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Mit diesem Beitrag, würde ich gerne mit euch den effizientesten Weg zum Spanisch lernen herausfinden. Als ich angefangen habe Spanisch zu lernen habe ich mich zunächst einmal mit der Frage auseinandergesetzt, wie man den am schnellsten und effektivsten eine Sprache lernt. Grund dafür war ein Auslandpraktikum in den USA.  Hier hatte ich trotz 9 Jahren Schulunterricht (Englisch) Schwierigkeiten mich zu verständigen. Und dann ist mir natürlich die Frage aufgekommen wieso das so ist? Ich habe daraufhin viel gelesen und recherchiert wie man den wirklich eine Sprache lernt (möglichst schnell und effektiv). Vor etwa 6 Monaten habe ich dann angefangen Spanisch zu lernen, mit dem Ziel mich vernünftig mit Muttersprachlern über Alltagsthemen unterhalten zu können. Dabei bin ich mit meinem neuen Wissen folgendermaßen vorgegangen: Zunächst habe ich die wichtigsten 100 Wörter gelernt. Dies hat mich besonders bei meiner Recherche im Internet überrascht. 100 Wörter sind bereits 90% der verwendeten Wörter in einer Unterhaltung. Somit habe ich beschlossen diese zu lernen und anschließend darauf aufzubauen. Meine weitere Recherche hatte ergeben, dass für eine vernünftiges Unterhalten über Alltagthemen bereits 500-600 Wörter ausreichend sind. Also suchte ich mir als nächstes einen Kurs, bei dem ich wirklich nur die Grundlagen lernte.  Dabei habe ich mich für einen Online-Kurs entschieden, da diese sehr strukturiert aufgebaut sind und man zeitlich- und örtlich flexibel ist. Der letzte Punkt ist ein Tandempartner – dies ist meiner Meinung nach der Knackpunkt wofür ich auch mein Scheitern in den USA verantwortlich mache. Wie sollte man denn auch in der Schule eine Sprache lernen, wenn man pro Woche 1-2 Sätze von sich gibt…. Mit einem Tandempartner "muss" man sprechen. Hier habe ich auch schnell gemerkt welche Wörter mir in meinem Wortschatz noch fehlen und ich bekomme ein Feedback, was ich noch falsch mache. Dies habe ich mir auf aufgeschrieben, eine Karteikarte erstellt und gelernt. Das nächste Mal konnte ich es dann. So habe ich mich Schritt für Schritt verbessert und bin heute in der Lage mich auf Spanisch prima zu unterhalten. Als Fazit muss ich sagen, dass ich das klassische Schulsystem zum Erlernen einer Sprache absolut nicht mehr zeitgemäß halte und man hier wirklich die Lust verliert. Was meint ihr dazu?. Was ist aus eurer Sicht der schnellste Weg? Wie gesagt mit dem Ziel sich auf einer Reise vernünftig unterhalten zu können.

 

LG Ralf

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... definiere mal "vernünftig" ... 9_9 ... ach ja, und sich zusammenhanglose Vokabeln nach irgendwelchen "Häufigkeitslisten"  ohne textliches/thematischen Umfeld "reinzuprügeln" ist m.A.n. und aus eigener Erfahrung nahezu wirkungslos ...

> für 'nen Smalltalk reicht B1/2 mit Lehrbuch - unter der Voraussetzung, dass man schön brav seine Hausaufgaben gemacht und den Wortschatz der Lektionen und die jeweils in den Lektionen behandelte Grammatikportion "verdaut" hat. Zum Thema Hörverständnis ist dazu noch die i.d.R. den Lehrbüchern beigefügte CD/DVD mit den von Muttersprachlern gesprochenen Lektionshaupttexten dem Gehör in ausreichender Häufigkeit anzubieten ... Damit kommt man schon ein Stück weit ... für die Reise kann man(n)/frau dann sich noch per Taschenbüchlein den entsprechenden thematischen Minimal-"Reisewortschatz" aneignen > Reisebüro, Bahnschalter, Theaterkasse, Restaurant etc.
Ein Übriges schaffen im Nachgang noch span. Podcasts mit Themenepisoden mit Textangebot zur Vokabelvorbereitung sowie mp3-Dateien für's Ohr bzw. span Hörspiele mit nativen Sprechern und entsprechendem Geräuschumfeld im "Drehbuch" - bei regelmässiger Anwendung werden so unsere Gehirnwindungen dann schon entsprechend "formatiert" ... falls "Quellen" gebraucht werden ... ¡da me un toque! ...

Erst hiernach kann dann ein Tandempartner wirklich wirksam helfen, um die Sprechhemmschwelle dauerhaft abzubauen und um eine Sprechgewöhnung (Standardphrasen etc.) sich Schritt für Schritt anzuerziehen ...

Wer beruflich da noch aufzustocken hat, muss da schon noch andere Geschütze auffahren > das "kommerzielle" Spanisch ist da unbedingt per entsprechender Bücher zu erarbeiten > wer Tipps dazu braucht, kann sich ja dazu noch melden.
Weiterhin sind gut und ausreichend breit aufgestellte techn. Diccionarios im Markt dünn gesät und i.d.R. schon sehr hochpreisig. Problematisch ist dort aber auch, dass sie in den seltensten Fällen dem aktuellen Stand der Technik entsprechend aktualisiert sind.
Tipp: Tante GOOGLE nach Glossaren im PDF-Format quälen und sich daraus sein eigenes Glossar "zimmern" - hab' ich selbst für "Bau & Architektur" mit gut illustrierten spanischen Fachbücher mit bis zu 4k Vokabeln zusammengestrickt und damit einen 2-Jahresarbeitseinsatz in Spanien problemlos überlebt ....

... das sollte für den Anfang erst einmal reichen ...

bearbeitet von baufred

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Hallo zusammen,

ich habe für meinen Part auch sehr gute Erfahrungen gemacht mit Filmen auf anderen Sprachen wie z.B. spanisch mit Untertiteln. Durch das audiovisuelle Verstehen lernt man auch schnell und effizient. Nebenbei macht es wohl auch noch mehr Spaß. Allerdings sollte man trotzdem die Basis unabhängig von Filmen lernen. Viel Erfolg!

LG

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