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Mica

Tierschutz - Vier Monate Haft wegen Tierquälerei in Alcalá de Henares

Empfohlene Beiträge

Gast Gast1681

Finde ich auch :daumenhoch:. Hoffentlich bleibt diese Haltung auch.

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Nur 3 oder 4 Monate Haft? Das soll genug oder gut sein?

Oder habe ich was verkehrt gelesen?

Hätte ich die Ratte auf frischer Tat erwischt ...

Tierschutz steht übrigens auch unter Plauderecke ...

http://www.spanien-treff.de/threads/4584-Europa-muss-die-politische-verantwortung-für-millionen-straßentiere-übernehmen?highlight=Tierschutz

bearbeitet von Kiebitz

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Das ist richtig, Kiebitz. Doch dieses Thema ist Tierschutz speziell auf Spanien bezogen. Dein Thread umfasste ganz Europa. Doch wenn Du möchtest, schiebe ich die beiden Threads gern zusammen. Mir ist das immer lieber, als so viele kleine Threads zu haben. Ich muss halt nur genau auf die Zuordnung achten.

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Gast Gast1681

Leider ist das nicht nur in Teilen Asiens eine verbreiterte Methode. Auch nordamerikanische Indianer in abgelegenen Rerservaten benutzen Tiere (Schafe) um ihre menschlichen Triebe zu befriedigen (wußte es jetzt nicht anders auszudrücken ohne ausfallend zu werden).

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Ich halte mich ja eigentlich fuer liberal und denke, dass jeder mit seinem Leben und auch mit seiner Sexualitaet das machen soll und kann, was gefaellt - immer dann, wenn die andere Partei oder das Gegenueber damit 100% einverstanden ist und es nicht gegen die Legalitaet verstoesst - von Geschmaeckern rede ich nicht, denn die sind zum Glueck verschieden...aber fuer dies hier fehlt mir das Verstaendnis und auch die Akzeptanz.

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Gast Gast1681

Ich bin da ganz bei Dir Mica und steh dem ganzen wieder einmal sprachlos vis a vis.

bearbeitet von Bruny

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Gast
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    • Von Joaquin
      Die Onlineversion der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten, hat eines meiner Videos in einem Bericht über die Stierkämpfe, Stierläufe und der Tierquälerei bei den Festen/Fiestas in Spanien aufgegriffen. Dort wird mein Video dann mit der folgenden Beschreibung belegt:
      Diese Beschreibung ist reißerisch formuliert und entspricht nicht den Tatsachen, wie auch bei den anderen Videos, welche in dem Bericht mit dem Titel "Die blutigsten Volksfeste Spaniens", dargestellt werden. Auch dort werden Aussagen getroffen, die schlicht und einfach falsch, über alle Maßen überzogen und reißerisch verfasst wurden.
      Bei meinem Video ärgert es mich unter anderem, da schon auf Youtube beim Video selbst, die Vorgehensweise korrekt erklärt wird und auch ein Link zu einem Forenbeitrag mit näheren Erläuterung dazu besteht (Der Feuerstier - Toro embolado), wie auch ein weiterer zum Spanien-Magazin (Spanien-Wissen: Feuerstier - Toro embolado), wo konkret auf den Feuerstier eingegangen wird. Weder die kurze Beschreibung auf Youtube, noch die weiterführenden Informationen wurden zur Recherche herangezogen.
      Es fängt schon damit an, die Gemeinde Benicarló als Dorf zu bezeichnen. Ein einfacher Blick in die Wikipedia hätte da schon ausgereicht. Dort kann man auch schnell erfahren, dass Benicarló 26.521 Einwohner hat und da sollte es selbst dem einfältigsten Reporter einleuchten, dass dies nicht unter die Begrifflichkeit Dorf fällt. Dann übergeht er die Informationen zum Gestell, welches auf den Hörnern angebracht wird und dass nicht die Hörner selbst angezündet werden. Ebenso dichtet er sich ein stundenlanges hin und hergerenne des Stieres zusammen. Dass das ganze am Hafen stattfindet, sei mal nebenbei angemerkt.
      Als kleinen Auszug kurz zwei weitere Beispiele aus der Kollage des Artikels.
      Im Bericht spricht man von 110 Enten, von autorisierten Fängern, welche wissen müssen wie man die Enten fängt, aber auch von welchen, welche die Enten nicht immer korrekt fangen. Die Enten müssen dann auch zurück gegeben werden, aber kein Wort davon, dass der Großteil der Enten dabei stirbt, was ich auch aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann.
      Als nächstes haben ich noch das Folgende:
      Auch hier findet das, ähnlich wie in Benicarló, am Hafen statt und tagsüber ist die Wasserseite offen. Dort werden die Tiere aber in der Regel nicht ins Meer getrieben, sondern sie rutschen aus, verkalkulieren sich usw. und fallen oder springen darauf hin in das Hafenbecken. Diese Zahl ist jedoch nicht auf zwei festgelegt, denn selbst im dort gezeigten Video sieht man mehr als zwei Kühe ins Wasser springen. Und daran sieht man auch schon, wie gut der dortige Autor recherchiert hat, denn in der Regel sind auf den dortigen Festen Kühe und weniger Stiere am Laufen. Und dann die letzte Aussage mit dem Herzversagen oder dem Ertrinken gehört auch in die Rubrik, was wir uns so aus den Fingern saugen können um es dramatischer klingen zu lassen.
      Sicher, Klappern gehört zum Handwerk, aber muss man nur um Leser zu bekommen wirklich alle Fakten außen vorlassen, Quellen rigoros ignorieren und dafür verkaufende Unwahrheiten und Übertreibungen hinschreiben?
      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man mit Übertreibungen und Falschaussagen, der eigentlichen Sache, nämlich den Tieren, keinen Gefallen tut. Am Ende diskreditiert man sich und die gute Absicht dahinter. Aber ich bin mir in diesem Fall auch ziemlich sicher, weder dem Reporter, noch der Redaktion lagen das Leiden der Tiere am Herzen. Eher waren Selbstreputation und Steigerung der Leserschaft die Ziele.
      Das eine muss ja das andere nicht zwingend ausschließen, aber offenbar war dem Schreiber und auch dem Herausgeber, die Tierquälerei und das Leid der Tiere noch nicht groß und die Bilder nicht grausam genug. In derartigen Fällen unterstelle ich, dass es hier nie um die Tiere selbst ging, sondern ausschließlich um monetäre Interessen und ich weiß nicht was am Ende wirklich perverser ist? Menschen, die sich keinen Kopf darüber machen, ob Tiere bei solchen Festen leiden und dann dort mitmachen oder Leute, die wissentlich und gezielt mit dem Leid der Tiere, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen versuchen und sich dann auch noch den reinen Schein des Aufklärers umhängen wollen.
      Wer spielt also wirklich das perverse Spiel mit dem Spiel der Tiere?
    • Von madridtapas
      Alcalá gibt es schon seit fast 2000 Jahren und wurde unter den Römern Complutum genannt. Den heutigen Namen verdankt die Stadt den Mauren, die Anfang des 8. Jhdt. ganz Spanien eroberten.
      Bedeutendstes Kind der Stadt ist Miguel de Cervantes (1547-1616), der Autor des Don Quijote. Sein Geburtshaus können Sie in der Fussgängerzone Calle Mayor umsonst besuchen.
      Der Besuch der alten Universität (gegründet 1499 durch Kardinal Cisneros) ist ein Muss. Die berühmte Madrider Universität Complutense ist historisch gesehen "lediglich" ein Ableger der Universität Alcalá (Complutum!).
      Aber auch die Kathedrale de los Santos Niños (12. Jhdt.) und die Plaza de las Bernardas mit gleichnamiger Kirche und dem benachbarten Erzbischöflichen Palast sind einen Besuch wert. Zwischen beiden Orten befindet sich die Casa de la Entrevista: Hier baten die Katholischen Könige Isabel und Fernando Herrn Kolumbus zur Audienz, bevor dieser zu seiner Reise nach Indien startete, die dann ungewollt in die Karibik führte...
      Seit 1998 gehört die Altstadt von Alcalá de Henares zum Weltkulturerbe der UNESCO.
      Alcalá ist mit der S-Bahn (cercanías) vom Hauptbahnhof Atocha aus in einer guten halben Stunde zu erreichen
    • Von Joaquin
      Ein echte Stierkampf mit Kälbern, ist etwas was ich bislang nicht gekannt habe. Umso fassungsloser war ich, als ich das folgende Video sah.
      Becerrada en Valmojado
      Dieses Schauspiel fand bei den Patronalsfesten von Valmojado (Toledo) statt und scheint dort auch nicht das erste mal statt gefunden zu haben. Veröffentlicht wurde das Video von der Tierschutzpartei PACMA (Partido Animalista Contra el Maltrato Animal - Partei der Tierschützer gegen Tiermissbrauch).
      Der Stierkampf ist zu Recht umstritten. Oft verwendetes Argument der Befürworter ist, dass ein Stier der im Stierkampf getötet wird, im Gegensatz zu einem Masttier aus der Tierzucht, zumindest bis zum Tag seines Kampfes, ein nahezu freies und natürliches Leben führen konnte und ihm ein solches Leben ohne den Stierkampf wohl nicht möglich gewesen wäre.
      Lässt man dieses Argument zu, dann fragt man sich hier, welches Leben soll ein Kalb denn gelebt haben soll, welches diese Grausamkeit rechtfertigt?
      Gegen ein Stier was eine halbe Tonne Lebensgewicht auf die Waage bringt, könnte manch einer sogar noch das Gegenübertreten eines Menschen mit einem Degen rechtfertigen. Aber einem Kalb, was man als Erwachsener selbst mit dem eigenen Körpergewicht umwerfen kann? Diesem zuerst die Banderillas in den Nacken rammen und dann den Degen stümperhaft in das Tier zu rammen, ist schon äußerst beschämend.
      Stierkampfbeführworter umschreiben den Stierkampf gerne mit Kultur, Kunst, Kampf und Sport. Hier bleibt jedoch nichts anderes als ein feiges und quälendes Abschlachten eines völlig wehrlosen Kalbes.
      Die Stadt Valmojado sieht sich hier zu unrecht attackiert und beschimpft. Um ihren "guten" Ruf wieder herzustellen ist ihnen die gloreische Idee gekommen, Klage gegen PACMA einzureichen. Dennfür sie steht fest, das Video wurde manipuliert und stellt so gar nicht das dar, wofür die Patronalsfeste dort stehen.
      PACMA erwiederte, dass hier lediglich Gesichter von Zuschauern gepixelt wurden und reagiert dann prompt mit der Veröffentlichung des vollständigen, unbeschnittenen Videos.
      Anstatt sich also offen, ehrlich und evtl. auch verantwortungsbewusst der Kritik zu stellen, haben die Verantwortlichen von Valmojado genau das falsche gemacht und bekommen dafür die Quittung präsentiert. Noch mehr Kritik und Häme. Das fällt dann wohl unter die Rubrik: "Wie bescheuert und unverschämt kann man eigentlich nur sein?"
      Becerrada Valmojado Versión completa
       
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