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Hi Leute,

eine Freundin von mir möchte ggf. ihren Master in Spanien machen. Finde ich an sich ne ganz gute Idee, allerdings habe ich sie mal gefragt bzgl. Reputationen verschiedener Unis, so genau kannte sie sich da nicht aus. Gibt es denn DIE Vorzeigeuni in Spanien? Oder vll. auch kleinere, nicht so exclusive, die trotzdem einen guten Ruf genießen?

Danke für Eure Hilfe :)

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Die spanische Zeitung El Mundo hat diese Rangliste von Universitäten in Spanien aufgestellt:

  1. Universidad Complutense de Madrid
  2. Universidad Autónoma de Barcelona
  3. Universidad Autónoma de Madrid
  4. Universidad de Barcelona
  5. Universidad Politécnica de Madrid
  6. Universidad Politécnica de Valencia
  7. Universidad Politécnica de Cataluña
  8. Universidad Carlos III
  9. Universidad de Navarra
  10. Universidad Pompeu Fabra
  11. Universidad de Granada
  12. Universidad Ramón Llull
  13. Universidad Rey Juan Carlos
  14. Universidad de Salamanca
  15. Universidad de Valencia
  16. Universidad de País Vasco
  17. Universidad de Alicante
  18. Universidad Santiago de Compostela
  19. Universidad Pontificia de Comillas
  20. Universidad CEU San Pablo
  21. Universidad de Sevilla
  22. Universidad de Alcalá de Henares
  23. Universidad de La Coruña
  24. Universidad Europea
  25. Universidad de Zaragoza
  26. Universidad de Córdoba
  27. Universidad de Murcia
  28. Universidad de Islas Baleares
  29. Universidad de Gerona
  30. Universidad de Deusto
  31. Universidad Internacional de Cataluña
  32. Universidad Miguel Hernández
  33. Universidad de Málaga
  34. Universidad de Lérida
  35. Universidad Pablo de Olavide
  36. Universidad Alfonso X
  37. Universidad de La Laguna
  38. Universidad Politécnica de Cartagena
  39. Universidad de Cantabria
  40. Universidad de Almería
  41. Universidad Camilo José Cela
  42. Universidad de Extremadura
  43. Universidad Jaume I
  44. Universidad de León

Nach einzelnen Fachbereichen hat man es auch sortiert, was man sich wideerum hier anschauen kann: http://www.elmundo.es/especiales/ranking-universidades/index.html

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    • Von Joaquin
      Hier habe ich mal ein paar Abkürzungen gesammelt, auf die man in Spanien ja öfters mal trifft:
      PSOE =Partido Socialista Obrero Español - Spanische Sozialistische Arbeiterpartei N.I.E = Número de identidad de extranjero - spanische Steuernummer LFP = Liga de Fútbol Profesional - spanische Fußball-Liga PP = Partido Popular - konservative politische Partei in Spanien IU = Izquierda Unida - Vereinigte Linke CIU = Convergència i Unió - Parteienbündnis mit regionaler Verankerung in der spanischen Autonomen Region Katalonien ERC = Esquerra Republicana de Catalunya - Republikanische Linke Kataloniens PNV = Partido Nacionalista Vasco - Baskische Nationalistische Partei PSC = Partit dels Socialistes de Catalunya - sozialdemokratische Partei in Katalonien BCN = Barcelona, die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Katalonien in Spanien AENA = Aeropuertos Españoles y Navegación Aérea ist die staatliche Betreibergesellschaft aller inländischen Flughäfen Spaniens' ITV = Inspecion Tecnica de Vehiculos (spanische Hauptuntersuchung/TÜV) Wer mag kann ja die Liste hier noch ein wenig vervollständigen
    • Von traveler
      Hallo
      Nach 14 Jahren reisen und wohnen in Südeuropa und Afrika mit einem LKW Wohnmobil habe ich mich entschlossen, nun Spanien dauerhaft als Lebensmittelpunkt zu wählen. Meine bevorzugte Gegend ist Raum Almeria.
      ich möchte eine Wohnung mieten … aber dennoch weiter reisen. Nur halt nicht mehr den langen Weg nach deutschland machen.
      meine Wohnung in Deutschland will ich behalten und dort auch weiterhin gemeldet sein ….
      meine konkreten Fragen dazu sind nun …..
      was ist in Spanien bzw. Deutschland melderechtlich zu erledigen um in Spanien ein dauerhaftes Aufenthalsrecht zu erhalten ? Gibt es das noch, dass max 183 Tage erlaubt sind ?
      Exakt welche Dokumente sind erforderlich …. eine N.I.E. eine Residencia ??
      Konkret zur N.I.E.
      Muss ich eine spanische Adresse haben um diese N.I.E. Beantragen zu können ?
      Ist die N.I.E. das was in Portugal die Numero Fiscal also die lebenslänglich gültige Steuernummer ist ? Die portug. Numero fiscal gab es ohne Probleme, allerdings nur mit einer portog. Adresse.
      Kann und werde ich durch beantragen und ausstellen der N.I.E. automatisch zum zahlen von irgendwelchen Steuern herangezogen ???
      Muss ich zB eine Zweitwohnungssteuer bezahlen ?
      Es wird sicher einiges an Behördengängen nötig sein um eine Wohnung in Spanien dauerhaft zu bewohnen.
      Was ist nötig, zu beachten und mit welcher Art Nebenkosten in welcher ungefähren Höhe ist beim mieten einer Wohnung zu rechnen ?
      Was ist mindestens erforderlich um zB Strom Telefon Internet oder ein Konto zu beantragen ?
      Wer kann mir bitte kompetent und konkret sagen, was wann wo erledigt werden muss ???
      Danke im voraus
      Traveler
    • Von Joaquin
      Eigentlich war der folgende Beitrag eine Reaktion zu einem Spiegel-Artikel aus dem Jahr 2005. Nichtsdestotrotz ist es wohl immer noch aktuell, daher hier meine kurze, bescheidene Meinung dazu.
      Das geht nun wirklich zu weit. Da haben Wissenschaftler festgestellt, wie notwendig die Siesta (zu deutsch Mittagsschlaf) und nun will die spanische Regierung dieses Nationalheiligtum drastisch verkürzen und weitergehende Maßnahmen ergreifen.
      Wo anderst führt man den Mittagsschlaf aufgrund seiner erwiesenen Produktivitätsförderung ein und in Spanien soll er aufgrund von angeblicher Produktivitätsminderung, wegrationalisiert werden.
      Typische vernunftlose Ministeriumsentscheidung!
    • Von Joaquin
      Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil
      40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen.
      Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause.
      Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla.
      Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber.
      Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg.
      Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen.
      Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt.
      Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten.
      Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt.
      Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
    • Von Joaquin
      Wo in der Literatur der Antiheld Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte erschließen sich dem Land Spanien neue Energieressourcen, die es gekonnt zu nutzen weiß. Begünstigt durch seine geographische Lage, könnte Spanien durchaus in der Lage sein, seinen Energiebedarf über Sonnenenergieanlagen, Windkraft und Staudämme zu decken. Während letztere insbesondere auch wichtig für den Trinkwasser-Haushalt sind, zielen die beiden anderen Konzepte allein auf die Energiegewinnung. für Hersteller von Windkraftanlagen und Fotovoltaik-Zellen, ist Spanien ein zukunftsträchtiges und boomendes Land.
      Nach den USA und Deutschland, gehört Spanien zu den weltweit größten Nutzern von Windenergie bei der Stromerzeugung, denn in Spanien drehen sich immer mehr Windräder. Schon jetzt werden rund zehn Prozent der Stromerzeugung über die Windenergie gedeckt. Bis zum Jahre 2010 soll dieser Faktor auf etwa 25 Prozent ansteigen, was ein Viertel des gesamten Energiebedarfes darstellen würde.
      Diese Entwicklung wird in Spanien vor allem auch durch die Politik in Spanien unterstützt, was nun auch zahlreiche Firmen auf den Plan gerufen hat, wie Gamesa, dem drittgrößten Anlagenhersteller weltweit.
      Als in den 80er Jahren, um Touristen nach Spanien zu locken, in Spanien der Slogan „Alles unter der Sonne“ beworben wurde, kamen in Madrid spanische Studenten auf die Idee, in einer ganz anderen Art und Weise zu profitieren. Mit Isofotón gründeten sie den zweitgrößten Hersteller von Fotovoltaik-Zellen in Europa. Alleine dieses erwartet Isofotón einen Jahresumsatz von voraussichtlich 470 Millionen Euro.
      Mit derartigen Firmen-Strukturen im eigenem Land, der geographischen Lage, einer förderten Politik und mit dem immer weiter wachsende Umweltbewusstsein, hat Spanien gute Chancen, auf absehbare Zeit, sich komplett von der Atomenergie als Stromlieferant zu lösen und kein Strom aus Nachbarländer importieren zu müssen.
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