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Rambam

Ausbildung und Arbeitsmarkt in Spanien

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Dagegen fehlt es eindeutig in der Berufsausbildung an einem dualen Bildungssystem, denn die schulbegleitenden praktischen Kurse des Berufsbildunszweiges für Industrie und Handwerk ersetzen niemals das nahezu weltweit einzigartige und "gründliche" berufliche duale Ausbildungssystem per Handwerk/Industrie und Berufsschule in D

Mit der Berufsausbildung war es in Spanien noch nie weit her, und schon gar nicht vergleichbar mit deutscher Berufsausbildung. Und wenn das ein zukünftiger Auswanderer nicht weiss und kurz vor seiner Auswanderung fragt warum in Spanien ca. 50% Jugendarbeitslosigkeit herrscht, dann ist es wohl besser er bleibt wo er ist und geniesst das "süsse Leben" in seiner noch gut funktionierenden Heimat.

So, und nun Schluss mit dem Thema. Manchen Leuten ist eben nicht zu helfen. Ich geh dann mal lieber mit meiner Familie auf die Strasse und schau mir das Desfile der nationalen und internationalen Bewerberinnen für den Titel der 40. Folklore- & Schönheitskönigin an und geniesse die ausgelassene Stimmung der Lateinamerikaner. :prost: :musik: :winken:

bearbeitet von Rambam

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Berufsausbildung ist garnicht mal so schlecht, nicht 100% vergleichbar mit Deutschland, da hat die Lehre ja auch eine lange Geschichte, bis dahin fehlt in Spanien noch einiges, aber formación profesional an dafuer ausgerichteten Schulen gibt es, die Lehrer sind selbst jeweils Professionelle ihre jeweiligen Sparten, da geht das Land schon in die richtige Richtung, wurde ja auch Zeit, das gemerkt wurde, dass es nicht reicht, jemanden an einen Schreibtisch zu setzen und nach ein paar Jahren Arbeit ist diese Person dann dies oder das.

Die Ausbildung wird mittlerweile hier auch mit Theorie und Praxis kombiniert, genau wie in Deutschland auch, und es gibt Abschlusspruefungen - bei denen man sehr wohl auch sitzenbleiben kann, wenn man den Mors nicht hochkriegt.

Der Unterschied zu Deutschland ist, dass die Praxis zwar besteht, aber 50% davon in speziellen Schulen, der Rest als "prácticas" in Firmen, 100% der Theorie kommt immer aus der Lehranstalt, sprich Schule. Leider gibt es hier ein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestgehalt, welches zuviel zum Sterben und zuwenig zum Leben ist, davon kann sich keiner der jungen Leute selbststaendig machen und von zuhause weggehen.

Auch hat die hohe Arbeitslosigkeit nicht unbedingt was mit der schlechten Ausbildung zu tun - in diesem Falle wohl eher mit der nicht bestehenden, weil es andere, attraktivere Moeglichkeiten gab, naemlich Geld zu verdienen - die sind verschwunden, allein die Millionen Menschen, die direkt oder indirekt von dem Immobilienboom profitiert haben, es hat doch jeder am, mit oder fuer den Bau gearbeitet, gutes Geld verdient, aber nicht weiter als bis zur eigenen Nasenspitze geguckt.

Wer nicht am Bau war, studiert - jeder will Anwalt werden oder Wirtschaft studieren und flippt am Ende die Burger bei McDoof, wenn ueberhaupt, weil kein anderer Job gefunden wird, wieviel Anwaelte braucht denn ein Land, schon mal an Studien hins. neuer Technologien o.ä. gedacht, Nee, oder? Na denn, noch ein paar Hundert Anwaelte mehr. Bei uns im Buero in Bilbao wurde grade ein 35j Anwalt halbtags eingestellt um administrative Arbeiten zu erledigen - wir sind eine int. Spedition...

Jetzt, im Jahre 2012 hat man gemerkt, dass es z.B. wichtig ist, Fremdsprachen zu koennen, denn mit catalán kommt man nur bis Perpignan und danach kraeht nach der Minoritaetensprache kein Hahn mehr - das muss erst noch begriffen werden, die Deutsch- und Englischkurse sind voll und ueberbelegt, es werden Foren und Veranstaltungen in den groesseren Staedten abgehalten, um junge Leute ueber Moeglichkeiten im Ausland zu informieren, Gastredner kommen aus dem Ausland, um eine Auswanderung attraktiv zu machen.

Alles schon mal dagewesen, die aelteren unter Euch kennen mit Sicherheit den Film "Vente p'a Alemania, Pepe", wenn nicht, angucken und lachen - oder traurig laecheln, weil die Geschichte sich wiederholt, nur diesmal nicht mit unseren Eltern, sondern mit unseren Kindern.

La generación perdida - welche uebrigens auch einen Teil der Schuld an der eigenen Situation traegt, Bill Gates hat das schon ganz richtig erkannt, als er sagte:

Rule 1: Life is not fair - get used to it!

Rule 2: The world doesn't care about your self-esteem. The world will expect you to accomplish something BEFORE you feel good about yourself.

Rule 3: You will NOT make $60,000 a year right out of high school. You won't be a vice-president with a car phone until you earn both.

Rule 4: If you think your teacher is tough, wait till you get a boss.

Rule 5: Flipping burgers is not beneath your dignity. Your Grandparents had a different word for burger flipping: they called it opportunity.

Rule 6: If you mess up, it's not your parents' fault, so don't whine about your mistakes, learn from them.

Rule 7: Before you were born, your parents weren't as boring as they are now. They got that way from paying your bills, cleaning your clothes and listening to you talk about how cool you thought you were. So before you save the rain forest from the parasites of your parent's generation, try delousing the closet in your own room.

Rule 8: Your school may have done away with winners and losers, but life HAS NOT. In some schools, they have abolished failing grades and they'll give you as MANY TIMES as you want to get the right answer. This doesn't bear the slightest resemblance to ANYTHING in real life.

Rule 9: Life is not divided into semesters. You don't get summers off and very few employers are interested in helping you FIND YOURSELF. Do that on your own time.

Rule 10: Television is NOT real life. In real life people actually have to leave the coffee shop and go to jobs.

Rule 11: Be nice to nerds. Chances are you'll end up working for one.

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Leider gibt es hier ein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestgehalt, welches zuviel zum Sterben und zuwenig zum Leben ist, davon kann sich keiner der jungen Leute selbststaendig machen und von zuhause weggehen.

Mica, da muss ich jetzt aber ein wenig lächeln. Als ich meine Lehre machte (1966-1969) bekamen wir gerade mal 60 Mark im ersten, 70 im zweiteb und - whow...85 DM im dritten Lehrjahr. Was glaubst Du, was man dafür bekam? Vielleicht so einiges, aber nicht einmal ein Zimmer in einer WG. Also selbständig machen von den Eltern war absolut nicht drin.

Wer nicht am Bau war, studiert - jeder will Anwalt werden oder Wirtschaft studieren und flippt am Ende die Burger bei McDoof, wenn ueberhaupt, weil kein anderer Job gefunden wird, wieviel Anwaelte braucht denn ein Land, schon mal an Studien hins. neuer Technologien o.ä. gedacht, Nee, oder? Na denn, noch ein paar Hundert Anwaelte mehr. Bei uns im Buero in Bilbao wurde grade ein 35j Anwalt halbtags eingestellt um administrative Arbeiten zu erledigen - wir sind eine int. Spedition...

Oh, wie Recht Du hast. In D heißt ein blöder Spruch: Wer nichts wird wird Wirt. In Spanien müsste es heißen - wer nichts wird wird Abogado. Und wie aufgeblasen sie daher kommen, die frischen Juristen. Als ob sie nun über Recht und Unrecht urteilen könnten. Doch sie sind kaum in der Lage, einen vernünftigen Brief zu schreiben.

Himmel....

P.S. Ich spreche aus eigener, leidvoller Erfahrung.

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Ich hab im ersten Lehrjahr 480 Mark und im 2. dann 600 bekommen, da war ich weg von zuhause :D, als mir dann der staendige Reis und die ewigen Linsen zum Hals raushingen, bin ich ausgewandert nach Barcelona mit einem Jobangebot, die damaligen 90.000 Peseten waeren heute unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimalgehalt, aber hey, davon hatte ich dann 16 im Jahr.

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Tja, unser convenio sieht das so vor, hab ich damals auch meinen damaligen Chef hier in Barcelona gefragt, die Erklaerung war:

Also im Maerz muss man anfangen, Sommerkleider zu kaufen => Extragehalt

Im Juni muss man den Urlaub buchen und bezahlen => Extragehalt

Im September kommt man aus dem Urlaub total abgebrannt wieder => Extragehalt

Im Dezember steht Weihnachten vor der Tuer => Extragehalt

Hat mir als Erklaerung voellig ausgereicht :D

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Mir auch, Mica:D

Bevor ich mich schlagen lasse, würde ich das September-Gehalt auch noch mit nehmen. Aber ich musste damals im ersten Arbeitsjahr bei einem spanischen Anwalt zur INEM, um meine Rechte zu erfahren. Danach musste ich meinem Boss mit dem Arbeitsgericht drohen, um an mein Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu kommen. Das März-Gehalt habe ich trotzdem nie gesehen. Erst beim nächsten Arbeitgeber wurde alles freiwillig bezahlt. Allerdings nur 15 Mal post-607-1385423810,8221_thumb.gif

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Mit den convenios muss man aufpassen und sich ganz genau schlau machen, in unserem Falle z.B. Spedition, aber Spedition hat nicht immer automatisch dasselbe convenio, bei uns ist es so, dass der Grossteil der Abrechnung aus der Zollabteilung anfaellt, folglich sind wir im convenio de agentes de aduana - in Madrid sieht das gleiche convenio etwas anders aus, und sieht auch Essenscoupons fuer 170 Euro im Monat vor, die haben wir hier in Catalunya nicht - dafuer aber eine bolsa de vacaciones, welche im Juli ausgezahlt wird, ist allerdings ein Betrag unter 300 Euro, aber hey, Kleinvieh macht auch Mist.

Jede Firma muss das convenio, nach dem sie sich richtet, fuer die Angestellten veroeffentlichen, wer das nicht macht oder sich weigert, spielt falsch.

Hier kann man die convenios nachlesen:

http://convenios.juridicas.com/convenios-sectores.php

bearbeitet von Mica

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Da das aber - zumindest von den kleinen Firmen - nicht gemacht wird, habe ich mich erst mühsam durchfragen müssen, bis ich auf die INEM kam.

Es ist für jeden Ausländer, der zum ersten Mal in Spanien arbeitet, ein hartes Stück Arbeit: die Sprache, die Schlichen, die Täuschungen. Und obendrein versucht jeder Dich zu verar..... naja, Du weißt schon. Das ist heute sicher noch genauso wie vor 20 Jahren.

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Naja, heutzutage sind die Leute mit Internet und allem viel besser informiert, da ist es nicht mehr ganz so einfach, jemanden ueber's Ohr zu hauen, heutzutage kennen selbst die 18j Berufsanfaenger ihre Rechte so gut, als ob sie schon 20 Jahre arbeiten wuerden - und so benehmen sich einige auch...

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Glaube ich gern. Ich schrieb aber: für jeden Ausländer. Und damals hatte ich noch kein Internet. Bin schon froh, dass mein Spanisch ausreichend war, um die Behörden selbst zu fragen.

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Berufsausbildung ist garnicht mal so schlecht, nicht 100% vergleichbar mit Deutschland, da hat die Lehre ja auch eine lange Geschichte, bis dahin fehlt in Spanien noch einiges, aber formación profesional an dafuer ausgerichteten Schulen gibt es, die Lehrer sind selbst jeweils Professionelle ihre jeweiligen Sparten, da geht das Land schon in die richtige Richtung, wurde ja auch Zeit, das gemerkt wurde, dass es nicht reicht, jemanden an einen Schreibtisch zu setzen und nach ein paar Jahren Arbeit ist diese Person dann dies oder das.

Die Ausbildung wird mittlerweile hier auch mit Theorie und Praxis kombiniert, genau wie in Deutschland auch, und es gibt Abschlusspruefungen - bei denen man sehr wohl auch sitzenbleiben kann, wenn man den Mors nicht hochkriegt.

Mica, ich schrieb ja auch... "schon gar nicht vergleichbar mit deutscher Berufsausbildung." Und das bezog sich im witesten auf unbelehrbare Auswanderer die meinen der Rest der Welt funktioniert genau so wie ihr Heimatland. Andererseits bin ich ein paar Jahre weg aus Spanien und kann demzufolge nicht sagen was sich in der Zeit geändert hat. Jedenfalls war es zu meiner Zeit in Spanien meistens so das Jugendliche sich in der Regel einen Job gesucht hatten um als ungelernt frühzeitig Kohle zu verdienen. Und selbst unter meinen spanischen Kollegen hatte ich niemand der je eine Berufsausbildung genossen hatte. Jeder machte das was er gerade konnte und sich über die Jahre angeeignet hatte.

Das alles ist und war mit Deutschland nicht vergleichbar.

Gibt es denn heute wirklich für jeden Beruf wie in Deutschland eine Berufsausbildung?

---------- Beitrag hinzugefügt um 18:50 ---------- Vorheriger Beitrag war von 18:47 ----------

Ich schrieb aber: für jeden Ausländer. Bin schon froh, dass mein Spanisch ausreichend war, um die Behörden selbst zu fragen.

Ich war seinerzeit auch froh das ich jemand zur Seite hatte der mich bei meinen Wegen begleitete und die Sprache beherrschte. Allein und ohne Sprachkenntnisse hätte das nie so funktioniert. Da bin ich mir im Nachhinein sicher.

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@Rambam, ob alle, weiss ich nicht, hier eine Information des ministerio de educación, ab Seite 38 werden die Berufe aufgefuehrt, allerdings sind auch die Universitaetsstudien da mit aufgefuehrt:

http://sid.usal.es/idocs/F8/FDO6931/Formacion_de_profesionales.pdf

---------- Beitrag hinzugefügt um 09:10 ---------- Vorheriger Beitrag war von 08:44 ----------

Gesucht, gefunden, hier ein bisschen der spanischen Realitaet fuer die, die noch am Planen einer Auswanderung sind:

Arbeiten in Spanien: Löhne, Bewerbung, Jobsuche, Stellenangebote - Sprachkenntnisse sind wichtig

Ist zwar vom letzten Jahr, aber macht nichts, was da steht, hat sich nicht geaendert.

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