Die einzige Chance die man dann als Arbeitnehmer hat, ist sich gewerkschaftlich zu organisieren und zu streiken. Und das ist gut so!
100% Zustimmung. Ich habe auch schon immer einen Mindestlohn gefordert.
Also ich kann wirklich nicht erkennen, dass diese Berufsgruppen besser gestellt sind.
Ich habe meinen Kommentar auf die Vorfeld-Lotsen oder Fluglotsen bezogen. Wenn Mitarbeiter im Gesundheitswesen streiken, müssen sie mit Repressalien rechnen. Fluglotsen dagegen eher nicht. Natürlich werden die Gewerkschaften den grösstmöglichen Hebel ansetzen, aber sie sollten dabei den Rest der Menschen nicht vergessen und am Erfolg teilhaben lassen. Ausgerechnet Fluglotsen haben schon ein gutes Einkommen, wichtiger wären Krankenschwestern etc., die ein wirklich lausiges Gehalt bekommen.
Hier habe ich oft das Gefühl, keiner gönnt dem anderen etwas.
Da hast Du vollkommen Recht. Das ist Teutonia live und in Farbe.
Aber kann ein Mensch (wo wir doch alle 'gleich' sind) 17,4 Mio im Jahr 'wert' sein?
Und geht es ihm dann selbst an den Kragen, dann wundert er sich, warum ihm keiner helfen will.
Das ist die einzig logische Konsequenz, über die niemand nachdenkt.
Also das mit der Solidarität ist hier teilweise im Selbstegoismus vergraben.
Weil das Thema nicht ganz einfach zu handhaben ist.
Mein Kommentar war eher so zu verstehen, dass es für alle Beteiligten besser (und wahrscheinlich preiswerter) wäre, realistisch zu verhandeln und den Faktor 'Human-Wert' stärker in den Vordergrund stellen. Aber bitte nicht nur für ein paar wenige Gruppen, sondern für alle Berufsgruppen. Das Überleben und ein gutes Einkommen (gerechtere Bezahlung) darf nicht davon abhängen, wo Du arbeitest oder ob Du in Mitglied in einer Gewerkschaft bist.
In Spanien wäre es sinnvoller, die Hoteleinkäufer und Veranstalter gezielt zu bestreiken. Mit einem Generalstreik macht man sich im Moment keine Freunde.
wie zum Beispiel ein Bundespräsident mit allen Zuschlägen, Geldern und bei allen Machenschaften sein Amt verlassen darf,
Nach noch nicht einmal 2/5 seiner Amtszeit...
Ich finde es sehr gut, dass es Gewerkschaften gibt und wenn die Arbeitgeber sich stur stellen, dann ist es ebenso gut, dass man als Arbeitgeber streiken kann und darf.
Das sehe ich auch so. Schlimm ist nur, dass es in Teutonia immer noch über 7 Millionen Mini-Jobs gibt, die mit nur 400 entlohnt werden. Grade heute wieder gelesen, dass sie der Grund für eine exorbitant ansteigende Altersarmut sein werden.
Meine Forderung: Die Gewerkschaften sollten mal für einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn streiken. DAS wäre sinnvoll und würde die Zukunft von Millionen Menschen sichern.
In Spanien wären starke Gewerkschaften und ein guter Verbraucherschutz unbedingt notwendig.