellt, als ob hier noch ein traditioneller Stierkampf stattfindet, also eine komplette corrida de toros.In dem spanischen Ort Medinaceli in der Provinz Soria findet jedenNovember eine der grausamsten Tierquälereien der Welt statt. Während
der Fiesta "Toro de Jubilo" werden einem lebendigen Stier die Hörner
angebrannt. Der von unsagbaren Schmerzen gepeinigte Stier wird -
wahnsinnig vor Todesangst - durch die Stadt gehetzt, bevor er in der
Arena langsam, aber sicher zu Tode gequält wird.
Die Hörner eines Rindes sind sehr gut durchblutet. Es sind
unvorstellbare Schmerzen, die einem Tier durch das Anbrennen der
Hörner zugefügt werden. Doch das ist nicht die einzige Grausamkeit:
Der Stierkampf an sich besteht aus 3 Phasen und dauert insgesamt
zwanzig Minuten. Kurz vor dem Einzug in die Arena verletzen die
Picadores dem Stier die Nackenmuskeln, damit er geschwächt wird und
seinen Kopf schwerer heben kann. Während der Zeit in der Arena wird
das Tier immer schwächer: Speere, die ihm in den Leib gerammt werden,
sorgen für einen hohen Blutverlust. Die Tierquälerei beginnt jedoch
schon lange vor der Tortur in der Arena: die Bullen werden durch
Wasser- und Futterentzug, Dunkelhaltung und zugefügte Schmerzen
gequält, um sie für den bevorstehenden Kampf zu schwächen.
Nichts gegen die Bemühungen einer Tierschutzorganisation die Welt zum Besseren zu wenden, aber mit falschen Informationen und Halbwissen schadet man sich nur selbst. Das ist purer und IMHO zum Selbstzweck benutzter Populismus.
Über den Stierkampf und auch über Traditionen kann man reden, aber man sollte sich doch auch an die Fakten und Tatsachen halten. Wer so die Tatsachen verdreht wie das diese Tierschutzorganisation macht, der verliert doch jegliche Glaubwürdigkeit und schadet am Schluß doch nur sich selbst damit. /emoticons/default_angry.png