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Ich kaufe demnächst ein Haus in Malaga-Stadt. Den contrato de arrhas habe ich schon geschlossen. 

Ich kenne die Basics und habe selbst Verwandte dort, die in Spezialfragen allerdings nicht helfen können/wollen. 

Ich prüfe gerade, welche Notare bereit sind, mit "Notaranderkonto" zu agieren (acta de deposito - das wird in Spanien auch gemacht, entgegen Beteuerungen, aber viele Notare wollen es nicht). Hat jemand damit Erfahrungen? 

Falls es nicht klappen wird: Hat jemand von Euch schon einmal mit Direktüberweisung aus Deutschland bezahlt? Meine Verkäuferin ist sogar so vertrauenswürdig, dass ich einen Tag vorher insgesamt bezahlen würde. Kollegen von mir haben schon mit Direktüberweisung bezahlt, aber die hatten auch besondere Ansprechpartner in ihren Banken, die ich ggf. nicht habe. 

Falls ich den blöden Scheck machen muss, brauche ich ein Konto. Ich habe schon eine NIE für Nichtresidenten. N26 kann man von Deutschland eröffnen, aber die machen keine Schecks. ING habe ich auch in Deutschland, so dass das eine Option wäre. Ich hätte in Deutschland auch Deutsche Bank, wäre das auch möglich, hat jemand Erfahrungen? 

Für konkrete Rückmeldungen wäre ich dankbar. Allgemeine Hinweise wie "Du brauchst eine spanische Bank" helfen nicht - das mag sein, wobei viele domiciliaciones von deutschen Konten funktionieren und ich der spanischen Willkür-Finanzverwaltung möglichst wenig Zugriff bieten möchte. Und gerade wegen dieser Willkür (auch bei Geldwäscheprüfungen, die zwar nötig sind, aber im Vorfeld abgeklärt werden können und nicht erst, wenn das Geld benötigt wird) möchte ich ein spanisches Konto für die Kaufpreiszahlung so weit wie möglich vermeiden. 

Vielen Dank und einen guten Start in 2022

Albanoguarralavate

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Am 2.1.2022 um 11:28 schrieb albanoguarralavate:

Hat jemand von Euch schon einmal mit Direktüberweisung aus Deutschland bezahlt? Meine Verkäuferin ist sogar so vertrauenswürdig, dass ich einen Tag vorher insgesamt bezahlen würde. Kollegen von mir haben schon mit Direktüberweisung bezahlt, aber die hatten auch besondere Ansprechpartner in ihren Banken, die ich ggf. nicht habe. 

Wo ist das Problem ? Die von Dir angesprochene "Direktüberweisung" ist doch seit 2014 im Grunde Standard. Was Du brauchst ist die IBAN und BIC des Zahlungsempfängers - mehr nicht - und innerhalb eines Bankentages hat der EMpfänger auch das Geld auf seinem Konto gutgeschrieben. 

Notarando Konto empfiehlt sich falls noch Lasten auf der Liegenschaft eingetragen sind und die Liegenschaft lastenfrei übergeben werden soll.

Gruß

Manfred

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Daß Überweisungen innerhalb der EU möglich sind kann ich bestätigen. Mein unterschriebene Mietvertrag und Vermieter vor mir, überwies ich die erste Monatsmiete per online Banking. An dem Tag war das Geld auf seinem Konto.

Aber anscheinend noch nicht überall bekannt. Ich habe versucht Internet von Jazztel zu bekommen, aber die verlangen eine spanische Bankkonto. Also kein Internet, weil die Bank mein N.I.E. verlangt. Habe ich noch nicht.

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Vielen Dank für die Hinweise. Ich habe selbst recherchiert und folgendes gefunden (es lohnt sich mE, durchaus bei Google Notare zu suchen und sie anzuschreiben): 

Wer nicht antwortet, fällt heraus. Mehrere Notare haben ihre Bereitschaft erklärt. Der Verkäufer ist aber einverstanden, wenn ich vor seinen Augen in der Beurkundung die Zahlung per Online-Überweisung durchführe. Ich berichte, sobald die Beurkundung erfolgt ist. 

Es gibt Notare, die einem (aus Lustlosigkeit) erzählen, so etwas würde man in Spanien nicht machen. Zwar steht es jedem Notar frei, diese Dienstleistung anzubieten. Wenn aber der Notar dies nicht tut und anstelle der Wahrheit eine Lüge erzählt (mit dem blöden Ausländer kann man es ja machen), dann ist damit das Vertrauensverhältnis mE zerstört.

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Soweit ich weiß, muss der Notar dem Kaufvertrag den Überweisungsbeleg beifügen oder es müssen zumindest in der Urkunde das belastete und das begünstigte Konto angegeben sein. Ich vermute daher, dass wenn die Online-Überweisung beim Beurkundungstermin erfolgt, der Notar dies so in der Urkunde mit Angabe der Konten festhalten muss und vlt. auch ein Bildschirmfoto beifügen muss.

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Wenn du eine große Summe mit online Banking überweißt, würde ich empfehlen, daß du vorsichtshalber mit deiner Bank vorher Rücksprache hältst. Um auf Nummer sicher zu gehen.

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