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Seguridad Social Beiträge bei unbeschränkter Steuerpflicht in Deutschland

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Ich bin neu im Forum und trage mich seit längerer Zeit schon mit dem Gedanken nach Spanien auszuwandern. Vielleicht könnt ihr mir bei der Problematik der Krankenversicherung weiterhelfen, die in meinem Fall etwas kompliziert ist:

Ich von eigenen Ersparnissen und habe einen Teil davon verrenten lassen, sodass ich bis zu meinem Lebensende eine private Rente erhalte. Diese Rente und alle anderen Mittel, die ich in Spanien zum Lebensunterhalt benötigen werden, sollen weiter in Deutschland versteuert werden (nach §1 Abs. 3 EStG).

Ich werde also keinerlei Arbeitslohn und auch keine staatliche Rente oder Pension erhalten. Nun wäre ich gerne in der staatlichen spanischen Krankenversicherung versichert (für Unfälle, Krankenhaus etc.) und würde meine Rechnungen bei niedergelassenen Ärzten selbst bezahlen.

Wie komme ich nun in die seguridad social hinein und welche Beiträge werden erhoben? In Deutschland bin ich nicht pflichtversichert, sondern "freiwillig" in der gesetzlichen Kasse. Aus der möchte ich hinaus, da sie viel zu teuer ist und ohnehin nicht für den dauerhaften Auslandsaufenthalt geeignet ist.

Eine private Krankenversicherung wird mich aufgrund meiner erheblichen Vorerkrankungen wohl in Spanien nicht aufnehmen wollen. Was kann ich also tun?

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Ich sehe leider nicht allzu große Chancen zu guten Konditionen in die spanische Seguirdad Social zu kommen. Da musst du einfach mal bei der spanischen Kasse nachfragen, welche Möglichkeiten es da gibt. Als Deutscher mit Vorerkrankungen wird es wohl auch in der gesetzlichen Kasse teuer werden. Es besteht schon auch eine Chance, eine private Krankenversicherung in Spanien abzuschließen, manche nehmen auch Personen mit Vorerkrankungen auf, da würde ich auch mal bei einigen Anbietern nachfragen, die müssen nicht zwangsläufig teurer sein als die gesetzliche.

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Ich sehe leider nicht allzu große Chancen zu guten Konditionen in die spanische Seguirdad Social zu kommen. Da musst du einfach mal bei der spanischen Kasse nachfragen, welche Möglichkeiten es da gibt. Als Deutscher mit Vorerkrankungen wird es wohl auch in der gesetzlichen Kasse teuer werden.

Die gesetzlichen Kassen dürfen niemanden aufgrund von Erkrankung schlechter stellen, ablehnen oder teurer versichern. Das ist nur im Privatrecht erlaubt (PKV).

Es besteht schon auch eine Chance, eine private Krankenversicherung in Spanien abzuschließen, manche nehmen auch Personen mit Vorerkrankungen auf, da würde ich auch mal bei einigen Anbietern nachfragen, die müssen nicht zwangsläufig teurer sein als die gesetzliche.

Aber wie die gesetzliche Bemessungsgrundlage ist, weist du nicht, denke ich? Gibt es vielleicht Dokumente der Seguridad social auf Englisch hierzu?

Trotzedem danke für deine Bemühungen.

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Hallo,

etwas länger her die Anfrage, würde aber gerne wissen wie die aktuelle Lage ist? Es ist zwar richtig, dass Du Deine private Rente versteuern musst in D, aber es gibt da einen Freibetrag, 2011 liegt der bei ca. 8.100.- Euro im Jahr, dann kann man eine Nichtveranlagungsbescheinigung vom FA erhalten. Ausserdem hast Du die Wahl, Deinen Steuerwohnsitz selber zu entscheiden, entweder Spanien oder Deutschland. Bin aber nicht fachkundig genug. Evtl. wirsd Du an einer Fachberatung nicht vorbeikommen.

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      Was für Erfahrungen haben Menschen  mit privaten Krankenversicherungen in Spanien gemacht, wenn sie knapp unter 60 eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben.
      Ich meine damit ganz besonders, wenn dann Krankheiten auftreten, die mit teuren Medikamenten behandelt werden müssen.
      Viele Grüße aus Andalusien 
      Helmut 
    • Von Gfeliz
      Hallo ihr lieben,
      ich habe vor in der nächsten Zeit nach Spanien auszuwandern. Wäre zwar erst im März 2021 Rentner, aber meine Firma will die alten los werden. Daher bin ich in der konfortablen Situation, dass ich ab 1.1.2020 freigestellt bin und bis zur Rente voll weiter bezahlt werde. Sogar meinen Firmenwagen darf ich noch (bis zum 30.6.2020) weiter fahren.
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