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Lilac

Studenten in Spanien: "Was soll ich machen? Depressiv werden?"

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Geisteswissenschaftler gelten als schwer vermittelbar - da geht es spanischen Absolventen kaum anders als deutschen.

Warum studieren im kriselnden Spanien trotzdem noch viele solch brotlose Fächer?

Fünf Studenten über falsche Versprechungen, Kant und die Flucht nach Norden.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/spanien-studenten-aus-santiago-ueber-studium-der-geisteswissenschaften-a-924891.html#ref=rss

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Guten Abend,

also zunächst meine ich die Beispiele aus dem Artikel sind nicht richtig.

Gehört Fremdsprachen zu den Geisteswissenschaften (hier Anglistik) ?

Und Sport, und Kommunikationswissenschaften. ?

Geschichte ???

Ich meine einzig die Studentin die Philosophie studiert hat ist Geisteswissenschaftlerin,

Ein Experte dazu bin ich nicht. Ich müsste wikipedia fragen um ehrlich zu sein.

Und meine Meinung; Jeder soll studieren was er meint ist richtig. Wo kommen wir hin wenn jeder Jura (da gibt es massenhaft Arbeitslose, daher gehen sie ja auch in die Politik), BWL (wenn man nicht was was studiert werden solll), oder Ing./IT studiert (das hat in der Tat Hand und Fuss. Jenen fehlt es allerdings an einem: Softskills, Kommunikationsfähigkeiten.

Dieses haben Geisteswissenschaftler mehr als alle anderen Studierten.

Es ist definitiv erwiesen das Geisteswissenschaftler auch Ihren Weg machen, oft als Quereinsteiger (z.B Personalwesen).

Ich halte sie für sehr, sehr wichtig und kann die jungen Leute nur ermuntern dieses auch zu studieren, wenn sie es wollen und damit identifizieren.

Der ehemalige Deutschland Chef von Opel war Philosoph, um ein Beispiel zu nennen,

Ein Lob für den Mut an alle Geisteswissenschaftler, lasst Euch nicht entmutigen. Ihr seid wichtig für die Gesellschaft und macht Euren Weg, auch wenn er beschwerlich scheint.

Im Vergleich: die vielen Studienabbrecher in IT oder Ingenieurwissenschaften, BWL oder Jura kosten dem Steuerzahler ein Vermögen.

bearbeitet von Kurtchen

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Soweit ich weiß, studieren die meisten immer noch Jura, obwohl es bereits einen Juristen-Berg (siehe Butter-Berg damals in D) gibt.

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Jo, die haben alle Luxuswissenschaften studiert. Krisenfest ist sowas nicht, da wird als erstes gespart.

Heutzutage kann eh jeder studieren, geht ja über eine FH sogar mit einem Realschulabschluß. Da darf man sich über solche Jammergeschichten nicht wundern. Statt an der Uni wird dann halt am Arbeitsmarkt ausgesiebt.

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Kurtchen, die folgenden „Fächer“ gehören alle zu den Geisteswissenschaften: Geschichte,Sprachen, Literaturwissenschaften, Soziologie, Philosophie, Kulturwissenschaften, Teile der Psychologie, Film- und Fernsehwissenschaft, Theaterwissenschaft, Kunst und Kunstgeschichte, Kulturgeschichte, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Archäologie, Pädagogik, Religionspädagogik, Theologie, Sport, Judaistik, Arabistik, Sinologie, Japanologie undKommunikationswissenschaft.

Wahrscheinlich gibt es sogar noch mehr davon...

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Vielleicht hätte ich Sportwissenschaft schreiben sollen :p.

Im Ernst, ich bin zwar nicht so bewandert, was die Wissenschaften betriftt, meine aber, dass Sport dazugehört, denn Studenten, die Sport studieren, sind ja nicht den ganzen Tag in der Turnhalle, sondern leisten sehr viel Kopfarbeit.

Feststeht jedenfalls, dass nicht nur Philosiphie dazugehört :p

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      An jeder schlechten Nachricht hängt auch immer eine positive!
      Richtig. Denn waren die Wartezeiten für einen Kita-Platz in Spanien früher lang und einige Eltern, die ihren Nachwuchs nicht rechtzeitig angemeldet hatten, mussten sich selbst um die "lieben Kleinen" kümmern, so ist das zumindest heute kein Problem mehr.
      Da sehr viele Spanier sich die Kita-Plätze finanziell nicht mehr leisten können, verschwanden die Wartelisten wie von Geisterhand.
      spanienlive.com/lernen/kindergarten/354-spanien-kindergarten-teure-tarife-fuer-kita-viele-eltern-koennen-sich-kinderbetreuung-nicht-leisten-.html
    • Von MimiWillWeg
      Hallo ihr Lieben,

      vielen Dank für's Reinklicken und ich entschuldige mich schon mal vorab für die Länge meines Beitrags. Werde versuchen alles so kurz und übersichtlich wie möglich zu halten!
      Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr dennoch bis zum Ende lesen würdet und vielleicht sogar noch eine Antwort verfasst.

      Erstmal zu mir:

      Ich bin 30 Jahre alt und als Camgirl selbstständig, habe eine Rentenvorsorge.
      Leide seit meinem frühen Jugendalter an einer bipolaren Störung und bin am liebsten allein.
      Habe vor innerhalb der nächsten 1-3 Jahre auszuwandern.
      Bringe mir selbst seit ca. einem halben Jahr gerade wieder spanisch bei (hatte schon mal angefangen, aber bin nicht dran geblieben) und habe vor demnächst auch einen Kurs zu belegen, bin generell recht sprachbegabt und spreche englisch (fließend), französisch und italienisch (gut) und latein (im medizinischen Bereich).
      Ich brauch nicht viel zum Glücklich sein, mir reicht eine kleine Wohnung und ich lebe hier in Deutschland auch nur von ca. 1000 €/Monat (verdiene deutlich mehr, aber brauch kein Luxus- oder Markenkram und lebe vegan ;)).


      Zum Wieso, Weshalb, Warum...

      Auf den Ort (Benalmadena) und die Idee zum Auswandern kam ich durch meinen Exfreund, da er dort ein kleines Apartement, 10 min vom Strand, als Eigentum hatte und wir jedes Jahr, auf mehrere Urlaube verteilt, gute 3 Monate dort verbracht hatten. 
      Ich war vom ersten Moment an in diese Stadt verliebt, vor allem der Parque de la Paloma hat mir absolut den Kopf verdreht. Das hört sich jetzt für manche vielleicht komisch an, aber es ist für mich einfach der schönste Platz der Welt, wo ich wirklich rundum glücklich bin.

      Zur Zeit wohne ich in einer recht dunklen Ecke des Ruhrgebiets, hier werden mittlerweile junge Mädels um 13 Uhr Mittags im Park überfallen, einem Kumpel wurde vor ein paar Monaten abends in der Stadt ein Messer in den Kopf gehauen (hat nur knapp den Sehnerv verfehlt und ihm geht es mittlerweile zum Glück wieder gut) und mein Freund wurde erst letzten Dienstag gegen 22 Uhr mit einem Kumpel überfallen und zusammengeschlagen/getreten.
      Ich glaub jetzt sollte jedem klar sein, warum ich hier weg will....

      Und umziehen in eine andere Stadt kommt für mich auch nicht wirklich in Frage, ich hab einfach richtige Sehnsucht nach Palmen, Strand und Meer und bin diese Tristheit von Deutschland einfach satt.
      War auch schon im Winter dort und selbst dann ist es für mich herrlich, mich im strömenden Regen an den Strand zu setzen und die Wellen zu beobachten.

      Mein Plan:

      Also ich habe mir das Ziel gesetzt, das Ganze in den nächsten 1-3 Jahren (am liebsten so bald wie möglich aber ohne Druck) geregelt zu bekommen.
      Schaue regelmäßig nach Wohnungen und habe da schon einige gefunden die meinen Anforderungen entsprechen (30-50 qm - 350-450 Euro).
      Meine Möbel würde ich erstmal bei meiner Mum einlagern, falls ich doch keine Lust mehr auf Spanien hab und mir hier nicht direkt wieder alles neu kaufen muss.
      Wenn ich dort hingezogen bin, wollte ich das Ganze erstmal testen und mir dabei weiter Geld an die Seite legen. 
      Sollte ich nach 1-2 Jahre immer noch überzeugt sein, würde ich mir gerne was kaufen, am liebsten ein freistehendes Häuschen mit großem Grundstück, da ich eine Art Gnadenhof (okay, jetzt fängt die Träumerei an ^^) errichten möchte für Ziegen, Schafe, Esel, etc.
      Bis auf meine Mum hab ich keinerlei familiärer Bindungen, sie sehe ich aber auch so nur 2-3 Mal im Jahr, wenn sie allerdings pflegebedürftig werden sollte oder ähnliches würde ich direkt wieder zurückkehren um zu ihr ziehen und sie zu pflegen. Das wäre allerdings der einzige Grund, warum ich mir vorstellen könnte zurück zu kehren.

      Meine Sorgen und Fragen:

      1. Ich hab mal gelesen, dass sich die Mieten in Spanien jährlich um einen bestimmten Prozentsatz erhöhen, ist das immer noch so und um wieviel Prozent? Wäre direkt kaufen also doch vielleicht besser???

      2. Wie verhält es sich für meine Tätigkeit als Camgirl? Muss/Kann ich die Einküfte weiterhin in Deutschland versteuern? Wo macht es mehr Sinn? Wie kompliziert ist es in Spanien?

      3. Wenn ich z.B. auf idealista nach Wohnungen gucke, werden mir dort Kalt- oder Warmmieten angezeigt? Und mit welchen Nebenkosten kann man für eine 30-50 qm Wohnung rechnen?

      4. Denkt ihr, ich bin gut genug darauf vorbereitet? Wie gesagt, ich brauch keinen Job vor Ort, da ich über's Internet arbeite, lerne die Sprache, begrüße soziale Kontakte zwar, aber brauche sie nicht zwingend und bin mit sehr wenig sehr zufrieden.

      5. Wie geh ich vor? Erstmal hinfliegen und Wohnungen angucken?! Wenn Wohnung gefällt direkt mieten und zu Hause kündigen? Gehört es sich verhandeln zu wollen?

      6. Worauf achten beim Mieten? Gibt es irgendwelche Maschen die von Vermietern gerne genutzt werden? Wer ist bei Schäden/Mängeln zuständig?

      7. Darf ich möblierte Wohnungen ummöblieren bzw. generell neugestalten/renovieren?

      Ich kenne mich halt leider wirklich Null mit Behördenkram aus. Ich weiß, dass ich nach 3 Monaten Aufenthalt die EIN beantragen muss, das war's dann aber auch.
      Wenn ihr Tipps für mich habt, wie ich das Ganze am Besten angehen soll, gerade mit dem Mietvorgang, bitte her damit!

      Ansonsten sag ich nochmal vielen Dank für's Lesen!
      Liebe Grüße, eure Mimi
       
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