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    • Von Joaquin
      Es ist nicht leicht einem Spanier, ebenso wie einem Deutschen klar zu machen, dass in der Regel eine spanische Bar nicht mit einer deutschen Kneipe zu vergleichen sind.

      Zumal die Wörter Bar und Kneipe hier gerne in einen Topf geworfen werden bei Übersetzungen. Tatsächlich ergeben sich doch große Unterschiede. Abweichungen mag es geben aber ich versuche hier mal die übliche Lokalität zu beschreiben.

      Eine deutsche Kneipe dient in der Regel nur dem Getränkeausschank und hier insbesondere dem Bier. Daher gibt es auch den Begriff der Schankwirtschaft. Weil hier hauptsächlich nur alkoholische Getränke serviert werden sind Kneipen eher ungeeignet für Kinder und teils auch für Jugendliche oder Damen.

      Eine spanische Bar ist dagegen so etwas wie eine Mischung aus Café und Gaststätte. Dort werden gleichermaßen alkoholische wie nichtalkoholische Getränke angeboten und ebenso kleinere Gerichte, die Tapas. In einer spanischen Bar stellt es in der Regel auch kein Problem dar, diese mit Frau und Kindern zu besuchen.

      Der deutschen Kneipe haftet nicht selten ein gewisser, anrüchiger Ruf nach. Da die spanische Bar eher dem allgemeinem Publikum geöffnet ist, hat sie keinen solchen Ruf.

      Ein Spanier, der eine Bar sucht und in Deutschland in eine Kneipe geht wird daher wohl eher eine unangenehme Überraschung erleben als ein Deutscher, der auf der Suche nach einer Kneipe, zu einer Bar geht.

      Ich versuche immer vorab, die jeweils andere Seite darüber zu informieren, denn viele sind sich der Unterschiede nicht bewußt, da sie ja laut Wörterbuch doch gleichgestellt werden. Oftmals ist mein deutscher Gast von den spanischen Bars angenehmer überrascht, als mein spanischer Besuch über die deutschen Kneipen. Mag aber wohl auch an meinem Umgang liegen, der nicht unbedingt bei den Kampftrinkern verwurzelt ist
    • Von Joaquin
      In Spanien sind die Bußgelder bei weitem höher als in Deutschland und seit neustem ist es den auch so, dass gewisse Verstöße wie zu hohe Geschwindigkeit oder zu hohe Promillegrenzen beim Alkohol am Steuer, als Straftat geahndet werden. Hier heißt es also sich rechtzeitig informieren und sich tunlichst an die Verkehrsregeln halten, denn sonst könnte es nicht nur sehr teuer werden, sondern einem auch eine drei bis sechs monatige Haft drohen oder bis zu 144.00,- Euro. Der Entzug der Fahrerlaubnis für ein bis vier Jahre, kann noch zusätzlich hinzukommen

      Also immer schön vorsichtig Fahren in Spanien und brav die Verkehrsregeln beachten, denn Verstöße werden Europa weit geahndet.
    • Von Joaquin
      Freitag, 1. August 2008
      Nach Angaben des ADAC sollen die Strafen für Verkehrsverstöße in Spanien weiter verschärft werden. Neben Geldstrafen sollen bei Geschwindigkeitsübertretungen und Alkohol am Steuer auch Freiheitsstrafen die Folge sein. Dies soll die im europäischen Verhältnis hohen Zahlen von Verkehrsopfern senken helfen.

      Wer so zum Beispiel auf Autobahnen über 200 km/h fährt und innerhalb geschlossener Ortschaften über 110 km/h kann in Zukunft mit einer Haftstrafe von drei bis sechs Monaten rechnen. Dabei sollte man bedenken, dass dies schon extreme Geschwindigkeitsübertretungen sind, denn auf Spaniens Autobahnen gilt ein Tempolimit von 120 km/h und innerhalb geschlossener Ortschaften ebenso wie in Deutschland ein Tempolimit von 50 km/h.

      Ähnlich sieht es bei Alkoholsündern im Straßenverkehr aus. Die gleiche Höhe an Freiheitsstrafe kommt bei Alkohol am Steuer zu tragen, wenn man mit mehr als 1,2 Promille erwischt wird. Die übliche Promillegrenze liegt in Spanien bei 0,5.

      Alternativ zur Freiheitsstrafe sind Geldstrafen in Höhe von maximal 144.000 Euro fällig. Die Entscheidung ob nun der Betroffene ins Gefängnis muss oder eine Geldstrafe fällig wird, hängt davon ab, ab beim Verkehrsverstoß auch das Leben anderer fahrlässig gefährdet wurde. Zusätzlich zu vorgenannten Maßnahmen ist ein Fahrerlaubnisentzug von 1 bis zu 4 Jahren vorgesehen.
    • Von Joaquin
      Verkehrstverstöse können in Spanien sehr teuer werden und man tut gut daran, sich an die jeweiligen Verkehrsregeln zu halten. Im Folgendem die momentan wichtigsten Punkte die es zu beachten gilt.


      Alkohol am Steuer

      wird ab 300,- Euro geahndet. Als Promillegrenze gelten hier 0,5. Bei Fahranfänger die weniger als zwei Jahre ihren Führerschein haben, gelten sogar nur 0,3 Promille. (*)


      Geschwindigkeitsübertretungen außerhalb geschlossener Ortschaften

      Das übertreten der Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h wird mit bis zu 90,- Euro geahndet.
      Das übertreten der Höchstgeschwindigkeit um 80 km/h gilt als Straftat. (*)


      Geschwindigkeitsübertretungen innerhalb geschlossener Ortschaften

      Das übertreten der Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h wird mit bis zu 90,- Euro geahndet.
      Das übertreten der Höchstgeschwindigkeit um 60 km/h gilt als Straftat. (*)


      Weitere Verkehrsverstöße

      Ein Rotlichtverstoß wird ab 90,- Euro aufwärts geahndet.
      Ein wird ab 90,- Euro aufwärts geahndet.
      Ein wird mit bis zu 90,- Euro geahndet.
      Das wird ab 90,- Euro aufwärts geahndet.
      Eine fehlende wird mit bis zu 90,- Euro geahndet.


      Zusatz

      (*) Laut neusten Ankündigungen kann bei Alkohol am Steuer ab 1,2 Promille Geschwindigkeitsübertretungen ab 200k/h auf Autobahnen und 110 km/h inerhalb geschlossener ortschaften ein Haftstrafe zwischen 3 und 6 Monaten verhängt werden oder Bußgelder bis zu 144.000,- Euro. Zusätzlich zu vorgenannten Maßnahmen ist ein Fahrerlaubnisentzug von 1 bis zu 4 Jahren vorgesehen.
    • Von Joaquin
      Alkohol am Steuer kann in Spanien eine teure Angelegenheit werden.

      In Spanien liegt die Promillegrenze für Alkohol am Steuer bei 0,5 Promille. Ein Verstoß wird mit einem Bußgeld ab 300,- Euro geahndet. Im Gespräch sind zudem Freiheitsstrafen von drei bis sechs Monaten bzw. Bußgelder bis zu 144.000,- Euro, bei einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Promille. Zusätzlich zu vorgenannten Maßnahmen ist ein Fahrerlaubnisentzug von 1 bis zu 4 Jahren vorgesehen.