... na ja, bei mir sind es jetzt auch schon mittlerweile mehr als 25 Jahre her mit meinem Einstieg in die spanische Sprache ... aber das Lernen an sich betrachte ich durchaus schon differenzierter gestaffelt:
- als Sprache ist Spanisch relativ gut und logisch strukturiert und braucht sich nicht neben Englisch zu verstecken und lässt sich deswegen m.E. grundsätzlich leicht lernen ...
- anders sieht es zum Beispiel bei den Verben aus: die 100-200 wichtigsten sind größtenteils unregelmäßig und müssen halt wie ein Gedicht durch permanentes Wiederholen durch alle Konjugationsformen (Zeiten & die anderen Formen) auch so gelernt werden.
- die Grammatik hat einige Zeiten mehr und die anderen Formen werden sehr oft in anderem Umfeld gebraucht wie in der deutschen Grammatik, ist aber auch sehr logisch aufgebaut und es gibt viele Hilfsmittelchen, um sich das dazugehörige Anwendungsumfeld als Gedankengerüst "einzuverleiben"
- der Wortschatz ist in vielen Fällen relativ einfach zu lernen, weil uns viele Wörter, die auf Latein basieren, bereits beim Englisch lernen und natürlich auch in der deutschen Sprache, wenn auch tlw. mit abgewandelten Sinninhalten, bereits begegnet sind
... ansonsten ist allgemein zu sagen, dass das Lernen in der VHS mit 1x/Woche wenig effizient ist (2 Schritte vor und davon über die Woche wieder einen vergessen

feiffen

- besser wären 2x/Woche oder häufiger ... und mindestens die gleiche Zeit nochmal für häusliche Arbeiten ... was auch immer ... schriftliche Übungen, Lektionen per mp3-Dateien hören usw.
... und immer wieder wird behauptet, dass man "auf der Strasse" die spanische Sprache schneller lernt ... m.E. ist dem nicht so, weil bei den üblichen "Smalltalks" halt immer nur ein sehr begrenzter Wortschatz und nur ein kleiner Teil der Grammatik Verwendung findet
... besser ist es auf jeden Fall die angebotenenen 2-bändigen Lehrwerke von Klett, Langenscheidt und Co. konsequent durchzuarbeiten, denn damit erhält man einen gut sortierten Grundwortschatz und komplett die gesamte notwendige Basisgrammatik
- und die den Büchern beiliegende CD ist begleitend von Anfang an notwendig, um sich "gehörrichtig" die Aussprache "vorbeten" zu lassen und unterstützend gleichzeitig hilft, das Lautbild mit dem richten Sprechtempo zu vermitteln. Dazu sind auch die extra angebotenen "Arbeits"-CD's auf jeden Fall wegen des erweiterten "akustischen" Angebots zu nutzen, um das sogenannte Hörverständnis parallel Schritt für Schritt mit "auszubilden" ...
... ich selbst habe diese "Schwelle" schon vor vielen Jahren überschritten und arbeite heute noch regelmäßig am Wortschatz mit "ganz gemeinen" Tricks, um meinen "Bio-Computer" so richtig auf Vordermann zu bringen ... dazu höre ich täglich etwa 15-20 Minuten ... manchmal auch mehr ... spanische Hörspiele, um die grauen Zellen regelrecht zu formatieren ... und es hilft!!
... vielleicht helfen diese Infos dem Einen oder Anderen "seinen" Weg zur spanischen Sprache zu ebnen und eine eigene Lernstrategie zu entwickeln /emoticons/default_cool.png