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Lilac

Madrid versinkt im Müll

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Es ist doch eh immer wieder derselbe Scheiss, egal wo oder fuer was gestreikt wird - was hat Vandalismus mit Streik zu tun?

Molotow-Cocktails? Steinschleudern? Gummischleudern mit harten Murmeln? Angezuendete Container? Beschaedigte, geparkte Wagen?

WTF??

Ein stiller Streik hinterlaesst auch Eindruck, grade bei der Muellabfuhr, die Container fuellen sich schon allein, da muss man nicht auch noch den ganzen Dreck rauszerren, kaputte Flaschen, Verletzungsgefahr, Ratten die Krankheiten uebertragen...einfach nur bescheuert.

Hauptsache 'ne Menge Laerm machen, ganz viel zusaetzlichen Dreck und volle Pulle am eigentlichen Ziel vorbeischiessen.

Immer wird auf die Franzosen geflucht, aber die koennen zumindest richtig streiken, da koennte man hier noch was von lernen.

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Ein stiller Streik würde meiner Ansicht mehr "aufrüttelnden" Eindruck hinterlassen. So wie er jetzt in Madrid gehandhandhabt wird, wird zwar darüber gesprochen und geschrieben, im Gegenzug aber auch das Unverständnis der Art und Weise des Durchführens geweckt. Ob die Streikenden damit ihr Ziel erreichen, bezweifle ich.

Du sagst es, Mica, die Container füllen sich von alleine...

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Guten tag allerseits,

zumindestens verbrennen sie nicht deutsche Flaggen, das gab ja früher bei Demos öfters. Aber seitdem Frau Merkel mit den spanischen Gewerkschaftsorganisationen für Bildung zusammenarbeiten lässt ist das vom Tisch. Die Gewerkschaften machen keinen Stunk mehr gegen Sie.

Damals waren es viele junge die mit gestreikt haben.

Fensterscheiben haben sie eingeschmissen und damit einfache kleinere spanische Geschäftsleute massiv finanziell geschädigt.

Und hier sehen wir es ja auch: vor einem Kiosk liegt jede Menge Müll, ob sich der Kioksbesitzer wohl darüber freut ?

bearbeitet von Kurtchen

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@ Mica - Also von den Franzosen möchte ich nicht unbedingt lernen.

Erinnerst Du Dich, wie furchtbar viele Autos von denen in Brand gesteckt wurden?

Und was ein Auto für eine Familie bedeutet, kann man sich vorstellen. Es sind ja schließlich nicht die reichen Menschen, die es betrifft. Die haben ihre Karossen in den Garagen auf den abgesicherten Grundstücken.

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Gast Gast1681

Für mich ist das abstoßendes Randale Verhalten von hirnlosen Deppen und anscheinend gibt es genug davon. Wenn mein Sohn oder Enkel dabei wäre, wäre der nicht groß genug um von mir nicht links und rechts eine anständige Watschn zu erhalten.

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Lilac, ja daran erinnere ich mich - aber dabei ging es, wenn mich mein Erinnerungsvermoegen nicht total im Stich gelassen hat, nicht um einen Streik.

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@ Mica - Stimmt. Es waren Demos. Aber immerhin haben die (jungen) Franzosen deutlich gezeigt, dass sie in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich sind. Dann doch lieber ein paar umgeworfene Mülleimer.

Einmal abgesehen davon: die Wut kann ich sehr gut nachempfinden. Doch es muss immer eine Verhältnismäßigkeit der Mittel vorliegen. (Hab ich das auch so gesehen, als ich noch jung warpost-607-1385424003,174_thumb.gif?)

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Gast Gast1681

Nein, das war ein Aufstand von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (was für ein dämliches Wort), die auf ihre Situation aufmerksam machen wollten. Wenn die Franzosen streiken dann kippen sie tonnenweise stinkenden Fisch vor den Palast der Regierenden :D.

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Seit über einer Woche wird nun schon kein Müll mehr abgefahren!

Meine Güte, wie lange soll das noch so weiter gehen?

Als ein Gaststättenbesitzer von einer Fernsehreporterin gefragt wurde, ob er denn vorhabe, selbst mit dem Besen das Areal vor seinem Lokal zu fegen, erwiderte er mit erfrischendem Freimut: „Nein, denn der Dreck ist Sache der Stadt.“

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/madrid-hauptstadt-des-muells-12658880.html

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Gast Gast1681

Die Kommentare sind typisch für solche Blogger. Zeugt vom Level ihrer Intelligenz. Wahrscheinlich sind es die gleichen welche die Verwüstung angerichtet haben :sick:.

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Hallo Leute...ElMundoToday ist eine Verarschungszeitung, bevor Ihr Euch nun alle ueber die Intelligenz der Leute auslasst, lest bitte noch andere Artikel, dann werdet Ihr merken, dass genau DAS der Sinn (oder Unsinn) der Zeitung ist...keiner deren Artikel enthaelt Wahrheit, lustig zu lesen sind sie allerdings schon - wenn man gut genug Spanisch spricht allerdings nur - sonst geht alles in den falschen Hals.

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Du hast Recht. Ironie oder Zynismus zu erkennen bedarf schon sehr guter Sprachkenntnisse.

Also hat der Artikel nichts mit einem unterschwelligen Hass zwischen Madrid und Barcelona zu tun?

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Die Kommentare sind typisch für solche Blogger. Zeugt vom Level ihrer Intelligenz. Wahrscheinlich sind es die gleichen welche die Verwüstung angerichtet haben :sick:.

na ja die Bürgermeisterin von Madrid hat für sich selbst Maßnahmen ergriffen und geht mit gutem Beispiel voran.

Nebenbei freue ich mich über die guten Kenntnisse in Spanisch unserer Auswanderer:p

http://www.elmundotoday.com/2013/11/ana-botella-encarga-a-su-asistenta-la-limpieza-de-madrid/

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In dieser Zeitung mit Sicherheit nicht, passt allerdings auf der anderen Seite genau hier wie die Faust aufs Auge rein :D...ob die Madrileños 600km reisen um ihren Muell in Barna abzuladen wuerde ich allerdings mal anzweifeln wollen

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    • Von Joaquin
      Ich meine mal in den Nachrichten gelesen zu haben, dass es in Spanien eine neue Vorschrift gibt, wonach in Restaurants und Bars, das Olivenöl und das Essig, nur noch in abgepackten Einwegbehältern serviert werden darf.
      Dies sollte der Hygiene diesen und sei bei Produkten wie Ketschup, Mayonnaise und Marmelade usw. schon lange üblich. Gegner dieser Vorschrift meinen, dass dies nur eine reine Absatzstrategie sei, da hier viel ungenutztes Öl/Essig dann weggeschmissen wird. Zudem würden diese Einwegverpackungen, nur mehr Müll produzieren.
      Egal wie, dieses Jahr macht ich tatsächlich meine erste Bekanntschaft mit diesen Einwegverpackungen. Hier sah ich die folgende Verpackungsvariante in Form von kleinen Schalen, habe es aber auch schon in flachen Tüten gesehen, wie man sie vom Ketschup her kennt.
      Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer Halter
      http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7159-olivenöl-essig-salz-und-pfeffer-halter/
      http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7160-olivenöl-essig-salz-und-pfeffer-im-restaurant/
      Interessanterweise habe ich aber einige Tage später in einer Bar, noch die alten Glasbehälter zum spanischem Salat serviert bekommen. Ich fragte dann die anwesenden Spanier, ob es da nicht ein Gesetzt gebe, welches dieses doch verhindert hätte? Sie hatten wohl irgendetwas davon gehört aber sich auch nicht weiter darum gekümmert. Eine meinte jedoch, wenn das Gesetz so schon in Kraft getreten wäre, dann würde man hier auch die Einwegverpackung servieren, denn die entsprechenden Kontrolleure würden da hart vorgehen, wenn es in Spanien Strafen zu verteilen und Geld zu kassieren gäbe
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    • Von Joaquin
      Dieser Artikel zu Madrid wird in der SpanienWiki weitergeführt:
      SpanienWiki: Madrid
    • Von TrendFlow
      BIST DU AUS DEUTSCHLAND UND WOHNST IN MADRID ODER BARCELONA?
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      Natürlich arbeitet niemand umsonst, sondern gegen ein Honorar, je nach Aufwand liegt dies i.d.R. zwischen 150 – 600 EURO. Ist aber sicher fair bemessen von uns.
      Im Durchschnitt werden in den großen Metropolen, wie New York, London und Tokyo 5 Projekte pro Jahr durchgeführt. In kleineren (unpopuläreren) Metropolen sind es etwas weniger Projekte. Du kannst jedes Mal selbst entscheiden, ob das Projekt was für dich ist und ob du mitmachen willst oder nicht.
      Klingt das für Dich interessant? Dann gibt es weitere Informationen. Bei Rückfragen melde dich gern.
      Interessenten können sich einfach registrieren (natürlich arbeiten wir unter strengen Datenschutzbedingungen) und wir schreiben Dich dann per E-Mail an.
      Vielen Dank und herzliche Grüße aus Deutschland
      Carlos Maisch
      Team Trendflow
    • Von Joaquin
      Recycling ist in Spanien lange etwas gewesen, was nur extrem ökologisch Angehauchte betrieben haben. Doch dann kam das ganze so langsam in Schwung und die Spanier wurden zusehends pfiffiger was das Thema anging. Natürlich wie immer mal zum Guten aber auch mal zum Bösen hin.
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      Um hier eine Hausmarke anzugeben, pro Tonne PET-Deckel, würde man in etwa 200 Euro bekommen. Eine Tonne sammelt natürlich kein Mensch und daher sollte man als Kollektiv zusammen sammeln, dies dann an eine bestimmte Sammelstelle abgeben, welche dann wiederum die Flaschendeckel zur Recyvlinganlage weiterleiten.
      Eine tolle Idee, welche sich aber dann wohl im nächsten Jahr wieder zerschlagen hatte, weil irgendwo in der Kette wieder mal jemand dachte, dass man bei dem Geld was da so rum kommt, man selber doch viel bedürftiger ist, als irgendwelche krebskranken Kinder oder so. Auf jeden Fall würde dann plötzlich keine Flaschendeckel mehr gesammelt, als dieser kleine Skandal wohl heraus kam.
      Da die Idee mit der Wertstoffverwertung für Bedürftige eine gute Idee ist, wurde dann später wieder Aluminium oder so gesammelt. Hoffen wir nur, dass bei dieser Idee nicht wieder eine Geldgierige Person dazwischen hängt und die Wohltätige-Aktion damit zunichte macht.
       
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