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    Spanische Küche


    Joaquin

    Die spanische Küche bietet ein breites, kulinarisches Angebot, oftmals regional geprägt. In einem Land wie Spanien, von fast allen Seiten vom Meer umschlossen, spielen Fisch und Meeresfrüchte eine wichtige Rolle. Außerdem sind Kartoffeln und Hülsenfrüchte im Speiseplan häufig zu finden. Die Zubereitung erfolgt fast ausschließlich mit Olivenöl und oft auch mit Knoblauch. Andere Gewürze und Kräuter werden sparsamer eingesetzt. Hülsenfrüchte finden wir in den reichhaltigen, bodenständigen Eintöpfen, wobei Gemüse nur als Beilage verwendet wird. Soßen findet man in der spanischen Küche eher selten. Salate serviert man ungewürzt, damit ihn sich jeder mit dem bereit stehenden Essig, Öl, Salz und Pfeffer nach seinem Gusto anmachen kann.

    Spanien ist ein Land für Feinschmecker. Obwohl es mit Paella, Tapas und Fischgerichte landesspezifische Köstlichkeiten gibt, kann die Küche regional sehr variieren. So gelten in Galizien Meeresfrüchte und Pulpo (Tintenfisch) zu den kulinarischen Spezialitäten, während im Baskenland viel Fisch mit Reis oder Kartoffeln auf Grundlage der typischen Steinöfen serviert werden. An der Süd- und Ostküste wird auf Grund des Obstanbaus viel mit Früchten garniert und die Meeresfrüchte mit Knoblauch versehen. Landestypisch ist die Verwendung von Olivenöl und auch Oliven werden meist gratis zu den Speisen serviert. Zu jedem almuerzo (Mittagessen) oder der cena (Abendessen) wird Wein aus der jeweiligen Region serviert. Obwohl das geben von Trinkgeld eigentlich nicht vorgesehen ist, kommt es heute immer häufiger vor. Die Preise können zwar von verschiedenen Regionen, Groß- oder Kleinstadt und Touristenorten variieren, sind aber im Großen und Ganzen sehr erschwinglich. Die Restaurants sind fast täglich geöffnet, haben aber oftmals am Sonntag Ruhetag. Zudem macht die Küche in der Zeit der Siesta zwischen 14-16 Uhr oftmals die Schotten dicht.

    Typisch spanische Gerichte

    • Paella
    • Tapas

     

    bearbeitet von Joaquin

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    • Von User3829
      Hallo liebe Community,
      ich bin relativ neu hier und hätte nur eine kurze doofe Frage. In Spanien soll es diese Bonbons namens ''Super Vampiro'' von der Marke ''El Turco'' geben. Kann man die hier irgendwo in Deutschland kaufen oder aus dem Internet bestellen. Gibt es da eine Seite, die nach Deutschland liefert? Am liebsten wäre es mir, wenn sich ein Laden hier in DE finden lässt, wo man die kaufen kann. Vllt hat hier jemand ja eine Idee...

    • Von Joaquin
      Der Salat gehört in Spanien zu einem typischen, spanischen Essen dazu.
      Taditioneller Salatteller
      In Spanien besteht der Salat traditionell aus Kopfsalat und Tomaten, wahlweise noch mit Zwiebeln und Oliven. Garniert wird der Salat vom Gast selbst am Tisch mit Olivenöl, Essig, Salz und wahlweise auch mit Pfeffer. Dazu werden in spanischen Restaurants dafür vorgesehene Halter auf den Tisch bereit gestellt, in denen diese vier Zutaten zu finden sind. Im einfachen Haushalt, werden diese Zutaten aus dem normalen Haushaltsrepertoire genommen.
      Der Salat wird als Vorspeise zum Essen serviert. Je nach Größe der Essensrunde, werden ein oder mehrere, mittelgroße Salatteller auf den Tisch gestellt. Jeder Salatteller wird dann in der Regel von einem Gast am Tisch garniert.
      Anders als in Deutschland üblich, kommt der Salat nicht auf den eigentlichen Speiseteller des Speisenden oder in einzelnen Schalen, sondern hierbei isst jeder der Speisenden gemeinsam aus seinem nächsten Salatteller, mit der normalen Gabel, welche auch zum Verzehr der darauf folgenden Speisen gedacht ist.
      Üblicherweise wird zum Salat auch das spanische Brot (Baguettebrot) serviert, welches in geschnittener Form dann in kleinen Körben auf dem Tisch bereit liegt. Dieses wird einerseits zum Salat gegessen, aber ebenso wird das Brot auch mit der Hand oder einer Gabel, in das Essig-Öl-Dressing getunkt und dann verzehrt.
      Salatvarianten in Spanien
      In Spanien gibt es noch die ensaladilla rusa (deutsch: russischer Salat) unter anderem mit Mayonaise und Erbsen.
      Gesetzliche Vorgaben
      Früher wurden das Essig und Olivenöl in kleinen Glasbehältern auf den Tisch gestellt. Seit einer Gesetzesänderung und neuen Hygienevorschrift, werden diese zunehmend abgepackt in kleinen Einweg-Kunststoffpackungen angeboten.
      Rezepte
      - Rezept ensaladilla rusa
      Zutaten: 3 bis 4 große Kartoffeln (festkochende, die besten), 4 Eier, 1 Dose Erbsen (280 g) oder die entsprechende Menge tiefgefrorene, ein paar frische Möhren, 3 kleine Dosen Thunfisch von guter Qualität (in Olivenöl), 1 großes Glas gute Mayonnaise, Salz und Pfeffer.
      Zubereitung: Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln kochen – mit Letzteren geht’s nicht nur schneller, sie nehmen auch das Aroma besser auf: Kartoffeln schälen, würfeln und garen. Manche zerquetschen auch die Kartoffeln. Eier in 12 bis 15 Minuten abkochen. Möhren waschen, schälen, in kleine Würfel schneiden und (eventuell mit den Erbsen) in wenig Salzwasser zugedeckt dünsten. Erbsen und Thunfisch aus der Dose im Sieb gut abtropfen lassen.
      Die abgekühlten Kartoffeln und Möhren mit Thunfisch, Erbsen, gehackten Eiern und der Mayonnaise vermischen. Kaum oder erst mal gar nicht salzen, denn die Mayonnaise ist schon gewürzt. Die Ensaladilla kalt stellen vor dem servieren und noch einmal abschmecken.
      Einzelnachweise
      Der spanische Salat Olivenöl und Essig im Restaurant nur in Einwegverpackungen für den Salat Der spanische Salat - Rezept: ensaladilla rusa  
    • Von Joaquin
      Der Kaffee ist in Spanien eines der beliebtesten Getränke und wird in zahlreichen Formen angeboten und getrunken. Eine besonders beliebte Röstart des Kaffees in Spanien ist der café torrefacto. Hierbei wird beim Rosten, dem Kaffee Zucker beigemischt und dieser dadurch karamellisiert.
      Klassische Kaffeerezepte in Spanien
      Café natural Café sólo Caffè-crema oder Espresso Café cortado – Ein Espresso mit einem Schuss Milch oder Milchschaum Café con leche – Milchkaffee, meistens zur Hälfte café, zur Hälfte Milch (oft aufgeschäumt) Café americano oder café largo – Filterkaffee, manchmal auch ein mit Wasser verlängerter Café so´o Café con hielo oder Café con tiempo – Zum Kaffee wird ein Trinkglas mit Eiswürfeln serviert, über die nach dem Zuckern der Kaffee gegeben wird. Carajillo – mit einem Schuss Likör, Brandy (Cognac) oder Rum. Zubereitung: Zucker wird im Glas mit dem Alkohol verrührt, angezündet und mit starkem Kaffee (Espresso) aufgegossen. Als Dekoration werden Kaffeebohnen und ein Stück Zitronenschale ins Glas gegeben. Café al ron Café Bombón – Aus der Region Castellón de la Plana – gezuckerte Kondensmilch (leche condensada) wird mit Espresso aufgegossen und in einem kleinen Glas serviert. Auf den Kanarischen Inseln wird eine Variante des Café Bombón unter dem Namen "Café Proprio" zubereitet, wobei die etwas größere Portion „leche condensada“ mit einem „Café Largo“, einem verlängerten Espresso aufgefüllt wird. Azúcar oder café torrefacto – Espresso aus Kaffeebohnen, die bei der Röstung leicht kandiert wurden Barraquito – Spezialität auf den Kanareninseln Teneriffa, La Palma und La Gomera, wird in einem Glas serviert und besteht aus drei Schichten: Kondensmilch, Espresso mit einem Schuss Likör oder Tía María und einem Stück Zitronenschale und aufgeschäumter Milch, die noch mit etwas Zimt bestreut wird. Frappé
    • Von Joaquin
      Wenn ich in Spanien bin und ich bin es in der Regel in den wärmeren Jahreszeiten, dann bestelle ich mir im Restaurant oder einer Bar, gerne eine Coca Cola. In 99 Prozent der Fälle bekomme ich diese, so wie es sich gehört, dann auch mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe serviert. Das hält die Cola angenehm kühl, die Kohlensäure und der Geschmack bleiben länger im Getränk und die Zitronenscheibe gibt dem ganzen dann noch ein gewisses Extra an Genuss. So lieb ich es und so erwarte ich das auch, denn ich mag keine warme Coca Cola. Ich mag auch keine Coke, wo die Kohlensäure nebst Geschmack sich in den Äther verabschiedet hat und die Zitronenscheibe ist wie bei gewissen Schwarztees, einfach das geschmackliche i-Tüpfelchen.
      In Deutschland dagegen kann ich schon froh sein, wenn ich überhaupt mal Eiswürfel dazu bekomme. Und auch ohne, kann es gut sein, dass man eine warme Cola hingestellt bekommt, aus der sich die Kohlensäure schon seit Dekaden verabschiedet hat. Warme, abgestandene Coca Cola, ist ähnlich wie das Servieren einer kalten Suppe. Geht nicht, schmeckt nicht!
      Aber das gilt auch für alle anderen, derartigen Limonaden. Sei es Pepsi, Fanta und selbst Mineralwasser oder Sprudel, so etwas serviert man nur warm, wenn es der Kunde ausdrücklich wünscht, ansonsten gehört das gekühlt und in der Regel mit Eiswürfeln im Glas und einer Zitronenscheibe.
      Klar, Deutschland ist viel kälter als Spanien, aber selbst bei einem Rekordsommer wie dieses Jahr, bekommt man in der deutschen Gastronomie nicht selten nur abgestandene Plörre serviert. Und wenn man dann nachfragt, ob man das Getränk evtl. gekühlt oder mit Eiswürfel bekommen darf, dann wird man noch von der Bedienung angeschaut, als solle man sich angesichts solcher Wünsche auch noch was schämen sollte. Sorry, die Limonade bitte warm und das Schnitzel dann gerne kalt, passt schon...
      Ausgerechnet als ich gestern in Deutschland, in einem chinesischen Restaurant war, bekam ich Sprudelwasser in einem Glas mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe. Schau an wie weit da jemand herkommen muss, um ein Getränk in Deutschland ordentlich zu servieren
      Es gibt Heißgetränke wie Kaffee oder Tee, die sollten heiß serviert werden und dann gibt es Kaltgetränke, die in der Regel auch so auf der Karte ausgewiesen sind und die sollten dann auch gefälligst kalt serviert werden. In Spanien in der Regel kein Problem, in Deutschland in der Regel schon ein Problem. Woran mag das liegen?
      Ich habe das Gefühl, dass ähnlich wie beim Kaffee, in Deutschland Getränke zwar auch in großen Massen konsumiert werden, aber lange Zeit eher lieblos und oft genug ohne Geschmack und Qualität. Beim Bier Top und dann rechts und links davon, geht alles flöten. Evtl. noch den ein oder anderen Wein, wenn man sich in einem guten Lokal befindet, aber ansonsten ist das alles doch sehr flach. Der Spanier legt da meines Erachtens mehr Wert bei der Nahrungsaufnahme. Das fängt schon an mit den kleinen Knappereien, die man ungefragt vor und neben dem Essen hingestellt bekommt, dann mehrere Gänge, den Nachtisch und natürlich der Kaffee danach. Da wird irgendwie das Ganze mehr zelebriert und man nimmt sich auch viel mehr Zeit dafür, auch für das Reden miteinander.
      Bei meiner Coka Cola, da mag ich es wenn die Eiswürfel die Cola über den längeren Plausch in der Bar angenehm kühl halten und mit der Kohlensäure auch der Geschmack bleibt. Es trägt einfach zur angenehmen Stimmung bei und diese sollte nie durch ein mangelhaftes Essen oder Getränk gestört, sondern im positiven Sinne betont und gefördert werden.