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Joaquin

Fünf Tote bei Rettungsübung auf Kreuzfahrtschiff vor La Palma

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Wenn Menschen bei einer Rettung sterben ist das oft schon tragisch genug. Wenn dies dann aber "schon" bei der Übung einer solchen Rettungsaktion passiert, dann fehlen einem praktisch die Worte dazu.

Das zur TUI-Gruppe gehörende und unter unter maltesischer Flagge fahrende Kreuzfahrtschiffs "MS Thomson Majesty", lag im Hafen von Santa Cruz de La Palma vor Anker. Routinemäßig wurde eine Rettungsübung abgehalten, wobei das Ablassen eines Rettungsbootes mit acht Besatzungsmitliedern völlig problemlos funktionierte. Beim einholen eines Rettungsbote, passierte dann das Unglück. Zuerst riss eines der Halterungskabel und etwas später dann das zweite. Im folgendem fiel das Boot im freien Fall in die Tiefe, wobei hier unterschiedliche Höhenangaben gemacht werden, welche zwischen 20 und 30 Metern liegen. In jedem Fall zu viel für fünf Besatzungsmitliedern, welche durch den Sturz den Tod fanden. Die drei anderen Besatzungsmitglieder wurden bei diesem Sturz schwer verletzt.

Von den schätzungsweise 1500 bis 2000 Passagieren, war niemand in diesem Unfall verwickelt. Routinemäßig werden solche Notseeübungen immer dann abgehalten, wenn viele der Passagiere nicht an Bord sind und das Schiff sicher im Hafen liegt. Wie es aber genau zu diesem Unfall kam, ist bisher noch nicht bekannt. Hier können sowohl Ermüdungserscheinungen der Kabel in Betracht kommen, als auch mangelhafte Bedienung der Seilzugvorrichtung oder technisches Versagen.

Der berühmte Karneval von La Palma wurde aus Respekt vor den Unfalltoten abgesagt.

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Gast Gast1681

Im Grunde genommen möchte man fast sagen, egal was die Ursache gewesen ist, das bringt die Menschen nicht mehr ins Leben zurück. Aber etwas anders dürfte es hier schon sein, denn wenn evtl. Ermüdungserscheinungen am Material Schuld gehabt haben könnten, dann liegt das Versagen eindeutig beim Reeder, denn das würde ja bedeuten dass Wartungen nicht gemacht wurden und die werden meistens aus Geldeinspargründen nicht gemacht. In diesem Fall hoffe, ich dass die Reederei mit hohen Schadensersatzansprüche belangt wird.

Mal abwarten ob das weiter verfolgt oder tot geschwiegen wird?

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    • Von nettiunduwe
      Hallo allerseits,
      möglicherweise kann uns hier ja jemand helfen:
      Unser Motorboot wird Anfang Mai in Kiel auf ein Frachtschiff verladen und nach Palma transportiert. Wir müssen im Anschluss jedoch auf’s Festland – zu unserem neuen Heimathafen.
      So benötigen wir Unterstützung bei der Übernahme nach dem Ausladen im Hafen und bei er Suche nach einem Gastliegeplatz (etwa 14x4,5 Meter) in der Nähe für ca. 7-10 Tage. Die Dauer ist von Wind und Welle abhängig.
      Wir benötigen als Ausfallsicherung also einen Skipper und jemand, der sich zuvor (nach Rücksprache mit uns) um den Gastliegeplatz kümmert.
      Das Ganze soll natürlich nicht umsonst sein – bitte ein Preisangebot machen.
      Danke
    • Von Joaquin
      Früher war ja bekanntlich alles besser, aber oft auch nur in der subjektiven Wahrnehmung der Vergangenheit.
      In der folgenden Grafik sieht man sehr schön, wie die Verkehrstote in Europa unterschiedlich gestiegen und gesunken sind. In großen Verbund von Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Spanien und Portugal sind die Verkehrstote in einem positiven maaße gesunken. Deutschland hat seine Verkehrstoten innerhalb dieser zehn Jahre von 83 auf 44 Verkehrstote pro Millionen Einwohner reduziert. Spanien hat sich hier von 131 auf 41 verbessert. Das liegt sicherlich daran, dass man hier auch auf Deutschland in diesen Jahren viel mehr in der Verkehrserziehung, Infrastruktur und Fahrzeugtechnik gemacht hat.
      Fürs Reisen an sich, kann man sagen, dass man nun die Strecke zwischen den deutschsprachigen Ländern und Spanien, viel entspannter und beruhigter angehen kann

    • Von Joaquin
      Als beliebtes Auswanderer- und vor allem Urlaubsziehl, haben nun auch die Kanarischen Inseln hier ihr eigenes Forum in Regionen + Städte bekommen.

      Dies ist die Beschreibung dazu:
      Die Kanarischen Inseln - Islas Canarias - Die Autonome Gemeinschaft und Inselgruppe im Zentralatlantik mit der Provinz Las Palmas und der Provinz Santa Cruz de Tenerife. Dazu zählen die Inseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro.
    • Von Inselchen
      Bajada de la Virgen de las Nieves

      Alle fünf Jahre, das nächste Mal im Sommer 2010, feiert Santa Cruz de La Palma die Bajada de la Virgen de las Nieves (die Herabkunft der Jungfrau vom Schnee), die ganze Stadt feiert und Menschen kommen von weit her um mitzufeiern.

      Die Marienverehrung der Jungfrau vom Schnee war in vielen christlichen Ländern verbreitet und auch auf La Palma wurde sie schon seit der Eroberung im 15. Jahrhundert bei allerlei Sorgen und Nöten angerufen.
      1534 wurde die Virgen de las Nieves zur Schutzpatronin der Insel erwählt.

      Wer das mitbekommen möchte, sollte sich beeilen, eine Unterkunft zu buchen.

      Hier ein Foto von uns:


    • Von Joaquin
      Samstag, 25. Juli 2009
      Die Schweinegrippe breitet sich nun auch weiter in Deutschland aus. Auffällig sind darunter zahlreiche infizierte Urlaubsrückkehrer aus dem Spanienurlaub. Immerhin gab es auf der von deutschen Urlaubsinsel Mallorca schon den ersten Todesfall.

      Nun gibt es die Befürchtungen, dass auch andere, deutsche Urlaubsorte in Spanien von der Schweinegrippe betroffen sind. Tatsächlich ist die Zahl der Erkrankten in Spanien im Verhältnis zu dessen Einwohnern hoch, aber so meldet unter anderem die ebenfalls bei jugendlichen gern besuchte Urlaubsstadt in Spanien, Lloret de mar, dass es bisher keine gemeldeten Schweinegrippe Fälle gibt. Dabei wurde in den deutschen Medien groß berichtet, dass hier eine Gruppe Jugendlicher die aus Lloret de mar kamen an der Schweinegrippe infiziert waren.

      Nun alles Lüge oder versucht Spanien das Problem unter dem Tisch zu kehren um somit weiter am Tourismus zu verdienen, der ja bekanntlich die Einnahmequelle Spaniens darstellt?

      Fakt ist natürlich, dass viele bei den Partyhochburgen wie Lloret de mar und Mallorca sich kaum noch Gedanken um das Virus machen und ihrem Urlaubsvergnügen nachgehen. Enger Körperkontakt, Küssen und Sex beim Urlaubsflirt und One-Night-Stand sind alles andere als die korrekten Verhaltensweißen. Ebenso wenig wie das typische Ballermann Sangria trinken aus einem gemeinsamen Eimer. Hier ist einfach das Infektionsrisiko aufgrund des Urlaubsverhaltens schlicht und einfach höher.

      Das Auswärtige Amt keine Gefahr bei einem Spanienurlaub und einer Reise nach Spanien, da der Virus bei seinem Vormarsch mittlerweile nicht mehr aufzuhalten sei. Auch die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sieht hier ebenfalls keinen Grund von Urlaubsreisen nach Spanien abzuraten. Zur Zeit sehen auch Experten Reisewarnung für Überzogen.

      Hier sollte vor allem jeder selbst die Entscheidung treffen ob er in Spanien seinen Urlaub verbringen möchte oder nicht. Aber die Eigenverantwortung sollte hier auch zum tragen kommen. Regelmäßiges und gründliches Hände waschen gehört ebenso dazu wie auch das Vermeiden vor zu engem Körperkontakt zu anderen und vor allem zu kranken Menschen. Auch sollte man wissen, dass der neue Erreger eine erhöhtes Risiko für schwangere Frauen darstellt. Man sollte also auf die grundlegenden Hygieneregeln achten und zur Not auch mal auf einen freundschaftlichen Händeschlag verzichten.

      Impfen könnte zwar eine Option sein, aber leider gibt es noch keinen Impfstoff im Handel. Mit einem solchen Impfstoff gegen den Schweinegrippe Virus wird aber erst im Herbst gerechnet.
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