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Hallo zusammen,

da ich im spanischen Konsulat seit Wochen niemanden erreiche, versuche ich die Antwort auf meine Frage online zu finden. Vielleicht habe ich Glück. Vielen lieben Dank im Voraus:

1. Wenn ich in Deutschland geschieden bin, aber den Namen meines Ex Mannes behalten habe, kann ich diesen Nachnamen auch in Spanien führen im Alltag & für offizielle Angelegenheiten, wenn ich dort arbeiten will z.B. Oder muss ich meinen Mädchennamen  verwenden? 

2. Sollte ich den Namen meines Ex Mannes weiter führen dürfen in Spanien und dann hypothetisch einen Einheimischen vorort heiraten, wie sieht mein Nachname dann aus? 

"Mädchenname" de "1. Nachname meines Mannes"

Oder

"Nachname aus geschiedener Ehe" de "1. Nachname meines Mannes"

Warum ich frage? Weil mein Mädchenname mir sehr viel Kummer bereitet.

Vielen lieben Dank!!

VG

Mary

bearbeitet von justm4i1y

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Meines Wissens ist für dich immer das Namensrecht in Deutschland zuständig und Spanien hat  zu akzeptieren, wie dieses deutsche Namensrecht mit dir umgeht.

Du könntest ja auch (wenn du durch deinen Namen diskriminiert bist) eine Namensänderung in Deutschland beantragen, das würden die Spanier ja auch nichts angehen.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

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Was die "hyothetische Heirat" betrifft: in Spanien behält jeder seine(n) ursprüngliche(n) Namen. Für die Kinder kann die Folge der Zunamen vertauscht werden, d.h. statt Cohen Toledano - Toledano Cohen.

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Somit könnte ich den Nachnamen meines Ex behalten und auch bei einer Hypothetischen Heirat weiterhin diesen Namen führen plus dem nachgestellten Nachnamen meines Zukünftigen.

Das erleichtert mich! Gibts hierzu vllt irgwo rechtliche Quellen, sodass ich mir sicher sein kann? 

Vielen Dank

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Der Nachname des Zukünftigen spielt für Dich keine Rolle - Du behältst Deinen ggw. Zunamen so wie er ist. Rechtliche Quelle ist der span. Codigo Civil (vglw. BGB) §109 ff.

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... googeln mit:  espana derecho nombre de familia registro civil

einige span. Anwaltskanzleien und auch das Ministerio kommentieren das Problem ...

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    • Von Arandanito
      Liebe Spanien-Freunde,
      Ich möchte mich mit diesem Beitrag weder beschweren, noch um Rat bitten, da das Problem inzwischen gelöst wurde. Dennoch möchte ich gern berichten, wie es einem ergehen kann, wenn Widersprüche im Internationalen Recht durch eine Person ausgenutzt werden.
      Wie ich in einem anderen Beitrag geschrieben habe, bin ich 1997 von Berlin nach Tarragona gezogen, weil ich meinen Kindern, die mit meiner geschiedenen Ehefrau in Alicante wohnten, näher sein wollte.
      Als die Kinder volljährig wurden und alle eigene Einkünfte hatten, kamen wir zu der Einigung, keine Unterhaltszahlungen mehr zu zahlen. Mein Fehler war, das nicht schriftlich festzuhalten, da ich meinte, mit den Einkommensnachweisen aller Beteiligten ausreichend abgesichert zu sein.
      Fünf Jahre später war das Verhältnis zu meiner Ex allerdings nicht mehr so gut, doch es überraschte mich trotzdem, als sie die Nachzahlung von Unterhalt für die letzten fünf Jahre verlangte, natürlich mit Zinsen und allen anrechenbaren Kosten. Als Beweis legte sie das Deutsche Scheidungsurteil vor, welches in Deutschland inzwischen nicht mehr einklagbar war, aber mit den unterschiedlichen Verjährungszeiten in Spanien plötzlich wieder lebendig wurde. Ohne mich anzuhören, verurteilte die erste Instanz mich zu einer Zahlung von rund 50.000 Euro. Zu dieser Verurteilung führten folgende irreführende Faktoren:
      - Ansprüche aus dem Deutschen Scheidungsurteil waren nach Deutschem Recht verjährt, in Spanien aber nicht,
      - Da wir beide nun unseren Wohnsitz in Spanien hatten, war der Gerichtsstand nicht mehr Berlin, sondern Alicante, mit der Konsequenz der Beurteilung eines Deutschen Scheidungsurteils mit Spanischen Gesetzen (absurd!)
      - Ex forderte Unterhaltsnachzahlungen im Namen der inzwischen volljährigen Kinder, ohne deren Vollmacht zu haben. Wurde von der ersten Instanz aber nicht überprüft
      - Die Spanischen Behörden haben sich nicht mit den Deutschen Behörden in Verbindung gesetzt, um die Höhe der Nachzahlung festzulegen, wie es das Europäische Recht verlangt. Dann hätte sich schnell herausgestellt, dass es hier nichts mehr zu holen gibt.
      Außer der Verurteilung zur Zahlung dieses Betrages wurde mein Gehalt und meine Wohnung provisorisch gepfändet. Es blieb mir ein Existenzminimum, mit dem ich gerade meine Hypothek zahlen konnte, was aber zum Leben nicht reichte. Provisorisch pfänden heißt, es wird erst einmal alles eingezogen und dann schaun wir mal, wer Recht hat. (Erst schießen und dann fragen.)
      Ihr werdet verstehen, dass ich mich im ersten Moment wie in einer ausweglosen Falle gefühlte habe. Aber dann wurde mir klar, ich muss hier kämpfen oder ich komme hier wirklich nicht mehr heraus. So habe ich mich fast einen ganzen Sommer lang mit Europäischem Recht beschäftigt und meinem Anwalt, der hier überfordert war, entscheidende Tipps gegeben. Und tatsächlich, wir haben den Prozess gewonnen. Hätte ich das Feld allein meinem Anwalt überlassen, würde ich heute vielleicht unter einer Brücke wohnen.
      Ach ja, damit war das ganze Theater aber noch nicht zu Ende:
      - ich wurde erst drei Monate später über den gewonnenen Prozess informiert, bis dahin wurde mein Gehalt weiter gepfändet;
      - ich hatte Probleme, mein gepfändetes Geld wieder zurückzuerhalten. Es war so einfach, ein Teil meines Gehaltes direkt vom Arbeitgeber abzuzweigen. Da man jedoch nicht gewohnt war, dass auch Männer Unterhaltsprozesse gewinnen können, wussten die Behörden nicht, wohin damit.
      Also wieder kämpfen und am Ende konnte ich auch das hinkriegen.
      Auf meinen Anwaltskosten bin ich jedoch sitzengeblieben weil meine Ex sich als nicht zahlfähig erklärte.
      Dieses Spiel hat meine Ex insgesamt drei Mal mit mir gespielt; habe alle drei Prozesse gewonnen. Bis der Richter im dritten Urteil meine Ex als absolut bösgläubig („absoluta mala fé“) betitelte. Seit dem ist Ruhe.
      Meine Botschaft für Euch ist nur, in schwierigen Situationen nicht gleich das Handtuch zu werfen. Wenn Ihr einen Fall habt, der absolut ungerecht erscheint, es gibt einen Ausweg. Man muss sich nur erst auf den Hodenboden setzen und selbst analysieren 
      Für diejenigen, die erst noch nach Spanien kommen wollen: Man kann hier wirklich relax leben, solange alles glatt läuft. Aber im Leben läuft halt nicht alles glatt. Damit muss man aber rechnen. 
      Viele Grüße
      Arandanito
    • Von Gimel
      Hallo,
      ich hab mal ne dumme Frage.
      Mein zukünftiger Verlobter ist Spanier inkl. dem klassischen doppelten Nachnamen. Ich möchte, wenn wir heiraten, gerne seinen Nachnamen annehmen. (Ja, das ist in Spanien unüblich; Ja, er würde sich trotzdem sehr freuen, wenn ich das machen würde und ich möchte es aus familiären Gründen auch.)
      Wenn wir in Deutschland heiraten, bekomme ich dann den ersten Nachnamen oder beide oder kann ich mir das aussuchen?
      Gimel Garcia Gomez oder Gimel Garcia?
      Vielen Dank!
       
       
    • Von Joaquin
      18 Ehe-Jahren lang hat die Ehe zwischen Melanie Griffith und Antonio Banderas gehalten. Eine Ehe, wo ich am Anfang dachte, hier wolle Antonio Banderas nur über die weltweit bekannte und erfolgreiche Melanie Griffith, Fuß in den USA und Hollywood fassen. Auch wirkte Melanie Griffith schon damals viel älter und verbrauchter als Antonio Banderas, obwohl beide nur ein paar Monate trennen. Früher war sie ein heißer Feger, aber irgendwie wirkte sie doch älter und als ob sie sich zu vielen Schönheitsoperationen unterzogen hätte.
      Das war damals mein Eindruck und visuell hat sich dieser nicht wirklich geändert. Was sich jedoch geändert ist, meine Einstellung zu dieser Ehe. Antonio Banderas hatte es schon lange nicht mehr nötig an seiner Ehefrau halten zu müssen, aber trotzdem blieben beide 18 Jahre lang ein Paar. Für einige mag das nicht viel Zeit sein, aber ich denke für Hollywood ist das schon viel.
      So glaube ich heutzutage an ihre Ehe aus Liebe und ebenso auch, dass sich beide jetzt in aller Freundschaft trennen. Zumal Melanie Griffiths Ehen mit Don Johnson und Steven Bauer, nicht mal zusammen so lange gehalten haben.
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