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Gota fría ? Dez. 2016

 

Ob das Unwetter, welches gestern und während vergangener Nacht in der Provinz Alicante wütete, bereits eine gota fría ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Für mich steht allerdings fest, dass die Regenmenge, die in den letzten Tagen vom Himmel fiel, die Normmenge bei weitem übersteigt. Es wurden zudem Wetterwarnungen von Stufe orange bis rot herausgegeben. Heute Morgen um sechs Uhr weckte mich ein lauter Knall, dem weitere folgten. Es muss sich um Blitzeinschläge gehandelt haben, denn normaler Donner hört sich anders an. Blitz und Donner folgten einander in Sekundenabständen. Zum Glück gehöre ich nicht zu den Ängstlichen und fürchte mich nicht vor Gewittern, aber etwas Ähnliches habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

Ein Freund sagte mir, dass das colegio seines Sohnes wegen der Wassermengen heute geschlossen bleibe.

Ich weiß ja, dass wir hier dringend Wasser brauchten, aber gleich in diesem Umfang?

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In der Presse wird tatsächlich von der gota fría gesprochen.

Seit 1987 trat der rio Segura yum ersten Mal wieder üer die Ufer.

Mehrere Straßen mussten wegen der Wassermengen gesperrt werden.

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Letzte Woche waren die Temperaturen an der Costa Blanca auf über 30 Grad angestiegen. Nach der längeren Kälteperiode erschien mir das recht angenehm.

Aber nach einem weiteren Temperatursturz wurde für den 13. März  ein Gota fría Alarm bekanntgegeben. Ich wunderte mich, denn eine Gota Fría im März ist eher ungewöhnlich. Aber dieser Alarm bestand zu Recht.

In Alicante und den umliegenden pueblos regnete es so heftig, wie seit 80 Jahren nicht mehr. Straßen verwandelten sich in Ströme, Häuser wurden überfluet, Sturmböen entwurzelten Bäume und und und.

Am Dienstag waren die Schulen in El Campello und anderen Orten geschlossen.

 

Ich persönlich bin froh, dass sich die Wetterlage etwas beruhigt hat.

 

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    • Von Joaquin
      Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil
      40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen.
      Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause.
      Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla.
      Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber.
      Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg.
      Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen.
      Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt.
      Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten.
      Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt.
      Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
    • Von Lilac
      Andalusien – Costa del Sol
      Die 30 C - Marke wird kommende Woche gerissen

      Jetzt ist der Sommer endlich da!


      http://www.andaluz.tv/nachrichten/nachricht-andalusien.php?idNot=11982&url=sommer-zieht-ein-costa-del-sol-andalusien
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