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Deutsch ist schwierig !


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Bin Spanierin... Valenciana

El alemán es complicado, tiene declinaciones, diéresis, plurales y diferencias entre el masculino y femenino.

Además los verbos cambian de persona y se coloca al final de la frase, con lo que te vuelves loco cuando lees una frase muy larga y el verbo no llega.

Wie ist Spanisch für Dich / für Sie..?!

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Wir sagen alle "Du" zu einander, Mónica!

Ich glaube, Spanisch ist für die meisten Menschen genauso kompliziert, wie Du gerade die deutsche Sprache beschrieben hast.

Ich finde besonders schwierig, dass die Spanier immer so furchtbar schnell reden - egal ob man direkt mit den Leuten spricht, ob man sie im TV sieht oder im Radio hört.

Verwirrend sind auch die vielen Zeiten, von denen aber dem Himmel sei Dank nur 3 für uns Ausländer unbedingt notwendig sind.

Trotzdem macht es Spaß eine fremde Sprache zu erlernen. Man kann sich dann nicht nur mit den Menschen unterhalten, man lernt auch gleichzeitig etwas über die Kultur.

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Benvinguts Monica, das Spanischlernen fand ich nicht so schlimm, aber catalan...

Beim Ausfüllen von Verträgen habe ich lange mit dem "primer apellido, segundo apellido, gekämpft.

Ich finde es schön noch einen Spanier im Treff zu haben, da ist Joaquin nicht so alleine.

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Ich denke, dass es nur wenige Menschen gibt, die wirklich von sich behaupten können, dass sie mit dem Erlernen einer Fremdsprache keine Schwierigkeiten haben, mit dem richtigen Erlernen meine ich.

Und nun zu deiner Frage, Mónica.

Spanisch war und ist für mich immer noch eine schwierige Sprache. Wenn ich an meine ersten Lektionen zurückdenke... an ser y estar :confused:.... wäre ich Italienerin, so hätte ich den Unterschied wahrscheinlich gleich kapiert. Mit der Zeit fiel mir die Anwendung auch immer leichter. Ich bin aber überzeugt, dass ich auch heute noch in Fallen tappe.

Denkt an die Zeitformen, die im Deutschen gar nicht existieren. Ich meine nicht das Erlernen der Konjugation, das ist Willenssache, sondern das Verstehen und vor allem Anwenden de la correlación de los tiempos. :p

Mein Gott, wie lange schlage ich mich jetzt damit schon rum. Die Grammatik habe ich verstanden, kein Problem, aber mit der Anwendung im täglichen Leben hapert es immer noch gewaltig.

Im Grunde genommen ist dies kein Problem. Meine Freunde verstehen mich ja, aber mich ärgert es eben, wenn ich etwas, was ich eigentlich weiß, nicht immer richtig anwende.

Dies sind nur zwei Beispiele und ich könnte noch mehr aufzählen, lasse es aber sein. :D

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... na dann geb' ich auch mal meinen "Senf" dazu (para Mónica: jerga cot. para hacer un comentario al respecto ...):

... die spanische Sprache ist im Vergleich zu Englisch m.E. genauso leicht oder schwer zu lernen.

Sie ist sehr logisch strukturiert - auch wenn man sich mit vielen unregelmäßigen Formen in den Konjugationen und etlichen Ausnahmen in den grammatikalischen Regeln abquälen muß.

Den notwendigen Wortschatz muss man in allen anderen Sprachen genauso lernen, wobei Spanisch und auch Englisch viele Begriffe aus dem Latein entlehnt haben, die in vielen Fällen auch in der deutschen Sprache zu finden sind ... natürlich oft mit abweichenden Bedeutungen > meint: los "falsos amigos".

Die schnelle Sprechweise macht mir z.B. keine Probleme mehr - da kann man mit einigen Tricks unser Gehirn problemlos drauf trainieren ... diese Tricks sind leider wenig bekannt und werden in den Schulen auch nicht vermittelt ... und man muß auch irgendwann mal aufhören sich seine Sätze im Kopf von Deutsch nach Spanisch (und umgekehrt) zu übersetzen sondern direkt ohne Umweg in Spanisch zu denken und natürlich auch zu sprechen ...

Andererseits muß man sich dann noch mit den "perífrasis verbales" und den "modismos" relativ intensiv beschäftigen, um letztlich auch die notwendige Tiefe beim Verstehen der Alltagssprache zu erreichen ... heute haben wir mit entsprechender Literatur und dem Internet natürlich die besten Werkzeuge, um daran zu arbeiten ... als ich mal vor fast 35 Jahren zu lernen anfing, gab es diese hilfreichen Instrumente leider noch nicht .... entsprechend schwierig war natürlich das Vorwärtskommen ...

Si te faltan algunas palabras para entender lo dicho ... haz tu preguntas ...

Edited by baufred
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Da wir mit 3 bis 4 Monaten recht lange in Spanien sind bemühe ich mich die Sprache zu lernen, aber Spanisch lerne ich etwas leichter als Englisch ( das kann ich noch Schlechter als Spanisch :pfeiffen: ), nur habe ich vor 19 Jahren mal auf Mallorca für 1 1/2 Jahre gelebt und etwas mallorquí gelernt aber das meiste wieder Vergessen. für mich ist wichtig hier nicht gleich als Proll aufzutreten und jeden meine Landessprache aufzuzwingen sondern mit dem was ich an Spanisch kann mich verständig zu machen was bis jetzt immer gut angekommen ist, in dem einem Dorf wollte ich nur schnell was Einkaufen - das endete in einer schnell-Lektion in Lebensmittel auf Spanisch ( von einer Verkäuferin und einer Kundin ), und viele Sprechen auch Langsamer wenn Sie merken das man nicht so gut Spanisch kann - das hilft ungemein beim Lernen.

Nur was Schwierig ist ( genauso wie im Deutschen ) sind die vielen Dialekte.

Olli

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Also nach 24 Jahren in Spanien hab ich mit der Sprache keine Probleme mehr, weder in Wort noch in Schrift, allerdings habe ich auch das Gefuehl, dass mir Sprachen leicht fallen, muss wohl daran liegen, dass in meiner Familie mehrere Nationalitaeten vertreten sind, so dass verschiedenen Sprachen schon immer zu meinem Leben gehoerten, seit der Kindheit. Ich lebe in Barcelona und hab auch catalán gelernt, obwohl ich es so gut wie nie benutze, ich fuehle mich mit catalán nicht wohl, kann mich aber gut verteidigen, wenn es denn darauf ankommt. Was beim Sprachenlernen immer hilft sind Radio und TV - zuhause hatte ich ganz am Anfang immer entweder Radio oder TV an, kann mich noch gut an Antonio Maldonado und seine "marejada" und "marejadilla" erinnern, Wetterbericht in televisión española ;) - selbst wenn man nicht zuhoert, hoert man die Sprache im Hintergrund, auch DVD's OHNE Untertitel auf spanisch anschauen bringt was.

Mit der Grammatik komm ich prima zurecht...wie die verschiedenen Zeiten heissen? Garfield wuerde sagen "ni lo sé, ni mi importa", keine Ahnung, werden irgendwie aus Gefuehl heraus richtig angewendet.

Wenn man dann irgendwann auf Spanisch traeumt, ist man angekommen - das Einzige was ich allerdings immer auf Deutsch mache, fragt mich nicht warum, ist zaehlen. Und meine Buecher, nur Deutsch, sonst wuerde ich wohl irgendwann meine Muttersprache verlieren oder mich nicht mehr 100% erinnern, mittlerweile lebe ich in diesem Land die Haelfte meines Lebens.

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Ich hatte immer gedacht das ich leicht Sprachen lerne. Englisch war für mich nie ein Problem, weder die Grammatik noch das Gespräch.

Schwedisch ebenso, habe ich schon als Teenie glernt und auch da gab es keine Probleme.

Da ich aber nie auf einem Gymnasium war, kein Latein hatte haben mich die romanischen Sprachen echt fertig gemacht.

Ich liebe Dialekte aller Art, Kölsch, Ruhrdeutsch, Sauerlandplatt, Bayrisch, oder auch der Hamburger Dialekt, ist kein Problem, ich höre das ne Weile und dann klappt das.

Dann kam italienische Familie, also wollten wir das lernen, wir gingen etwa 3 mal in die Schule (VHS) und haben danach nur noch heimlich unsere Babysitter genossen und sind irgendwo einfach ausgegangen.

Wir haben und gut 4 Jahre auf das spanische vorbereitet in der VHS, ist lächerlich, weil mindestens 15 Schüler und maximal 2 mal die Woche, als wir in Andalusien ankamen, haben wir das "Andalu" mal gar nicht verstanden und fingen wieder ganz von vorne an.

Wir hatten Glück, weil uns die Familie die uns das erste Domizil vermietetet hat, sozuschreiben adoptiert hat, dadurch haben wir viel Conileño gelernt und wir kommen zurchecht, nicht mehr und nicht weniger.

Telefonate klappen mitlerweile, wir schaffen es Spass zu haben mit den Spaniern, Witze sind moeglich, mehr nicht.

Wirklich tiefschuerfende Gespraeche mit viel Wissen und Hintergrund koennen wir keinem Spanier so rueberbringen wie einem Deutschen, traurig aber wahr.:rolleyes:

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das Einzige was ich allerdings immer auf Deutsch mache, fragt mich nicht warum, ist zaehlen.

Das geht nicht nur Dir so. Ein Freund von mir war über 32 Jahre mit einer Spanierin verheiratet, sprach fast besser Spanisch als Holländisch, aber wenn es um Zahlen ging, sprach er Holländisch. Als ich in den USA und Canada war, gab es kein Deutsch, nur Englisch (und in Quebec Französisch). Bei Zahlen redete ich auf Deutsch vor mich hin und damit kam jedes Mal ans Tageslicht, dass ich kein Amerikaner oder Canadien war. Mein Freund Pete aus Hong Kong hat über 40 Jahre nur Englisch gesprochen. Zahlen nur in Cantonese.

Das muss irgendetwas mit der Verdrahtung in unserem Hirn zu tun haben.

Wirklich tiefschuerfende Gespraeche mit viel Wissen und Hintergrund koennen wir keinem Spanier so rueberbringen wie einem Deutschen, traurig aber wahr.

Das ist schade, aber normal, weil man viele Termini einfach nicht kennt. Aber mal ehrlich: mit wem könnte man sich über Raum-Zeit-Krümmung oder Dimensionen des Universums in Deutschland unterhalten, wenn sich der Gegenüber nie für das Thema interessiert oder zumindest ein Buch von Steven Hawking gelesen hat? Oder wenn sich jemand mit mir über Infinitesimalrechnung oder W*-Mathematik unterhalten will, funktioniert das auch nicht, weil ich davon NULL Ahnung habe und die Termini nicht kenne.

Man kann halt nicht alles und nicht alles haben, aber wir sollten nicht so oft an das denken, was uns fehlt, sondern an das, was wir haben. Das nennt sich dann Zufriedenheit und ist Balsam für die Seele.

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... in der Hoffnung bei Euch keinen empfindlichen Nerv dahingehend zu treffen :pfeiffen: ... mal nachfolgend 2 Buchtipps, die vielleicht doch die eine oder andere Wortschatzlücke gezielt schließen kann ... und vielleicht das Leben in Spanien - ob im Urlaub oder längerfristig - doch um einiges erleichtern hilft ...

... denn die Problemfelder "Spezialthemen" und "scheitern am eigenen Perfektionismus" kann man mit etwas gezielter Literatur und ein wenig Arbeitseinsatz bei den heutigen Angeboten an so genannten sehr gut strukturierten "Themenwortschätzen" mit relativ kleinem Aufwand elegant umschiffen.

Natürlich hat nicht jede Kleinstadt, noch weniger in der tiefen Provinz, die entsprechende Buchauswahl zur Ansicht zur Verfügung ... deswegen nachstehen die entsprechenden Infos:

hueber - Großer Lernwortschatz Spanisch

15.000 Wörter zu 150 Themen - ISBN 978-3-19-029493-0 // 480 Seiten // 19,99 EUR

Cornelsen lex:tra - Großes Themenwörterbuch Spanisch

20.000 Stichwörter und Wendungen mit Beispielsätzen in 35 Kapitel zu Themen aus dem Alltag

ISBN 978-3-589-01540-5 // 464 Seiten // 19,95 EUR

... sind beide im Moment meine Favoriten:

> Hueber: wg. systematischer breiter Themen"fächerung" und Berücksichtigung vieler "Modismen" mit Anwendungsbeispielen u. weiterer Zusatzinfos.

> Cornelsen: wg. großer Wortschatztiefe in den Themen bis in den professionellen Bereich (jerga profesional=Fachsprache).

.... für Leute mit einem bereits vorhandenen Basiswortschatz und entsprechender Routine im Alltag m.E. die ideale Möglichkeit ohne dickes Wörterbuch gezielt das wirklich Lebensnotwendige effektiv zu ergänzen ...

... und wer nicht mehr tiefer einsteigen will, überspringt einfach meinen Kommentar .... :rolleyes:

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  • 2 weeks later...

ich bin kein deutscher oder spanischer Muttersprachler, und ich habe mich hart mit diesen zwei Sprachen beschäftigt. Meine Meinung ist: Deutsch ist ebenso schwierig wie Spanisch wenn man an die Schwierigkeiten denkt, die Mónica genannt hat. Aber bei Hörverstehen habe ich größere Schwierigkeit wenn ich Spanisch anhöre. Zu meinen Ohren ist es zu schnell. Manche Deutsche sprechen zwar auch sehr schnell, aber ziemlich deutlich und verständlich.

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aber ziemlich deutlich und verständlich.

Spanier sprechen auch sehr deutlich und verständlich, wenn das Bildungsniveau und/oder der Familienstand hoch ist.

Beispiele: Den König Juan Carlos versteht jeder (jeden aus der Königsfamilie). Zapatero sprach extrem deutlich und irre gut. Mitglieder alteingesessener Familien sprechen sehr deutlich und relativ langsam, überlegt. Je weiter Du in den Norden kommst, desto deutlicher wird die Sprache (so habe ich es zumindest empfunden).

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Hallo abedul!

Ganz herzlich post-607-1385423745,1871_thumb.gifim Spanien-Treff. Mann, Mann, einfach so einschleichen. Da hätte ich Dich fast nicht entdeckt.

Wie schön, dass Du jetzt auch hier mitmachst.

Interessant wäre es, wieso Du beide Sprachen - also Deutsch und Spanisch - erlernen musstest und welche Sprache Deine Muttersprache ist?

Vielleicht hast Du ja Lust, im Vorstellungsthread ein wenig mehr von Dir zu erzählen. Mich würde das freuen.

Einen schönen Tag noch :winken:

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Hallo, 6x9, du hast Recht. Ich habe mir auf Youtube Zapateros Interview angeschaut. Er spricht wirklich deutlicher aber leider mit meiner begrenzten Wortschatz kann ich nur sehr wenig verstehen. Es kann auch sein, dass ich erst ein Anfänger bin und muss mich noch mehr an die spanische Aussprache gewöhnen. Hallo Lilac, danke für den warmen Empfang. Ich habe ein bisschen von mir erzählt:

http://www.spanien-treff.de/30-mitglieder-ecke/2423-hola-soy-abedul.html. Schönen Tag noch!

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