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Fernsehdokumentation über Gibraltar


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Donnerstag, 19. März 2009

Beim Fernsehsender ARTE wurde gestern eine Fernsehdokukmentation zu Gibraltar ausgestrahlt. Die 43 Minütige Dokumentation von Bernhard Rübe und Walter Sigl zeigt rund um das im Süden Spaniens gelegene Gibraltar bis hin zu Afrika, detailliertes zur Tierwelt und der Fauna.

Die Sendung gibt es für eine kurze Zeit auch online bei ARTE zu sehen.

An der Südküste Spaniens trennt die Straße von Gibraltar Europa von Afrika und den Atlantik vom Mittelmeer. Die Meeresenge bietet Fischen und Meeressäugern die Möglichkeit, vom Atlantik ins Mittelmeer zu wechseln oder die Reise in umgekehrter Richtung anzutreten. Außerdem nutzen zahllose Zugvögel die Schmalstelle der Straße von Gibraltar, um für ihren Winteraufenthalt in den warmen Süden zu gelangen beziehungsweise im Frühjahr in den Norden zurückzukehren.

An der Südspitze Spaniens, dort wo sich Europa und Afrika beinahe berühren und wo sich die Wassermassen des Atlantiks mit denen des Mittelmeeres mischen, liegt die Straße von Gibraltar. Sie trennt Kontinente und Meere und verbindet sie gleichzeitig. Denn für Fische und Meeressäuger ist sie Passage zwischen zwei Meeren, den Vögeln dient sie als Brücke für ihren jährlichen Zug zwischen den Kontinenten. So überqueren mehr als 100.000 Störche und Zehntausende von Raub- und Singvögeln die nur 14 Kilometer breite Meeresstraße. Nirgends lässt sich der Vogelzug entlang dieser westlichen Vogelzugroute besser beobachten als hier. Unter Wasser dient die Meerenge als Passage für Fischschwärme und große Meeressäuger. Die Dokumentation zeigt einen Familienverband von Grind- oder Pilotwalen, der im Meer zwischen den Kontinenten heimisch ist, und verfolgt die riesigen Pottwale, die zwischen Mittelmeer und Atlantik nach Beute jagen.

Meeresströmungen und starke Winde beeinflussen das Leben in und entlang der Meeresstraße. Die Unterwasserkamera dokumentiert die Fauna, die sich aus Mittelmeer- und Atlantik-Arten zusammensetzt. Und sie dringt ein in ein Jahrhunderte altes Wrack, das einst an der Felsküste zerschellt ist.

(Spanien, 2008, 43mn)

BR

Regie: Bernhard Rübe, Walter Sigl

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