LKW mit Gasflaschen
 
© Joaquin Enriquez Beltran

LKW mit Gasflaschen

Ein LKW für das Transportieren und Ausliefern von Gasflaschen.


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Fahrzeuge

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Joaquin
      Da in Spanien die Bußgelder bei Geschwindigkeitsübertretungen ebenso wie die rechtlichen Konsequenzen im Gegensatz zu früheren Zeiten erheblich angezogen haben, ist man besser beraten diese gut zu beachten. Zumal es ja bei der spanischen Polizei nicht unüblich ist, die Ausländer/Extranjeros etwas genauer im Auge zu behalten und beim kleinsten Verstoß dann auch sofort zur Kasse zu bitten.
      So gilt innerhalb geschlossener Ortschaften in Spanien eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
      Außerhalb der geschlossenen Ortschaften in Spanien gilt eine Höchstgeschwindigkeit für PKWs und Motorräder von 90 km/h, für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen 80 km/h und für Pkw mit Anhänger 70 km/h.
      Außerhalb geschlossener Ortschaften in Spanien mit mehr als einer Fahrspur in jeder Richtung gilt eine Höchstgeschwindigkeit für PKWs und Motorräder von 100 km/h, für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen 90 km/h und für Pkw mit Anhänger 80 km/h.
      Auf Schnellstraßen und Autobahnen in Spanien gilt eine Richtgeschwindigkeit für PKWs und Motorräder von 120 km/h, für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen 100 km/h und für Pkw mit Anhänger 80 km/h.
      Ein Verkehrsverstoß bei dem die Geschwindigkeit bis zu 20 km/h überschritten wird, wird mit einer Geldbuße von 90,- bis 300,- Euro geahndet.
      Im Gespräch sind zudem Freiheitsstrafen von drei bis sechs Monaten bzw. Bußgelder bis zu 144.000,- Euro, bei einer überhöhten Geschwindigkeit ab 200 km/h auf Autobahnen und ab 110 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften. Zusätzlich zu vorgenannten Maßnahmen ist ein Fahrerlaubnisentzug von 1 bis zu 4 Jahren vorgesehen.
    • Von Joaquin
      Ein Zebrastreifen ist ein Fußgängerüberweg, wo Fahrzeuge den Fußgängern das Überqueren der Straße ermöglichen sollen. So auch in Spanien. Zumindest in der Theorie, denn nur weil etwas Gesetz ist, sollte man sich nicht als Fußgänger darauf verlassen, dass sich auch der Fahrzeugführer in Spanien daran hält.

      Nun möchte ich an dieser Stelle kurz meine Landsleute in Schutz nehmen. In Spanien legt man Prioritäten ein wenig anders, als zum Beispiel in Deutschland und dazu gehört auch das Auto. Des Deutschen so genanntes liebstes Kind, wird in Spanien mehr pragmatisch betrachtet. Jeder der in Spanien verweilt hat, braucht sich nur die Stoßfänger und Türen von spanischen Autos anzuschauen und weiß sofort, hier sind Beulen nicht die Ausnahme, sondern gehören zum Alltag eines Fahrzeuges. Nicht weil man hier mit harten Bandagen kämpft, sondern weil jenes, was für einen deutschen Autohalter schon eine Katastrophe darstellt, für den Spanier etwas ist, was halt passiert.
      Also was den Umgang mit den eigenen Fahrzeugen angeht, da ist der Spanier halt etwas legerer im Umgang. Da verwundert es dann auch nicht, dass man es in der Vergangenheit in Spanien, auch nicht so genau mit den Verkehrsregeln genommen hat. Ein Auto ist zum fahren da und ein Fußgänger tut da besser gut daran, sich einer Straße nicht all zu sehr zu nähern, egal ob da Streifen auf der Fahrbahn gemalt wurden oder an einem Maßt, irgendwelche bunten Lichter blinken
      Als Spanier wusste man das und wem sein Leben lieb war, der hielt sich auch daran Ausländer die meinten hier ihre nationalen Rechtsvorstellungen auf Spanien 1:1 übertragen zu können, machten diesen Fehler wohl nur einmal. Wenn sie Glück hatten, überstanden sie dies mit viel Gehupe und einer Nahetoterfahrung nebst Herzinfarkt. Anschließend haben sie diesen Fehler in Spanien, kein zweites mal begangen
      Ein anderer Grund ist, dass die Straßen in Spanien, nicht überall gleich gut sind. Einige scheinen eher betoniert oder gekachelt zu sein, anstatt Asphalttier. Dies gepaart mit Staub und Sand, verlängert einen Bremsweg bis ins nächste Dorf hienen. Selbst ein Autofahrer der Willens ist, hier spontan zu bremsen, wird ein rechtzeitiges Anhalten einfach nicht hinbekommen, außer er fuhr schon in Schrittgeschwindigkeit. Aber warum sollte man Auto fahren um sich in Schrittgeschwindigkeit fortzubewegen? Dann könnte man ja auch gleich zu Fuß gehen
      Dann gibt es ja auch solche Abstandregeln, wonach man Dinge und Fahrzeuge weder unmittelbar vor noch nach einem Zebrastreifen stellen sollte, damit man als Fahrer und als Fußgänger eine gute Sicht hat. Wer schon mal gesehen hat, wie in Spanien geparkt wird oder wie wo Container, Baugut usw. abgestellt wird, der wird wissen, dass auch dies alles nur graue Theorie ist. Die Praxis schaut anders aus und wer an einem, so die Sicht verdeckendem Zebrastreifen steht, sollte sich mehrfach überlegen, ob er an dieser Stelle wirklich die Straße überqueren will oder sich dafür nicht besser eine andere Stelle dafür aussucht, auch wenn diese einige hundert Meter in der entgegengesetzten Richtung liegt. Alternativ kann man natürlich auch drei mal das Vater-Unser aufsagen, sich bekreutzigen und die Straße überqueren
      http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7310-zebrastreifen-mit-nachthimmel-und-straße/
      Nun muss ich aber auch sagen, dass in den letzten Jahren dem Gesetz im spanischen Straßenverkehr, durch sehr stark angezogene Strafen, diesem auch ordentlich Nachdruck verliehen wurde. Dies macht sich auch durchaus im alltäglichen Straßenverkehr bemerkbar. Die Spanier fahren langsamer und besonnener als früher. Und auch das Überqueren eines Zebrastreifens, ist mittlerweile fast so sicher geworden wie in Deutschland. Na gut, vielleicht nicht fast so sicher, aber doch erheblich besser als früher
      Egal wie, manchmal ist es besser vorsichtig am Straßenrand vor einem Zebrastreifen zu warten, um zu sehen ob das Auto, der Bus oder der LKW anhalten, anstatt zu erfahren wie ungleich ein paar lächerliche Kilogramm Lebendgewicht, zum Spielball von ein paar Tonnen Stahl und Polimerwerkstoffen werden
    • Von Joaquin
      Deutsche die in Spanien wohnen und nur den deutschen Führerschein haben, werden sich bald umstellen müssen.
      Bisher konnte man den in einem EU-Land erworbenen Führerschein, ohne Probleme in einem anderen EU-Land benutzen. Dies auch dann, wenn die einzelnen Länder abweichende Regelungen hierzu vorsahen. In Deutschland gibt es den Führerschein zum Beispiel unbegrenzt. Einmal erworben, kann man ihn sein ganzes Leben lang nutzen, solange man nicht durch Trunkenheit am Steuer, gefährlichem Fahren etc. auffällt. In Spanien ist dies jedoch anders. Hier muss man sich regelmäßig einer gesundheitlichen Kontrolle unterziehen, damit der Führerschein verlängert wird.
      Obwohl eine ähnliche Regelung auch in Deutschland schon seit Jahren diskutiert wird, hat man sich im Autoland Deutschland immer noch nicht dazu durchringen können, dass ab einem gewissen Alter, man sich einem Gesundheitschek, und Fahrtauglichkeitscheck unterzieht, um festzustellen, ob man überhaupt noch in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Dies obwohl bekannt ist, dass die Sehkraft, das Gehör und die Reaktion mit dem Alter nachlassen. Zwar bringen ältere Menschen auch viel Erfahrung mit, welche einige der körperlichen Gebrechen kompensieren, dies geht aber nur bis zu einem gewissen Punkt gut, aber ab dann kann ein solcher Mensch zum Risiko für sich und seine Mitmenschen werden.
      Warum eine solche, regelmäßige, medizinische Kontrolle in Deutschland bisher nicht eingeführt wurde, lässt sich nur vermuten. Dies gehört wohl zum einen Teil sicherlich auch in das Gebiet der Autonation Deutschland, welches als einziges europäische Land, immer noch keine gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen hat. Andere sagen auch, wenn man sich das Alter der Politiker in Deutschland anschaut, dann weiß man auch, warum sich diese nicht selbst solchen Kontrollen unterziehen wollen um ihren Führerschein behalten zu dürfen. Was die Selbstbeschränkung der Politiker angeht, da ist es ja mit den deutschen Abgeordneten nicht immer weit her
      Also nun zurück zum Thema. In Spanien muss man sich alle 10 Jahre und ab einem Alter von 65 Jahren, alle 5 Jahre, einer Gesundheitsprüfung unterziehen um den Führerschein verlängert zu bekommen. Dies stellt natürlich eine Benachteiligung der Spanier dar, wenn im selben Land andere Führerscheinbesitzer mit einem unbegrenztem Führerschein leben dürfen. Daher wurde eine europäische Norm verabschiedet, welches es schon seit dem 19. Januar 2013 den Mitgliedsstaaten erlaubt, die Verfallsdaten von Führerscheinen, an Residenten anwenden zu dürfen.
      Wer als Resident, sich länger als zwei Jahre und für mehr als 185 Tage pro Jahr in Spanien aufhält, der muss sich nun dieser neuen Regelung in Spanien unterziehen. Damit wäre bei den zwei genannten Jahren, der Stichtag der 19. Januar 2015.
      Im übrigen gilt auch in Deutschland die neue Führerscheinreform seit dem 19. Januar 2013. Hier ist es jedoch so, dass man alle 15 Jahre dann den Führerschein verlängern muss, ohne irgendeine Gesundheitsprüfung etc. sich unterziehen zu müssen. Personen, welche den Führerschein vor diesem Stichtag in Deutschland gemacht haben, betrifft diese Regelung in Deutschland ohne hin nicht. Sie können ihren Führerschein weiterhin, unbegrenzt nutzen. In Österreich bekommt man im übrigen den Führerschein auch nicht unbegrenzt, aber de facto schon. Dort darf man ihn 100 Jahre nach Erwerb benutzen. Hat jemand schon einen Österreicher illegal mit mehr als 117 Jahren auf seinem Moped fahren gesehen oder noch mit 119 am Steuer eines Autos?
      Wer als EU-Bürger nun seit mehr als zwei Jahren seinen festen Wohnsitz in Spanien hat und beim Verstoß dieser Regelung erwischt wird, der muss mit einer Strafe von 200 Euro rechnen, wegen Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis.
      Für die Betroffenen gibt es nun zwei legale Möglichkeiten. Man kann seinen alten Führerschein behalten, macht aber dennoch die vorgeschriebenen Gesundheitstest. Wenn man in einem von der Führerscheinstelle akkreditierten Ärztezentrum seinen Medizincheck gemacht hat, bekommt man eine Bescheinigung, dass man den Führerschein in Spanien hat verlängern lassen. Ab diesem Zeitpunkt ist man auch im spanischen Verkehrszentralregister eingetragen, womit man auch ein eigenes, spanisches Punktekonto bekommt. Auch muss man sich dann fortan, den regulären, medizinischen Untersuchungen unterziehen und hat somit alle Vorteile und Pflichten, wie alle anderen spanischen Führerscheinbesitzer in Spanien.
      Die andere Möglichkeit ist, den deutschen Führerschein gegen einen spanischen umzutauschen. Dazu geht man zum spanischen Straßenverkehrsamt (Dirección General de Tráfico – DGT). Dann erhält man dort einen spanischen Führerschein mit spanischen Ablaufdatum. Aber das beste kommt jetzt. Auf der Rückseite wird dort ebenso das Ablaufdatum des Heimatlandes vermerkt, was nichts anderes heißt, dass wen man mal zurück nach Deutschland zieht, man den Führerschein dort, weiterhin ohne Ablauf benutzen kann. Auch muss man dann nicht den Medizincheck sofort in Spanien machen, sondern je nach Alter erst in 10 bzw. 5 Jahren. Man muss sich dazu nur die folgenden Dokumente zum DGT mitbringen:
      Offizieller Antrag der Jefatura de Tráfico Identitätsnachweis: gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass und NIE (grüner DIN A 4 Zettel) Wohnsitznachweis: Mietvertrag, Gemeindeanmeldung (Empadronamiento), Telefon- oder Stromrechnung Gültiger Führerschein des Ursprungslandes im Original und als Kopie Aktuelles biometrisches Passfoto (32 x 26 mm) Formular mit offizieller Unterschrift, wie sie im Führerschein abgebildet wird (wird in der Jefatura de Tráfico angefertigt) Erklärung, dass im Ursprungsland kein laufendes Verfahren aufgrund Verkehrsvergehen besteht (wird ebenfalls in der Jefatura de Tráfico angefertigt) Erklärung, dass man in keinen anderen Staat im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist (wird ebenfalls in der Jefatura de Tráfico angefertigt) 27,40 Euro Dies dürfte sicherlich die beste Methode sein, zumal auf dem spanischen Führerschein dann die NIE-Nummer abgebildet ist und man nicht ständig das dafür notwendige und zusätzliche Dokument mit sich zu führen.
    • Von Joaquin
      Eine typische Gasflasche in Spanien für den Haushalt.
    • Von Joaquin
      Auf spanischen Autobahnen werden die Mautgebühren (Peaje), zum Jahresanfang erneut angehoben.
      Hier sollte man kurz einwerfen, dass das Benutzen der von der öffentlichen Hand betriebenen Autovías, kostenlos ist. Jedoch für die Benutzung der privat gebauten Autopistas, man eine Maut entrichten muss. Diese Autobahnstrecken sind mit "AP" und "R" ausgewiesen. Dazu kommen noch verschiedene Tunnels und Brücken, für deren Benutzung man ebenfalls als Kraftfahrer bezahlen muss.
      2013 wurden die Maut auf 2,40 Prozent erhöht. Dagegen fällt nun die Erhöhung um 1,85 Prozent, deutlich geringer aus. Trotzdem dürfte dies für viele Spanier, im Krisen geschüttelten Land, zu viel sein. Sie weichen daher immer öfters auf die kostenlosen Landstraßen aus.
      Die Teuerung der Maut wird seit 2002 durch gesetzlich festgelegt und berechnet sich nach einer mathematischen Formel. Wichtige Berechnungsgrundlagen sind hier unter anderem der IPC als spanische Verbraucherindex und Entwicklung des Verkehrsaufkommens, bzw. die Benutzung der Autobahnen durch die Fahrzeugfahrer.
      Dabei schaut die Lage zahlreicher Autobahnen, nicht gerade rosig aus. Nicht wenige stehen vor dem Konkurs. Es gibt zwar einen Rettungsplan, aber ob dieser so wie er soll dann umgesetzt und dann evtl. auch die Hilfe und Rettung für das Verkehrsnetz der Autobahnen sein wird, will erst noch bewiesen sein.