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Reise in die Vergangenheit - Spanien in den 60er & 70er Jahren


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Diesen Film sah ich am Freitagabend auf TVE international hier in COL. Auch wenn er in Spanisch ist, und obwohl es um SpanierInnen geht und nicht um Deutsche, ichdenke der Film ist es wert das man darauf hinweist und ihn sich auch anschaut sofern man dem Spanischen mächtig ist. :daumenhoch:

"El tren de la memoria" von Marta Arribas & Ana Pérez

Spanien in den 60er Jahren... Mehr als zwei Millionen Spanier sehen sich gezwungen, ihr Land zu verlassen – in Richtung Deutschland, Frankreich, Schweiz und die Niederlande. Sicher die Hälfte reisen ohne Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmung ein. Sie sprechen die Sprachen der Zielländer nicht; und sie kennen deren Gebräuche nicht.

Spanien heute... Viele suchen in Spanien nach einem besseren Leben. Aber in Spanien scheint sich keiner an die andere Geschichte zu erinnern. Josefina schon. Sie kann sich an ihre Reise im "Zug der Erinnerung" entsinnen. Damals ging es nach Nüremberg. Die meist jungen Spanier und Spanierinnen, die in den 60er Jahren auswanderten, fanden sich als billige Arbeitskräfte und mitunter in widrigen Lebenssituationen wieder. Ihre Anstrengungen und ihre Großzügigkeit aber waren für die zurückgelassenen Familien ebenso wir für die wirtschaftliche Entwicklung Spaniens ausgesprochen bedeutsam... hier Film anschauen!

http://www.youtube.com/watch?v=dhTJ2FuLU-s

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Sehr guter Film, schon mehrfach gesehen.

Durch gespräche mit älteren, ausgewanderten Spaniern, weiß ich das der relativ real wiedergibt, was war.

Man hört kaum ein böses Wort von den Spaniern, ganz im Gegenteil.

Aber alle sind fast vor Heimweh gestorben, als das gröbste geschafft war - nix wie nach Hause.

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Ja, dieser Firlm war echt spannend und aufschlussreich. Ich selbst kenn das ja auch nur vom hörensagen, na und meine Frau war sichtlich gerührt und eine Weile sprachlos da sie von dieser "spanischen Völkerwanderung" so überhaupt keine Vorstellung hatte. Auch war sie ergriffen wie die Spanier über Jahre hinweg in Deutschland gehaust haben. So etwas kennt sie nur von ihren Landsleuten die COL in Richtung Europa oder USA verlassen.

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Haben in ihren Einstellungen zum heutigen Spanien vieles aus den Ländern mitgebracht.

Halten sich sehr bedeckt, reden nur offen wenn sie Vertrauen haben.

Sie sind die Treppe hart mit hoch gegangen, welche viele Spanier im eignen Land zum schnellen Wohlstand ausgelassen haben.

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Ja Tiza, ihr geb dir auch Recht; wer gut zuhört der kann unterschwellig scharfe Kritik an Deutschland oder den Deutschen heraushören. Dabei haben aber einige Spanier vergessen warum und weswegen sie ihr Land damals verlassen haben und wie sich ihr Leben anschliessend zum "positiven" in Spanien verändert hat. Wenn sie damals nicht gegangen wären, wer weiss wie sich ihr Leben in Spanien entwickelt hätte.

Ich hatte übrigens einen Kollegen in Spanien der als Kind mit seinen Eltern ein paar Jahre in Frankreich gelebt hat. Er sagte mir, seine Eltern sind wegen Franco nach Spanien gegangen. Auch traf ich über die Jahre immer mal wieder einen Spanier wo entweder ein Bruder oder er selbst mit seinen Eltern in VEN oder in einem anderen Land SA's gelebt hatte.

Vielleicht kann ja der Admin auch mal etwas dazu sagen. Seine Eltern sind ja damals sicherlich auch aus ganz bestimmten Motiven nach D gegangen.

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Die scharfe Kritik, kann man auch direkt hören (DE). Sie drückt sich dann ganz einfach mit dem Wort Nazi aus.

Ohne nochmal zu hinterfragen, was sage ich, bzw. ist es der Situation angepaßt. Bei einem Hinweis, denkmal nach wird das schnell revidiert.

Warum man gegangen ist waren die Auslöser entweder, politisch oder ……..

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Zum Überleben, was kam Großteils raus.

Sie nahmen 2 Jobs evtl. noch zusätzlich an. Die Familie zu unterstützen. Selbst sich mit Eintopf von Montag bis Sonntag zu ernähren.

Sonntags evtl. nicht, da gab es Pollo dazu.

Das sie nebenbei arbeiteten, paßte nicht ins Bild der Zurückgebliebenen.

Das haben die Nachbarskinder (DE) in der Zwischenzeit geändert.

Noch dazu in einer Reinigungsfirma zu arbeiteten. War zu dieser Zeit mehr als ein Armutszeugnis.

Deshalb hätte man die Familie nicht verlassen zu brauchen. Man wäre nach Madrid oder Barcelona gegangen.

Aber niemals ins Ausland.

Nun konnte man sich ein Auto leisten. Fuhr in Urlaub.

Kurz gesagt, dann ließ man die Sau raus.

Etwas anderes würde ja auch das Image verletzen, man konnte sich auch nicht dagegen wehren.

Es waren zuviel vorhandene Vorurteile und sich selbst in die Tasche zu lügen im Umlauf.

Edited by Tiza
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Die meisten, die ich kennen gelernt habe, haben zunächst mal die dringensten familieären Bedürfnisse bezahlt und dann mit dem Angesparten einen kleinen Laden aufgemacht, daraus ist dann, besonders in den heutigen Tourigebieten ein gut gehendes geschäft geworden.

Und dann haben ihre Kinder die "Sau rausgelassen".

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Auch dieses. Wenn die Kinder mitgemacht haben und es sich nun? leisten können.

Viele Kinder von Rückwanderer haben mehr das Hotel Mama (Familie) in Anspruch genommen.

Da wurden auch Läden aufgemacht. Weil man gesehen hat, es fehlt was im Umfeld hier.

Man wollte das rüberbringen, hat auch teilweise was gebracht.

Die Grundlage war mehr, daß in er Zwischenzeit gewohnte.

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Der Link von ZeimerIne ist der direkte Downloadlink von Youtube als MP4-Videodatei, für den kompletten Film.

Vielen Dank Rambam für diesen Film, der mir auch gezeigt hat wie schwer es meine Eltern damals als spanische Emigranten in Deutschland hatten. Auch zeigt er, dass Politiker, Ländern und viele Menschen aus den damaligen Problemen, heute immer noch nichts daraus gelernt haben oder besser gesagt, nichts daraus lernen wollen :(

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kleine Auswahl

zum Zeitgeschehen

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Antonio Molino

http://www.youtube.com/watch?v=-AwUYGSCSUM

Juanito Valderrama

http://www.youtube.com/watch?v=Pv9IK3_hacs&feature=related

Santiago Carrillo Solares

http://de.wikipedia.org/wiki/Santiago/ --- /Eine-Farbe-Rot

usw. usw.

---

wirkt sicher wie einiges vom Rastro,

kommt trotzdem noch gut an in den Erinnerungen

wenn man mit den Leuten redet und was erfahren will

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