Urlaub + Reisen - Spanien

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    • Embargo ---- ab welchem Jahr unterwelchen Voraussetzungen. ///  keinen Strom- und Wasseranschluss  ---  warum? mit bestimmten Konditionen nicht einverstanden gewesen.   Hallo Tiza, die beiden Häuser sind in diesem Gebiet gebaut worden, als es keine Baugenehmigungen für private Häuser mehr gab. Daher bekommen die Häuser auch keine Bewohnbarkeitsbescheinigung und somit keinen Stromanschluss und keinen Wasseranschluss. Auch können die Häuser nicht ins Grundbuch eingetragen werden und somit auch nicht verkauft werden. Hier ist eine rein landwirtschaftlich genutzte Sonderzone, in der seit 2003 nur noch Landwirte Baugenehmigungen bekommen. Ich muss sagen, dass es aber auch eine Mitschuld der Gemeinde ist/war, dass sie trotz des Bauverbotes  zwei Baugenehmigung  noch erteilt haben, als Alle wussten, dass es verboten ist. Hier patrouilliert regelmäßig das Umweltministerium und die sind dann natürlich auf diese Häuser aufmerksam geworden. Ganz besonders ist dabei ein Haus aufgefallen, bei dem der Bauherr auch wohl gedacht hat "geht nicht gibt's nicht" und hat gleich zweigeschossig gebaut, was hier generell verboten ist und auch war. Also hier, in einem Umkreis von etwa einen Kilometern,  2 Ehepaare, die mit einem größeren Vermögen nach Spanien gekommen sind, und jetzt ein kleineres Vermögen haben. Gerade der Bauherr, der das zweigeschossige Haus gebaut hat, war öfter bei uns, und ich habe mir den Mund fusselig geredet, dass er das nicht machen soll, aber da redet man gegen Wände,  die wissen alles besser. Viele Grüße aus Andalusien Helmut       
    • Damit ist der Thread  Grundstück Region Murcia gesucht  von „Geht nicht gibts nicht“ nun komplett außerhalb Da gibt es nur mehr noch die guten Vorschläge mitzunehmen und in einem Forum Murcia nachzufragen. Schade!!!!   Embargo ---- ab welchem Jahr unterwelchen Voraussetzungen. ///  keinen Strom- und Wasseranschluss  ---  warum? mit bestimmten Konditionen nicht einverstanden gewesen.   Auch Geschichtsunterricht fördert  
    • Ja baufred, wie soll man das alles erklären? Wir haben hier auf dem Land 2000 eine Baugenehmigung beantragt und haben sie nach 6 Monate bekommen. Ab dem Jahre 2003 gibt es hier generell (Landwirtschaft ausgeschlossen) keine Baugenehmigungen mehr. Wir haben dann dem Architekt gekündigt und alles 12 Jahre lang in eigener Regie aufgebaut. Da wir ja eine Baugenehmigung hatten (die damals noch unbegrenzt lange gültig war) konnten wir 2012 alles ohne Schwierigkeiten legalisieren lassen, denn es ist doch alles etwas anders geworden, als in der Baugenehmigung  beschrieben war; über diese 12 Jahre könnte ich ein Buch schreiben. Die Baugenehmigung war damals mit sehr wenig Auflagen behaftet. Z. B. müssten wir mit allen Gebäuden mind. 20 m von der nächste Grenze weg bleiben und das Grundstück musste mindestens 25.000 Quadratmeter groß sein und durfte nur maximal mit 2,3 Prozent an Gebäuden bebaut werden. In der Nachbarschaft wurdet aber dennoch zwei Häuser mit einer Baugenehmigung 2005 gebaut, die von der Gemeinde widerrechtlich erteilt  wurden. Die Junta Andalucia hat ein Embargo auf die Häuser gelegt und sie sind praktisch wertlos. Beide Häuser haben bis heute keinen Strom- und Wasseranschluss bekommen, weil sie als illegal eingestuft sind. Deine Ausführungen sind zu 100% zutreffend, aber auch sicher nur 2% von dem, was Du zu dem Thema schreiben könntest. Was soll man da einer Person verständlich schreiben, die mit einer Blechkiste nach Spanien kommen will und mal eben ein Grundstück sucht, wo sie dieses Teil aufstellen kann? Ganz grob gesagt gehört das unter die Kategorie:  Wie kann ich in Spanien  ein kleines Vermögen machen?  Antwort: Indem ich mit einem großen Vermögen hierher komme. Viele Grüße aus Andalusien Helmut      
    • ... na ja, wir sprechen hier über den span. Behördendschungel, der mindestens genauso komplex ist wie der deutsche. Aber erschwerend kommt hinzu, dass oft zu einem Regelungsproblem parallel auch mal 2 gültige, sich aber oft widersprechende Regelungen existieren und dem "funcionario" die Entscheidungswahl nach Tageslaune bleibt. Kurz gesagt, "Mobilhomes" sind wie normale Häuser genehmigungspflichtig mit dem gesamten Genehmigungsprozess und brauchen ein bebaubares Grundstück (suelo/terreno urbanizable) - ausgewiesen im Bebauungsplan und i.d.R. im Ortsbereich gelegen. "Campo"-Grundstücke (terreno rústico) unterliegen besonderen Bedingungen und sind i.d.R. offiziell nicht bebaubar (nur landwirtschaftl. Nutzgebäude) - mal von tausenden existierenden Wohn-Schwarzbauten im Campo  abgesehen, die dann oft mit "Schmiermitteln" und "Beziehungskisten" dann doch noch nachträglich legalisiert wurden. Heute sind solche Tricks nur noch gering bis gar nicht "belastbar". Nachstehend noch weitere Erklärungen zum Grundstück in Deutsch - span. Fachbegriffe (> jerga profesional) sind schon speziell und der Laie hat damit seine Probleme: https://www.stiff.es/rechts-lexikon-spanisches-baurecht/ Das notwendige "Leidenspotentzial" muss man schon mit bringen und ist dem Gesamtsystem geschuldet - man muss sich halt informieren und den behördlichen Vorgaben entsprechend verhalten ....  mag zwar negativ rüberkommen, ist aber völlig normal und soll halt nur zur Vorsicht mahnen .... und, wie bereits mehrfach hingewiesen, das letzte Wort hat immer das Bauamt (Oficina de Urbanismo) im Ayuntamiento der Gemeinde, speziell wie @Tiza bereits angedeutet hat, können durchaus auch "Lockerungen" und geduldete "Grauzonen" in den Pueblos existieren .... Si hay algunas preguntas al respecto de éste entorno técnico, ¡da me un toque! ... soy arquitecto (pero ya jubilado) y echamos raizes hace 3 decadas en España ... .... als Ergänzung noch dazu eine "Abhandlung" eines RA-Büros aus Madrid mit interessante "Spitzfindigkeiten" zum Thema: >>  https://www.velezdorado.com/puedo-instalar-una-mobil-home-parcela/ ... vielleicht gibt's ja so etwas wie "Rückendeckung" ....
    • Es gibt viele Gemeinden die zur Eingliederung die Grundstücke freigegeben haben //zum Aufstellen von beweglichem (Zukunftsmusik??? für spätere Bebauung direkt eingeplant). Sozusagen ohne feste Verbindung (Betonplatte und so) mit dem Baugrund. Stromversorgung usw. Ohne direkte Verbindung. Abwasser über Chemie usw. Also Selbstversorger auf ganzer Linie. Vorab Verbindungen zur Infrastruktur kann man klären . Kommt im laufe der Zeit. Klar sichere Seite ist Info bei der Gemeinde.   Für den Bereich Murcia, kann ich nicht weiter helfen. In meinem Umfeld sind viele Flächen hierzu freigegeben  ……Schon recht dramatisch hier alles dargestellt und vor allem nur negativ.... Schade….  ///  Ja – Nein…… Sieh es mal so  --- die Infos vom grauen Bereich, gemischt mit Unwissen sind weit verbreitet. Ohne die Einsicht das nicht immer die anderen Schuld haben/sind hilft da schon weiter.
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