Empfohlene Beiträge

Hallo,

soeben habe ich erfahren, dass die Nichtankzeptanz von ausländischen Krankenversicherungskarten durch die spanischen Ärzte und Krankenhäuser zum Gegenstand der Diskussionen in der EU und dass Spanien bereits von der EU angesprochen wurde.

Der ADAC meldet eine massenweise Ablehnung der ärztlichen Behandlung von Ausländern, hier Deutsche auf Kassenbasis. Die Behandelnden in Spanien verlangen private Liquidation, die angeblich z. großen Teil überteuert ist.

Wer hat damit bereit Erfahrung gemacht?

Felicia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ein interessantes Thema.

Ich bin der Meinung, dass man früher einen Auslandskrankenschein brauchte und heute wohl eine EU-Versicherungskarte von seiner Krankenversicherung bekommt, die auch in jedem Land der EU anerkannt werden muss.

Ist das denn nicht so?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Theoretisch ist das so, aber in der Praxis hat es leider viele Faelle gegeben, in denen spanische Aerzte und Krankenhaeuser versucht haben, deren Service zu kassieren - wenn man den Krankenhaustourismus aus frueheren Zeiten hier kennt, wundert einen das nicht - zwischen Service leisten und Service aus dem Ausland kassieren lagen oftmals Jahre...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Dafür kann aber der hilfesuchende Patient nichts! Warum hat Spanien das denn nicht schon lange über die EU mit den anderen Ländern geregelt?

- - - Aktualisiert - - -

Entschuldigung, @ Mica, jetzt ist Deine Antwort vor meiner Frage (die übrigens mehr allgemein gehalten war).

Ich habe nämlich das Thema von "Spanien Allgemein" unter "Rechtliches und Gesetze" geschoben, weil ich meine, da passt es besser hin.

bearbeitet von Lilac

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Lilac,

auch ich muss sagen theoretisch ist es so wie Du schreibst, aber die Wirklichkeit ist eine Andere. Wobei ich sagen muß. dass auch in Deutschland für einen EU-Ausländer sich das Gleiche darstellt.

Herzlichst

Felicia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Da kann ich also nur froh sein, dass ich bisher auf meinen Reisen immer Reisekrankenversicherungen abgeschlossen habe.

Glücklicherweise bin ich allerdings nie drauf gekommen, ob die dann auch wirklich leisten...:pfeiffen:

- - - Aktualisiert - - -

Boahh....schon wieder was vergessen:

Wie sieht es eigentlich in Spanien mit den Spaniern und Residenten aus? Wenn die nun aufgrund der üblen Arbeitsmarktsituation keinen Job haben und auch die Arbeitslosenhilfe ausgelaufen ist, sind sie ja wohl nicht mehr bei der Seguridad Social versichert. Was passiert denen, wenn sie ins Krankenhaus müssen oder sonst einen Arzt benötigen?

Ist doch ein sehr aktuelles Thema.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast2204

ich wurde mit meiner deutschen KK-Versichrungskarte, auf der hinten ja die EU-Krankenversicherungskarte ist, im Consultorio der Seguridad Social behandelt.

Ich glaube, dass viele Touristen das spanische Krankensystem nicht kennen. Sie gehen zu einem Arzt oder in ein Krankenhaus mit ihrer Versicherungskarte und meinen, dass sie damit behandelt werden. Mit der Verisicherungskarte der gesetzlichen Krankenkasse wird man nur entweder in der Urgencia oder dem Consultorio behandelt. Meine zukünftige Schwägerin arbeitet in einer Privatklinik und erzählt, dass immer wieder Ausländer verärgert sind, weil sie die Behandlung privat bezahlen müssten. Sie schickt sie dann ins Consultorio oder in die Urgencia eines Krankenhauses der Seg. Soc.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Lilac, da stellst Du eine sehr heikle Frage, was passiert mit denen? Tja. Garnichts ist die Antwort, diese Menschen haben dann nur noch Anrecht auf die Notaufnahmenbehandlung - oder Barzahlung - wie in Griechenland ja auch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wie gut es uns doch geht!

In Spanien hatte ich einen Bekannten, der weder Spanisch sprach (nach rund 20 Jahren Aufenthalt) noch versichert war. Er brach eines Tages im Mercadona wegen eines Herzanfalls zusammen. Die Ambulanz kam, nahm ihn auch mit ins Krankenhaus, doch dort wurde er nach einem EKG und einer Notfallbehandlung vor die Tür gesetzt.

Er starb kurz darauf zu Hause an Herzversagen.

Seine Frau - der gleiche Stand - wurde von der Notaufnahme in Denia nur sehr oberflächlich behandelt. Man schickte sie wieder nach Hause.

Sie starb kurz darauf - allerdings in eben diesem Krankenhaus an Leberkrebs. Warum sie im Krankenhaus sterben durfte und nicht zu Hause elendig und allein starb? Weil sie in ihren Unterlagen noch eine alte SIP fand, aus einem kurzen Arbeitsverhältnis in Spanien.

Eine andere Bekannte durfte in Denia ihr Kind zur Welt bringen und wurde perfekt versorgt. Sie musste das KH allerdings verlassen, sobald es zu verantworten war. Man schickte ihr zwar eine Rechnung, die sie jedoch nie bezahlte.

Aber diese relativ guten Erfahrungen sind vor 4-5 Jahren gemacht worden. Es hat sich da inzwischen sicher einiges geändert.

Und noch einmal muss ich sagen: Wie gut es uns doch geht in Deutschland, Austria etc.. Manchmal vergessen wir das ganz.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1681

Du sagst es Lilac - die Gesundheitsversorgung in Deutschland ist in der Form ziemlich einzigartig, denn hier muss keiner durch das Raster fallen. Wenn doch, dann liegt es am Unvermögen der Menschen sich um ihr eigenes Wohl zu kümmern. Was ich damit sagen will? Auch ein Obdachloser hat die Möglichkeit sich gesundheitlich versorgen zu lassen, aber er muß halt dazu auch ein Amt aufsuchen.

Egal in welchem Land ich bisher gearbeitet habe, ich habe immer dafür gesorgt dass ich medizinisch versorgt war.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was meint Ihr, wie oft ich schon 3 Kreuze gemacht habe, denn die Krebserkrankung meines Mannes wurde festgestellt, als er noch im Angestelltenverhaeltnis war und nicht in der "Sommerpause" ohne Vertrag, die die meisten (von privat angestellten) Lehrer hier haben...denn dann haette er mit Sicherheit keinen erneuten Vertrag bekommen, mit dem logischen Verlauf des Auslaufs des Anrechts auf Arbeitslosengeld - wer dann teure Chemotherapie, Bestrahlungen, Medikamente etc. braucht kann sich eigentlich gleich, selbst wenn sich das jetzt sehr haesslich anhoert, einen Schuss geben, so ist er durch die "larga baja laboral" und jetzt die incapacidad permanente durch das System abgedeckt - wenn nicht, dann mal gute Nacht.

bearbeitet von Mica

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
... soeben habe ich erfahren, dass die Nichtankzeptanz von ausländischen Krankenversicherungskarten durch die spanischen Ärzte und Krankenhäuser zum Gegenstand der Diskussionen in der EU und dass Spanien bereits von der EU angesprochen wurde.

Der ADAC meldet eine massenweise Ablehnung der ärztlichen Behandlung von Ausländern, hier Deutsche auf Kassenbasis. Die Behandelnden in Spanien verlangen private Liquidation, die angeblich z. großen Teil überteuert ist.

... das war die Ausgangsfrage, die aber m.A.n. absolut keinen Detail-Infos preisgibt ... heißt, wie bereits angesprochen, haben die Patienten priv. Kliniken/Ärzte aufgesucht oder waren es tatsächlich Einrichtungen der Seguridad Social? So lang diese Details nicht hinterlegt sind, kann auf eine generelle Forderung nach priv. Abrechnung nicht geschlossen werden.

Selbst waren wir als Nicht-Residenten - aber, wie ja bekannt, mit ausgezeichneten Spanischkenntnissen und Kenntnis des "Funktionsprocedere" unterwegs, sowie mit jeweils zwar bereit abgelaufenen Touri-SIP-Karte gerüstet, problemlos in unserem Centro de Salud (für Aktualisierung der SIP-Karte) bzw. in der Notaufnahme des Hospitals der SS in Torre problemlos behandelt worden .... und es gab keine Diskussion von so etwas wie privater Abrechnung oder ähnlichem .... ich denke Mal, die Klagen beim ADAC beruhen in der Mehrheit auf keine bis mangelhafte Sprachkenntnisse und die Unkenntnis, wie das spanische Gesundheitssystem funktioniert :eek:

... und Deutsche im Ausland, die sich - besonders auch in Notfällen - mißverstanden fühlen, können nachträglich über Alles und Jedes mit gewältigem Temperament die Sau raus lassen ... ist nicht das erste Mal, dass solches "Gezetere" nach dem Urlaub nachträglich übers Urlaubsland bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zum Besten gegeben wird ... schon mehrfach Live erlebt ... und immer haben die anderen Schuld ....

bearbeitet von baufred
Ergänzung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast2204
.... ich denke Mal, die Klagen beim ADAC beruhen in der Mehrheit auf keine bis mangelhafte Sprachkenntnisse und die Unkenntnis, wie das spanische Gesundheitssystem funktioniert :eek:

genau das ist der springende Punkt.

und Deutsche im Ausland, die sich - besonders auch in Notfällen - mißverstanden fühlen, können nachträglich über Alles und Jedes mit gewältigem Temperament die Sau raus lassen ... ist nicht das erste Mal, dass solches "Gezetere" nach dem Urlaub nachträglich übers Urlaubsland bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zum Besten gegeben wird ... schon mehrfach Live erlebt ... und immer haben die anderen Schuld ....

davon kenne ich auch mehrere.

Lilac auch bei Deinem Beispiel fehlt die Hintergrundinformation. Wenn der Mann 20 Jahre in Spanien gelebt hat und keine Sprachkenntnisse hatte - naja. Wovon hat er dann gelebt? Schwarzarbeit? Und wenn er dann auch noch ohne Krankenversicherung für sich und seine Frau in Spanien gelebt hat - selber schuld. Er konnte sich ja nicht darauf verlassen, dass die spanische Allgemeinheit dann für ihn aufkommt. Es gibt genügend Beispiele, wo Leute wieder nach Deutschland zurückkehren, weil sie dort eben (wie baufred schreibt) sogar als Obdachlose krankenversichert sind. Das ist halt der Unterschied im System, aber das muss man doch wissen nach einer so langen Aufenthaltsdauer.

- - - Aktualisiert - - -

Verbesserung: Es war nicht baufred sondern bruny, die das mit den Obdachlosen geschrieben hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Silly, bitte genau lesen, bevor Du jemanden angreifst.

Versuche es doch noch einmal, ja?

- - - Aktualisiert - - -

Wie passend!

Gerade habe ich diesen Artikel bei Spiegel.de gefunden.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Aussagen falsch sind. Doch bildet Euch selbst ein Urteil.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/europaeische-krankenversichertenkarte-im-ausland-nutzlos-a-906975.html#ref=rss

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Willst Du damit den Post #3 von Mica einfach vom Tisch wischen, baufred?
... ich will ihn nicht ignorieren, aber so lang nur pauschal von Ärzten und Krankenhäusern gesprochen wird, ohne weiter zu differenzieren, wer davon der Seguridad Social oder den privaten zuzurechnen ist, macht eine Wertung bzw. Wichtung der Faktenlage wenig Sinn ... aber vielleicht ist diese "klare" Art der Darstellung gar nicht gewollt, um die "Wirkung" der Meldung nicht zu mindern ... so lange das nicht eindeutig mit Zahlen und ergänzenden Infos belegt wird, macht es wenig Sinn sich darüber hier weiter "auszulassen" ...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn wir hier ueber so ein Thema reden, ging ich davon aus, dass es um Einrichtungen der Seguridad Social ging, von Privaten kann ich das weder als Tourist noch als steuerzahlender Resident erwarten, das ist doch wohl logisch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast2204

@ Lilac - dann lies bitte auch die entsprechenden Kommentare zu diesem Artikel. Der hauptsächliche Tenor ist genau das, was baufred und ich geschrieben haben. die Leute meinen, sie könnten - wie in Deutschland - zu jedem x-beliebigen Arzt oder Krankenhaus gehen, weil sie das ausländische System nicht kennen. Wenn sie dann bei privaten Ärzten und Krankenhäusern zur Kasse gebeten werden, fängt das Gemotze an. Jeder Reiseführer informiert über das Krankensystem des jeweiligen Urlaubslandes. Das Anklagen von spanischen Ärzten und Krankenhäusern ist nicht gerechtfertigt.

Außerdem hast du mir meine Fragen nicht beantwortet.

bearbeitet von Rita
Doppelposting

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Selbstverständlich dreht es sich hier nur um die Seguridad Social, wie ja auch aus dem Spiegel-Artikel noch einmal hervorgeht.

Ich sehe diesen Thread nicht als Spanien-Schimpfe, sondern als eine kleine Warnung an all die User und Leser, die sich hin und wieder in Spanien aufhalten, ohne resident zu sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast2204
Selbstverständlich dreht es sich hier nur um die Seguridad Social, wie ja auch aus dem Spiegel-Artikel noch einmal hervorgeht.

Eben nicht! Es wird in dem Artikel nur immer von Krankenhäusern und Ärzten gesprochen. Zeig mir, wo steht, dass ein Arzt der Seguridad Social, ein Centro de Salud oder ein Krankenhaus der Seg. Soc. die EHIC verweigert hat. Das steht nirgends.

Das ist reine Stimmungsmache. Oder ist es schon das Sommerloch? Es wird zwar dann kurz darauf hingewiesen, dass es in vielen Ländern Europas neben den staatlichen Krankenhäusern auch private Kliniken gibt und dass diese teuer sind. Wenn Krankenkassen ihre Mitglieder auffordern, sicherheitshalber eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen, dann doch nur deshalb, weil sie wissen, dass der normale Tourist nicht unterscheiden kann, was privat und was gesetzlich versichert ist im Ausland.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Außerdem hast du mir meine Fragen nicht beantwortet.

Das muss ich auch nicht!

Hier noch einmal ein Auszug aus dem Artikel:

Einzig die xxx (TK) hat festgestellt, dass nur 40 Prozent ihrer Versicherten im Ausland auf Vorzeigen der EHIC-Karte behandelt werden. Die TK - wie auch einige andere Kassen - haben daraus die Konsequenz gezogen: In europäischen Touristenzentren, in den Skigebieten der Alpen beispielsweise oder an den Badeorten entlang des Mittelmeers schließen sie gesonderte Verträge mit einzelnen Krankenhäusern. Die Abrechnung geht dann deutlich schneller und die Patienten werden zügig behandelt. Der Vorteil der EHIC ist damit allerdings dahin: Freie Arzt- und Krankenhauswahl gibt es dann nicht mehr.

bearbeitet von Lilac

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kann nur allen Deutschen empfehlen, eine Urlaubsauslandskrankenversicherung abzuschliessen, wenn sie öfter in Urlaub fahren. Ich habe bestimmt schon 15 Jahre eine, behalte sie auch für Nichtspanien- und Deutschlandaufenthalte, die 7 EUR im Jahr kostet und viel Wert sein kann. Habe sie schon ein paar Mal in Anspruch genommen, war immer in Ordnung, auch wenn ich einmal abgezockt wurde (350 EUR für einen Arztbesuch, war ein Deutscher Arzt...)...

Habe vor ca. 3 Jahren vergeblich versucht, in Deutschland zum Arzt zu gehen und kann mir vorstellen wie man sich so als Ausländer dort fühlt. Dort war nicht das Problem wie in Spanien von wegen Privat oder Öffentlich, sondern die konnten mit "meinem" Falle einfach nicht umgehen. Ich wurde ziemlich unfreundlich behandelt. Ich war beruflichin Deutschland und musste einfach funktionieren, obwohl ich Angina mit Fieber hatte. 1. Arzt: Firmenamtsarzt. Gab mir Lutschtabletten! und meinte, er dürfe mir keine Medikamente verschreiben, 2. Arzt: Ich bräuchte eine nationale Krankenkassenkarte, 3. Arzt: Ich sei ja wohl kein Notfall und mit ausländischer Versicherungskarte dürfte ich nur notfallmässig behandelt werden (ja, aber ja wohl nicht nur, wenn ich kurz vorm Abnippeln bin), 4. Arzt, ein Türke, ich dachte, prima, der kennt sich bestimmt mit Ausländern aus. Nachdem ich x Papiere ausfüllen durfte (nein, mein Aufenthalt in Deutschland ist nicht wegen ärztlicher Behandlung) sagt mir die Arzthelferin erst danach, der Doc sei bei nem Notfall, ich solle 2-3 Stunden warten oder wiederkommen (konnte ich aber nicht, ich musste arbeiten, im Industriegebiet, hätte aber meine Stimme gebrauchen können). Ich hatte nicht nur meine EU Karte, sondern auch meine private Karte dabei und schlug vor, in bar zu zahlen. Damit konnte aber in D. keiner was anfangen...so schleppte ich die Angina so vor mich hin und gab auf, die noch Monate später meine spanische Ärztin feststellte...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

... es ist tatsächlich nur von Vorlage der EHIC-Karte im Spiegelartikel die Rede, aber eben nicht, welcher Kategorie die Krankenhäuser bzw. Ärzte zuzuordnen sind ... und ein privates Krankenhaus bzw. Arztpraxis interessiert die Karte gar nicht ... die wollen nur Bares ... andererseits für den Laien und ohne entsprechende Infos erkennt der Patient halt nicht in welcher "Schublade" er landet ... und muß halt in Vorkasse treten ...

Heißt unter'm Strich ganz simpel sich vor dem Urlaub informieren, wo im Notfall meine entsprechenden "Partner" zu finden sind ...

Und die genannten Vertragskrankenhäuser in den Touri-Zentren ist eine völlig andere Baustelle ...

- - - Aktualisiert - - -

... nochmal nachgeschoben, der Link zu 'nem deutschsprachigen Infoblatt als PDF-Dokument (Download startet automatisch beim Anklicken des Links) zu Gesundheitsversorgung in der Provinz Alicante ... dort steht auch einiges zum Thema SIP-Karte für Nicht-Residenten in Verbindung mit der Europ. Gesundheitskarte (EHIC):

http://www.residenteseuropeos.com/pdf/sanidad_de.pdf

... ansonsten, immer schön gesund bleiben ... auch im Urlaub ... :cool:

und noch 'n Tipp für Nicht-Residenten/Touris ... die einmal für 'ne Notbehandlung/Unfall/Krankheit ausgestellte SIP-Karte nach Ablauf der Gültigkeitsdauer nicht wegwerfen - die Karten-Nummer wird im Zentralregister weitergeführt und gilt lebenslang und beim nächsten "Störfall" gibt's bei Vorlage der alten Karte 'ne neue mit gleicher Nummer und neuer Gültigkeitsdauer ... usw. usf.

bearbeitet von baufred
Ergänzung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es mag zwar stimmen, dass in Deutschland niemand so schnell durch's Raster fällt, doch auf der anderen Seite (und um auf dem Vergleichsnivau der gesetzlichen KK's in Deutschland mti seg.social zu bleiben) - was bringt es wenn man eine ernsthafte Erkrankung hat, aber die Behandlungszeit bei einem Spezialisten in Deutschland in weiter Ferne liegt?

Und das ist keine Stimmungsmache, sonder eine Tatsache!!!!

Ich kenne selbst einige Beispiele, welche zum Beispiel eine Krebserkrankung hatten und an einen darauf spezialisierten Arzt weiter überwiesen wurden, dort aber erst nach sehr langer Zeit behandelt wurden. Da der Krebs jedoch nicht auf den Facharzt wartet und sich munter weiter verbreitet, kann dies unter Umständen dann auch tödlich sein.

In dieser Hinsicht sollte man bei der Diskussion mal die Kirche im Dorf lassen!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

An der Konversation teilnehmen

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


  • Gleiche Inhalte

    • Von Joaquin
      Die Zeiten in denen uns Epidemien im Ausland kalt lassen könnten, sind genauso vorbei, wie die von unseren Regierungen mit Waffen versorgten Regionen. Die Welt ist vernetzter als es viele es wahr haben wollen und das macht sich nun auch beim Zika-Virus bemerkbar. Der vor allem in Brasilien wütende Zika-Virus hat Europa erreicht, auch Deutschland und Spanien. Nicht das er einheimisch wäre, aber er wurde von Reisenden aus Südamerika importiert. Die offiziellen Zahlen fallen noch gering aus, aber es sind auch nur öffentliche Zahlen die sich auf gemeldete Fälle stützen.
      Gefährlich ist der Virus in der Regel nicht, außer man ist schwanger. Dann kann sich dies kritisch auf das Wachstum des Kindes auswirken. Bekannt ist, dass als Folge das Kind einen zu kleinen Kopf entwickeln kann, was mit einer Fehlbildung des Gehirnes einhergeht.
      Dies ist nun auch das kritische an der ersten spanischen Zika-Infizierten in Spanien (Katalonien), denn sie ist die erste schwangere Frau in Europa mit einem solchen Virus. Diesen hat sie sich die 41-Jähirge, bei einem Aufenthalt in Kolumbien eingefangen und noch ist nicht klar, ob der Virus an das Ungeborene weitergeben wurde. Der Patientin selbst fehlt es soweit an nichts und man kümmert sich aufmerksam um sie und den Fötus.
      Primer caso de una embarazada afectada por el virus Zika en España
      Hier in Europa liegt die Zahl der importierten Fälle, noch im überschaubaren Dutzend, wogegen Brasilien eine Million Fälle meldet. Dort soll der Virus vor allem durch die Tigermücke übertragen werden, die sich so langsam auch in Europa heimisch fühlt. Aber auch durch Sex, soll die Infektion übertragbar sein.
    • Von Joaquin
      Leider konnte dieser Podcast nicht früher auf Sendung gehen, aber die Brisanz des Themas ist nach wie vor da, auch wenn dies in den Medien wieder durch andere Themen verdrängt wurde. Spanien war das erste Land, welches einen Ebola-Infizierten ausflog und wo sich eine Krankenschwester außerhalb Afrikas, infizierte.
      http://podcast.spanien-treff.de/ebola-der-ebolavirus-in-spanien-sendung-5-119/
    • Von Joaquin
      Deutsche die in Spanien wohnen und nur den deutschen Führerschein haben, werden sich bald umstellen müssen.
      Bisher konnte man den in einem EU-Land erworbenen Führerschein, ohne Probleme in einem anderen EU-Land benutzen. Dies auch dann, wenn die einzelnen Länder abweichende Regelungen hierzu vorsahen. In Deutschland gibt es den Führerschein zum Beispiel unbegrenzt. Einmal erworben, kann man ihn sein ganzes Leben lang nutzen, solange man nicht durch Trunkenheit am Steuer, gefährlichem Fahren etc. auffällt. In Spanien ist dies jedoch anders. Hier muss man sich regelmäßig einer gesundheitlichen Kontrolle unterziehen, damit der Führerschein verlängert wird.
      Obwohl eine ähnliche Regelung auch in Deutschland schon seit Jahren diskutiert wird, hat man sich im Autoland Deutschland immer noch nicht dazu durchringen können, dass ab einem gewissen Alter, man sich einem Gesundheitschek, und Fahrtauglichkeitscheck unterzieht, um festzustellen, ob man überhaupt noch in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Dies obwohl bekannt ist, dass die Sehkraft, das Gehör und die Reaktion mit dem Alter nachlassen. Zwar bringen ältere Menschen auch viel Erfahrung mit, welche einige der körperlichen Gebrechen kompensieren, dies geht aber nur bis zu einem gewissen Punkt gut, aber ab dann kann ein solcher Mensch zum Risiko für sich und seine Mitmenschen werden.
      Warum eine solche, regelmäßige, medizinische Kontrolle in Deutschland bisher nicht eingeführt wurde, lässt sich nur vermuten. Dies gehört wohl zum einen Teil sicherlich auch in das Gebiet der Autonation Deutschland, welches als einziges europäische Land, immer noch keine gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen hat. Andere sagen auch, wenn man sich das Alter der Politiker in Deutschland anschaut, dann weiß man auch, warum sich diese nicht selbst solchen Kontrollen unterziehen wollen um ihren Führerschein behalten zu dürfen. Was die Selbstbeschränkung der Politiker angeht, da ist es ja mit den deutschen Abgeordneten nicht immer weit her
      Also nun zurück zum Thema. In Spanien muss man sich alle 10 Jahre und ab einem Alter von 65 Jahren, alle 5 Jahre, einer Gesundheitsprüfung unterziehen um den Führerschein verlängert zu bekommen. Dies stellt natürlich eine Benachteiligung der Spanier dar, wenn im selben Land andere Führerscheinbesitzer mit einem unbegrenztem Führerschein leben dürfen. Daher wurde eine europäische Norm verabschiedet, welches es schon seit dem 19. Januar 2013 den Mitgliedsstaaten erlaubt, die Verfallsdaten von Führerscheinen, an Residenten anwenden zu dürfen.
      Wer als Resident, sich länger als zwei Jahre und für mehr als 185 Tage pro Jahr in Spanien aufhält, der muss sich nun dieser neuen Regelung in Spanien unterziehen. Damit wäre bei den zwei genannten Jahren, der Stichtag der 19. Januar 2015.
      Im übrigen gilt auch in Deutschland die neue Führerscheinreform seit dem 19. Januar 2013. Hier ist es jedoch so, dass man alle 15 Jahre dann den Führerschein verlängern muss, ohne irgendeine Gesundheitsprüfung etc. sich unterziehen zu müssen. Personen, welche den Führerschein vor diesem Stichtag in Deutschland gemacht haben, betrifft diese Regelung in Deutschland ohne hin nicht. Sie können ihren Führerschein weiterhin, unbegrenzt nutzen. In Österreich bekommt man im übrigen den Führerschein auch nicht unbegrenzt, aber de facto schon. Dort darf man ihn 100 Jahre nach Erwerb benutzen. Hat jemand schon einen Österreicher illegal mit mehr als 117 Jahren auf seinem Moped fahren gesehen oder noch mit 119 am Steuer eines Autos?
      Wer als EU-Bürger nun seit mehr als zwei Jahren seinen festen Wohnsitz in Spanien hat und beim Verstoß dieser Regelung erwischt wird, der muss mit einer Strafe von 200 Euro rechnen, wegen Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis.
      Für die Betroffenen gibt es nun zwei legale Möglichkeiten. Man kann seinen alten Führerschein behalten, macht aber dennoch die vorgeschriebenen Gesundheitstest. Wenn man in einem von der Führerscheinstelle akkreditierten Ärztezentrum seinen Medizincheck gemacht hat, bekommt man eine Bescheinigung, dass man den Führerschein in Spanien hat verlängern lassen. Ab diesem Zeitpunkt ist man auch im spanischen Verkehrszentralregister eingetragen, womit man auch ein eigenes, spanisches Punktekonto bekommt. Auch muss man sich dann fortan, den regulären, medizinischen Untersuchungen unterziehen und hat somit alle Vorteile und Pflichten, wie alle anderen spanischen Führerscheinbesitzer in Spanien.
      Die andere Möglichkeit ist, den deutschen Führerschein gegen einen spanischen umzutauschen. Dazu geht man zum spanischen Straßenverkehrsamt (Dirección General de Tráfico – DGT). Dann erhält man dort einen spanischen Führerschein mit spanischen Ablaufdatum. Aber das beste kommt jetzt. Auf der Rückseite wird dort ebenso das Ablaufdatum des Heimatlandes vermerkt, was nichts anderes heißt, dass wen man mal zurück nach Deutschland zieht, man den Führerschein dort, weiterhin ohne Ablauf benutzen kann. Auch muss man dann nicht den Medizincheck sofort in Spanien machen, sondern je nach Alter erst in 10 bzw. 5 Jahren. Man muss sich dazu nur die folgenden Dokumente zum DGT mitbringen:
      Offizieller Antrag der Jefatura de Tráfico Identitätsnachweis: gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass und NIE (grüner DIN A 4 Zettel) Wohnsitznachweis: Mietvertrag, Gemeindeanmeldung (Empadronamiento), Telefon- oder Stromrechnung Gültiger Führerschein des Ursprungslandes im Original und als Kopie Aktuelles biometrisches Passfoto (32 x 26 mm) Formular mit offizieller Unterschrift, wie sie im Führerschein abgebildet wird (wird in der Jefatura de Tráfico angefertigt) Erklärung, dass im Ursprungsland kein laufendes Verfahren aufgrund Verkehrsvergehen besteht (wird ebenfalls in der Jefatura de Tráfico angefertigt) Erklärung, dass man in keinen anderen Staat im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist (wird ebenfalls in der Jefatura de Tráfico angefertigt) 27,40 Euro Dies dürfte sicherlich die beste Methode sein, zumal auf dem spanischen Führerschein dann die NIE-Nummer abgebildet ist und man nicht ständig das dafür notwendige und zusätzliche Dokument mit sich zu führen.
    • Von Joaquin
      Warum sollte man in einem Land leben wollen, dessen Wirtschaft nicht gerade so gut läuft? Warum zieht es immer wieder Menschen in ein Land wie Spanien um dort ihren Leben zu verbringen? Die Antwort könnte ganz leicht sein, weil Spanien das gesündeste Land für Menschen ist.
      Bezug nehmend auf die Daten des Medizin Journals The Lancet, wurde ein informative Infografik zusammen gestellt. Dort steht Spanien vor Italien mit einer gesunden Lebensjahren von 70.9 Jahren und einer Lebenserwartung insgesamt von 81.4 Jahren. Für diese Auswertung, wurden Daten über einen Zeitraum von 20 Jahren herangezogen.
      Gründe hierfür sind sicherlich das Klima, die Ernährung, Kultur, Lebensstil usw. sein. Auch jeden Fall kein Wunder, dass Spanien für Auswanderer so interessant ist.
      Deutschland liegt hier sogar zwei Plätze hinter Österreich auf Platz 7. Eine südliche Lage garantiert im übrigen keine gute Platzierung, wie Griechenland mit Platz 9 beweist. Damit dürfte klar sein, dass Meer, Sonne und Strand, nicht alleine für ein gesundes, langes Leben verantwortlich sind.

      via travelphant
    • Von Joaquin
      Die sogenannte E-Zigaretten soll in Spanien in Krankenhäusern, Schulen, Verwaltungsgebäuden, Gesundheitszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln verboten werden.
      E-Zigaretten werden immer beleibter und hier wird besonders damit beworben, dass man sich das Rauchen von Nikotinhaltingen Zigaretten abgewöhnen kann, indem man die Dosis des Nikotins im so genannten Liquids reduzieren kann und somit eine Entwöhnung folgt. Eine Studie welche dies erfolgreich belegt, gibt es jedoch nicht. Im Gegenteil fürchten viele, dass damit sogar der Einstieg ins Rauchern erst ermöglicht wird.
      Auch bleibt weiterhin die Frage der Gesundheitsrisiken ungeklärt, auch für so genannten Passivraucher, bzw. Einatmer des Dampfes/Rauches aus der E-Zigarette. Aus diesem Grund, will man in Spanien die E-Zigarette unter anderem in Schulen, Krankenhäusern und öffentlichen Gebäuden verbieten lassen. Hierzu will man sich mit den 17 autonomen Regionen Spaniens zusammensetzen und einen Entwurf ausarbeiten.
      Ich persönlich mag als Nichtraucher auch nicht, wenn in meiner Nähe jemand eine solche E-Zigarette raucht. Besonders in geschlossenen Räumen, rieche ich das sofort und in der Regel fällt dieser Geruch bei mir eher negativ auf. Ähnliches empfinde ich bei Shishas. Je nach gerauchter Sorte, stört mich einfach dieser künstliche, aromatisierte Rauch. Es ist dann teilweise wie eine sehr starke Geruchsbelästiung. Gerade in Krankenhäusern, kann ich mir vorstellen, dass sich da Patienten sehr gestört fühlen. Besonders wenn mir etwas übel ist, reagiere ich extrem empfindlich auf Gerüche.
      Einige Fluggesellschaften wie Ryanair, werben in ihren Flügen ja mit der E-Zigarre und dass man diese sogar in ihrem Flugzeugen rauchen darf. Aber die verkaufen auch alles bei ihren Flügen, was so geht
  • Aktuelles in Themen