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    • Von Flurby1980
      Hallo, wir planen demnächst den Umzug nach Spanien, Alicante.
      Ich habe allerdings noch gar keine rechte Ahnung, wie das alles so funktioniert. Spanisch lernen, klar. Steuern zaheln auf den Hauskauf, klar. Aber wie funktioniert das mit den Pferden? Ich habe 2 davon. Ein Islandpony und ein New Forrest Lewitzer.  Kann ich die einfach auf jeden Grundstück anmelden? Tips zur Fütterung? Die beiden futtern energiearm, da der große an Hufrehen erkrankt ist. Oder kann man die , wie in Deutschland besser in einem ortsansässigen Stall einstellen? Muß man bei Hund und Katze auch was beachten? Ich bin für alle Tips rund um das alltägliche Leben dankbar.
      Gerne würd ich auch Freundschaften schließen
    • Von Joaquin
      Viele Touristen verbinden bei Stierkampf schnell auch mit dem Tot des Tieres, dabei gibt es auch andere Arten, wie man in Spanien einen Stierkampf praktiziert. Eine der wohl aufregendsten Arten einen unblutigen Stierkampf zu erleben und wo der Mensch sich dem Stier ohne Tuch und Waffe entgegenstellt, ist der Concurso de recortes. Hier zählt einzig die Geschicklichkeit der Teilnehmer.
      Sicherlich eine Alternative für all jene, die den normalen Stierkampf aufgrund der Tötung des Tieres am Ende hin, nicht besuchen möchten. Aber auch hier sollte man vorsichtig sein, denn es könnte durchaus sein, dass auch hierbei Blut fließt. Dann jedoch das Blut eines Menschen, wenn er einen Fehler gemacht hat.
    • Von Joaquin
      Beim Stierlauf, bzw. das Stierrennen (spanisch encierro de toros), werden Stiere durch die Straßen einer Stadt getrieben. Das Ende dieses Laufes, kann sowohl eine echte Stierkampfarena sein oder einem ähnlich aufgebauter Stierplatz, wie bei den Stieren auf der Straße.
      Die Straßen werden hierzu abgesichert und Anwohner sichern Türen und Fenster so, dass kein Tier dort eindringen kann. Barrikaden werden an den Straßen so aufgestellt, dass die Tiere ihren Weg zum Ziel finden. Gleichzeitig sind diese oft so konstruiert, dass Zuschauer zwischen diesen hindurch den Lauf beobachten können oder sich Läufer, durch für Menschen ausreichend weite Öffnungen, vor den Stieren in Sicherheit bringen können.
      Solche Stierläufe finden in Spanien bei zahlreichen Patronatsfesten der jeweiligen Städten oder Dörfer statt. Da diese in der Regel keine eigene Stierkampfarena haben, gibt es dort traditionelle Plätze, wo die Stiere hin getrieben werden. An diesen werden dann je nach regionaler Tradition, vormittags und nachmittags, bzw. am späten Abend, die Stierspiele veranstaltet, die so genannten Stiere auf der Straße. Bei diesen werden die Stiere jedoch nicht getötet. Es ist vielmehr ein Fangen und Kriegen Spielen, wobei der Mensch jener ist, der vom Stier gefangen werden und sich dann auch ernsthafte Verletzungen zuziehen kann, bis hin zum Tot.
      Bei Sanfermines in Pamplona zum Beispiel, sind die Stiere jedoch fester Bestandteil des am Nachmittag stattfindenden Stierkampfes. Dies ist jedoch wie oben beschreiben die Ausnahme, denn die wenigsten Städte oder gar Dörfer, verfügen über eine Stierkampfarena.
      Den Ursprung hat der Stierlauf, als früher noch zu Pferd, die Stiere von den Feldern durch die Straßen der Städte in die Stierkampfarenen getrieben wurden und immer mehr Bewohner sich diesem Treiben anschlossen. Heutzutage werden die Stiere jedoch mit entsprechenden LKWs transportiert und an einem festen Ausgangspunkt und zu einer festen Zeit, nach ertönen eines Signales, für den Lauf frei gelassen.
      Anstelle von Stieren werden je nach Region und Anlass, auch Kühe verwendet. Dieser Kuhlauf ist dann auch für die Teilnehmer viel sicherer, da Kühe viel weniger wiegen, kleiner sind und auch nicht so aggressiv wie die Stiere.
       
      Stierlauf - Encierro de Toros
      Einzelnachweise
      Stierlauf in einer Kleinstadt - Encierro
    • Von Joaquin
      Die Onlineversion der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten, hat eines meiner Videos in einem Bericht über die Stierkämpfe, Stierläufe und der Tierquälerei bei den Festen/Fiestas in Spanien aufgegriffen. Dort wird mein Video dann mit der folgenden Beschreibung belegt:
      Diese Beschreibung ist reißerisch formuliert und entspricht nicht den Tatsachen, wie auch bei den anderen Videos, welche in dem Bericht mit dem Titel "Die blutigsten Volksfeste Spaniens", dargestellt werden. Auch dort werden Aussagen getroffen, die schlicht und einfach falsch, über alle Maßen überzogen und reißerisch verfasst wurden.
      Bei meinem Video ärgert es mich unter anderem, da schon auf Youtube beim Video selbst, die Vorgehensweise korrekt erklärt wird und auch ein Link zu einem Forenbeitrag mit näheren Erläuterung dazu besteht (Der Feuerstier - Toro embolado), wie auch ein weiterer zum Spanien-Magazin (Spanien-Wissen: Feuerstier - Toro embolado), wo konkret auf den Feuerstier eingegangen wird. Weder die kurze Beschreibung auf Youtube, noch die weiterführenden Informationen wurden zur Recherche herangezogen.
      Es fängt schon damit an, die Gemeinde Benicarló als Dorf zu bezeichnen. Ein einfacher Blick in die Wikipedia hätte da schon ausgereicht. Dort kann man auch schnell erfahren, dass Benicarló 26.521 Einwohner hat und da sollte es selbst dem einfältigsten Reporter einleuchten, dass dies nicht unter die Begrifflichkeit Dorf fällt. Dann übergeht er die Informationen zum Gestell, welches auf den Hörnern angebracht wird und dass nicht die Hörner selbst angezündet werden. Ebenso dichtet er sich ein stundenlanges hin und hergerenne des Stieres zusammen. Dass das ganze am Hafen stattfindet, sei mal nebenbei angemerkt.
      Als kleinen Auszug kurz zwei weitere Beispiele aus der Kollage des Artikels.
      Im Bericht spricht man von 110 Enten, von autorisierten Fängern, welche wissen müssen wie man die Enten fängt, aber auch von welchen, welche die Enten nicht immer korrekt fangen. Die Enten müssen dann auch zurück gegeben werden, aber kein Wort davon, dass der Großteil der Enten dabei stirbt, was ich auch aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann.
      Als nächstes haben ich noch das Folgende:
      Auch hier findet das, ähnlich wie in Benicarló, am Hafen statt und tagsüber ist die Wasserseite offen. Dort werden die Tiere aber in der Regel nicht ins Meer getrieben, sondern sie rutschen aus, verkalkulieren sich usw. und fallen oder springen darauf hin in das Hafenbecken. Diese Zahl ist jedoch nicht auf zwei festgelegt, denn selbst im dort gezeigten Video sieht man mehr als zwei Kühe ins Wasser springen. Und daran sieht man auch schon, wie gut der dortige Autor recherchiert hat, denn in der Regel sind auf den dortigen Festen Kühe und weniger Stiere am Laufen. Und dann die letzte Aussage mit dem Herzversagen oder dem Ertrinken gehört auch in die Rubrik, was wir uns so aus den Fingern saugen können um es dramatischer klingen zu lassen.
      Sicher, Klappern gehört zum Handwerk, aber muss man nur um Leser zu bekommen wirklich alle Fakten außen vorlassen, Quellen rigoros ignorieren und dafür verkaufende Unwahrheiten und Übertreibungen hinschreiben?
      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man mit Übertreibungen und Falschaussagen, der eigentlichen Sache, nämlich den Tieren, keinen Gefallen tut. Am Ende diskreditiert man sich und die gute Absicht dahinter. Aber ich bin mir in diesem Fall auch ziemlich sicher, weder dem Reporter, noch der Redaktion lagen das Leiden der Tiere am Herzen. Eher waren Selbstreputation und Steigerung der Leserschaft die Ziele.
      Das eine muss ja das andere nicht zwingend ausschließen, aber offenbar war dem Schreiber und auch dem Herausgeber, die Tierquälerei und das Leid der Tiere noch nicht groß und die Bilder nicht grausam genug. In derartigen Fällen unterstelle ich, dass es hier nie um die Tiere selbst ging, sondern ausschließlich um monetäre Interessen und ich weiß nicht was am Ende wirklich perverser ist? Menschen, die sich keinen Kopf darüber machen, ob Tiere bei solchen Festen leiden und dann dort mitmachen oder Leute, die wissentlich und gezielt mit dem Leid der Tiere, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen versuchen und sich dann auch noch den reinen Schein des Aufklärers umhängen wollen.
      Wer spielt also wirklich das perverse Spiel mit dem Spiel der Tiere?
       
    • Von Joaquin
      Die spanische Fauna ist durch die dünne Besiedlung des Landes äußerst reich an Arten. Auch die Abgrenzung durch die Pyrenäen und als Halbinsel hat in Spanien dafür gesorgt, dass sich dort endemische Arten gebildet haben.
      Säugetiere
      Auch findet man zahlreiche bedrohte Tierarten wie Wölfe und den Luchs, welche zum Beispiel in den Ausläufern der Sierra Nevada zu finden sind.Im Südwesten Andalusien findet man die typischen halbwilden Kampfstiere, den toro bravo. Weitere Tierarten in Spanien sind zum Beispiel die Braunbären, Ginsterkatzen, Ichneumon, Iberiensteinböcke, Pyrenäen-Gämse, Hirsche, Rehe, Eichhörnchen, Kaninchen, Wildschweine, Marder, Fischotter, Dachse, Füchse, Mufflons und Murmeltiere.
      Vögel
      Vielfältig ist auch die Vogelwelt in Spanien. In der einzigartigen Brutkolonie, den marismas findet man zahlreiche Raubvögel. Weitere Vogelarten in Spanien sind die Flamingos, der Bartgeier, der Mönchsgeier, der Gänsegeier, der Schmutzgeier, der Spanische Kaiseradler und der Steinadler.
      Reptilien und Amphibien
      Spanien ist Heimat zahlreicher Reptilien und Amphibien, wie Schlangen, Sumpfschildkröten und Feuersalamandern, Geckos, Skinke, Schleichen, Landschildkröten, Meeresschildkröten, die Unechten Karettschildkröte, der Kanareneidechse und der El-Hierro-Rieseneidechse.