Tourismus in Spanien weiterhin unberührt von der Krise

Delmar

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Der Tourismus scheint weiterhin ein treibender Motor in Spanien zu sein. Dieser Bereich der spanischen Wirtschaft scheint sich weiterhin und erfolgreich der Krise in Spanien zu entziehen, zumindest wenn man den Worten des Tourismusminister José Manuel Soria glauben darf. Nach dessen Aussage soll der Tourismus im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 57,9 Millionen gestiegen sein. Wohlgemerkt geht es hier um ausländische Urlauber und die stieg damit auf den drittgrößten, jemals gemessenen Wert in der Geschichte Spaniens.

Hierbei sollte man bedenken, dass Spanien auch durch die andauernden Konflikte in Ländern wie Ägypten usw. profitiert. Immerhin kamen dadurch 6,9 mehr Franzosen, 6,2 mehr Skandinavier, 4,1 Prozent mehr Deutsche und 0,6 Prozent mehr Briten nach Spanien.

 
Sofern diese Zahlen tatsächlich stimmen, dürfte dieses Mehr an ausländischen Touristen, die fehlenden inländischen bei Weitem nicht ausgeglichen haben.

So war übrigens im Sommer auch mein Eindruck, dass überall weniger Menschen waren......

 
Bei Zahlen und Statisiken ist leider so viel geschönt, dass mich weder das eine noch das andere überzeugt. Wenn der Binnentourismus abgenommen hat, die Airlines alle deutlich rückläufige Zahlen nennen, dann wundere ich mich so ganz leise vor mich hin, wie ein Plus im Tourismussektor zustande kommen kann /emoticons/default_huh.png.

 
Da im Tourisektor arbeitend, kann ich mich auch nur wundern.

Es fehlten in den Hauptbelegungszeiten die Spanier.

Auch die Italiener waren weniger hier und über allem - man ist sehr sparsam.

Zuwachs gibt es im Ostmarkt, Russen und Polen kommen etwas verstärkt, sind aber recht unangenehme Gäste.

Diese Saison wird es nicht besser, nur die All-In Hotels werden gebucht sein, der Rest kaut auf den Nägeln.

Schlimm auch die neuen Touristeuern und die neue Autovermietungssteuer.

Wo es hinführt - no lo se!

 
Was genau ist eigentlich an den Ost-Touristen unangenehmer als an Reisenden aus sonstigen Ländern?

Ich nehme solche Sachen selbst oft nicht wahr, es würde mich aber mal das subjektive Empfinden und Erleben anderer Leute interessieren.

 
Ich glaube nicht dass sich die "Ost"-Touristen so sehr von anderen unterscheiden. Es sind diejenigen die überweigend bildungsfremd, aber schnell zu Geld gekommen sind, die einem unangenehm auffallen. Meistens haben sie auch keine Reiseerfahrung. In der Regel sind sie dann sehr laut, sehr dominant und behandeln fremdes Personal wie ihre Leibeigenen. Und sowas braucht die Welt nicht.

 
Ach Gerardo, ich dachte ich zeig mich mal von meiner charmanten Seite /emoticons/default_biggrin.png:D. Mit Deinem "Piep" meinst Du ja das gleiche wie ich :applaus:

 
Was genau ist eigentlich an den Ost-Touristen unangenehmer als an Reisenden aus sonstigen Ländern?
Ich nehme solche Sachen selbst oft nicht wahr, es würde mich aber mal das subjektive Empfinden und Erleben anderer Leute interessieren.
Ich finde man bemerkt sie gleich, sind sehr auffällige Menschen und benehmen sich nicht gut.

Ich denke ein Graus für jeden Kellner etc.

 
Besonders die neureichen Russen sind ein Graus, auch für Zimmermädchen, Bademeister und Kellner.

Sie meckern gerne, über Dinge, von denen sie vor Jahren nicht aml träumen konnten.

Allerdings stimmt es, das es sich oft um nichtgrade Geistesgrößen handelt.

 
Ich habe auch gehört, dass die Russen sich nicht so wirklich benehmen, wenn sie im Urlaub sind. Allerdings sind die Russen in der Lage sich den urlaub zu leisten, während viele andere das nicht mehr tun können. Ich finds immer schade, wenn man sich im Urlaub daneben benehmen muss, man kann sich zusammen reißen.

 
Hallo SpanishFever und willkommen bei uns im Spanien-Treff.

Schade, dass Du Dich nicht mit ein paar Worten im Mitglieder-Eck vorgestellt hast. Wäre schön, wenn Du das nachholst und uns ein wenig über Dein Verhältnis zu Spanien erzählst.

Was Menschen im Urlaub betrifft, finde ich es bedauerlich, wenn sie sich - wie Du schreibst - "zusammen reißen" müssen. Gutes Benehmen sollte anerzogen und in Fleisch und Blut über gegangen sein. Leider findet man das heute immer seltener - das betrifft alle Nationalitäten. Ich frage mich, ob es nicht eher ein Generationsproblem ist.

 
Nööö, Lilac, denk mal an die Kegelklubs auf der Putzfraueninsel..., das waren unsere Eltern...(bueno, nicht meine, nicht deine, aber unser Onkel...)

 
Hahaha.... Es kann sein, dass ich da eine Wissenslücke hatte. Meine Eltern haben Deutschland niemals verlassen, sind nie in einen Flieger gestiegen.

Als ich selbst das erste Mal allein in den Urlaub fahren durfte, ging es natürlich nach Mallorca, El Arenal. Wenn schon....

Ich bin ganz sicher nicht taub, aber grölende, ungehobelte Menschenmassen sind mir nicht aufgefallen.

Wo hielten die sich denn damals auf? Nicht in El Arenal? Nicht im Sommer? :schulterzuck:

 
Ob Russen, Deutsche, Engländer, Skandinavier usw. überall wo der "Urlauber" im Pulk auftritt scheint nur noch kollektives Danebenbenehmen in zu sein. Unsere Familie ist früher viel gereist, mein Vater war Eisenbahner und darum hatten wir die Fahren für Lau. Wir sind also mit dem Zug nach Hamburg um in Cuxhaven unsere Ferienzeit zu verbringen (wie ich das immer geliebt habe), oder nach Italien, vorwiegend Jesolo. Ich hätte es nicht gewagt mich daneben zu benehmen und ich hätte es auch nicht gewollt, da ich mich eigentlich noch nie blamieren mochte. Heute ist die Hemmschwelle niedrig und zwar bei allen Nationen und ich finde es nur abstoßend. Auch ein Grund warum ich mich nie dort aufhalte wo viele Touristen sind.

 
Also hier in Barcelona sind schon reichlich Touristen unterwegs. Die Wirte haben auch pünktlich vor dem Osterwochenende die Preise (bis zum Winter) um 50% erhöht.

 
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