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Ticket-Stornierungen bei Ryanair werden vom spanischen Verkehrsministerium überprüft


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Dienstag, 12. August 2008

Bisher konnte man Tickets für Ryanair auch außerhalb der offiziellen Webseite, bei so genannten Reisevermittlern kaufen. So konnte man zum Beispiel auch Tickets über die spanische Preisvergleichs-Website eDreams bestellen und kaufen. Dies so Ryanai, sei nun nicht mehr möglich und Tickets könne man nur noch über die aktuelle Internetseite von Ryanair erwerben, so wie über die Ryanair-Hotline. Ferner würden dort erworbene Tickets storniert. Die Käufer würden per E-Mail informiert und der Kaufpreis erstattet werden. Laut Ryanair wolle man so dafür sorgen, dass die Flugpreise der Airline eins zu eins an die Kunden weitergegeben würde, ohne die zusätzlichen Provisionen für die Reisevermittler.

Die spanische Verbraucherschutzorganisation Facua hatte promt auf die Ankündigung von Ryanair reagiert und nun überprüft das spanische Verkehrsministerium die Entscheidung des irischen Billigfliegers Ryanair. Man sei nicht bereit hinzunehmen, dass in Spanien Recht und Gesetz durch eine Airline außer Kraft gesetzt werden. Die spanische Verbraucherschutzorganisation Facua erklärte, dass Ryanair die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Fluggästen verletzt hatte. Man gehe davon aus, dass Ryanair spanische Gesetze gebrochen habe und man nun rechtliche Schritte gegen Ryanair in Erwägung zieht.

Die Preisvergleichs-Website eDreams hatte angekündigt, wegen "Verantwortungslosigkeit und Fahrlässigkeit" gegen Ryanair vorzugehen, weil der irische Konzern einseitig tausende bezahlte und bereits bestätigte Flugtickets ungültig mache. Facua erklärte, Ryanair verletze die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Fluggästen.

Betroffen sind dabei nicht nur Käufer aus Spanien, sondern auch tausende Käufer aus Italien, Frankreich und Deutschland.

Das es bei Ryanair bei dieser Ankündigung um einen kundenfreundlichen Akt geht, wie von ihnen angegeben, davon ist wohl kaum auszugehen. Hier spielen wohl gezielte ökonomische Gründe eine Rolle. Dazu kennt man die ein oder andere Masche von Ryanair, dem Kunden Geld abzuknüpfen, doch all zu gut.

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