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Es wandern immer weniger Deutsche aus. Die Krise in Europa und die wirtschaftliche Situation in Deutschland, sind ein Grund dafür, warum Deutsche immer weniger auswandern. Die deutsche Wirtschaft wächst und benötigt zunehmend Fachkräfte. Auch der demografische Wandel macht sich selbst auf dem Arbeitsmarkt so langsam bemerkbar.

Die beliebtesten Auswanderungsländer sind hierbei die Schweiz, gefolgt von der USA, Österreich, Großbritannien und der Türkei. Während bei den ersten ich durchaus davon ausgehe, dass es hierbei um auswandernde Arbeitnehmer oder Existenzgründer geht, frage ich mich beim letzten Land, wie viel Rentner dies sind, ebenso wie viele türkisch-stämmige Türken, welche wieder zurück in ihre Heimat ziehen? Ich gehe davon aus, dass die Gründe in die Türkei auszuwandern, überwiegend andere sind, als jene nach USA, Großbritannien, Schweiz und Österreich.

Aus Polen, wie auch Spanien, kamen jedoch mehr Deutsche zurück, als diese dort eingewandert sind.

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Gast Annalena

Dass deutsche Rentner (Residenten) aus Spanien wieder nach Deutschland gehen hat mehrere Gründe.

Zum einen sind es fast immer die Sprachprobleme. Wenn man älter ist lernt man nicht mehr so einfach eine neue Sprache. Kommt dann die Zeit, wo man mal öfter zum Arzt gehen muss, ist das schon mal die erste große Barriere.

Jeder Resident ist verpflichtet (und das nicht erst seit gestern) sein gesamtes Welteinkommen in Spanien zu versteuern. Das gibt große finanzielle Einbußen, weil die Steuern in Spanien, zum Beispiel auf die Rente, bis zu 22 % betragen.

Ein letzter Grund ist dann die Pflegebedürftigkeit im Alter. Niemand weiß, wie er alt wird, und ob er gepflegt werden muss.

Die deutsche Pflegeversicherung, in die man als deutscher Rentner ja einzahlt, zahlt aber nach Spanien nur das Pflegegeld, was man auch in Deutschland bekommt, wenn man sich zu Hause pflegen lässt. 

Pflege-und-Sachleistungen werden nicht übernommen.

Das könnte bedeuten, dass man nicht nur auf ein paar hundert Euro wegen der höheren Rentenbesteuerung verzichtet, sondern auch noch auf einige hundert Euro, wenn man zum Pflegefall wird.

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Gast Gast1681

Das sind zwei konträre Themen. Die Überschrift lautet: Mehr Deutsche wandern aus Spanien zurück, im Artikel jedoch heißt es: Es wandern immer weniger Deutsche aus.

Wenn man anderen Foren glauben darf, dann wandern nach wie vor, auch viele Rentner, aus. Nur scheint Spanien nicht mehr das auserkorene Land zu sein. Warum dem so ist? An der Sprache würde ich es nicht festmachen, denn wem es schwer fällt spanisch zu lernen, sollte z.B. mit Türkisch vor einer Riesenherausforderung stehen. 

An der Pflegeversicherung würde es dann ja auch in anderen Ländern scheitern. Und es haben auch nicht alle Auswanderer/Umwanderer oder sonstige Umsiedler auch die Residencia beantragt. In unserem Umfeld hier, z.B. keiner.

Vielleicht sind es ganz einfache Gründe wie z.B. Enkelkinder welche die Großeltern wieder zur Rückkehr bewegt? Auch das im zunehmenden Alter eventuell die Hitze nicht mehr so gut vertragen wird, wäre meines Erachtens zu bedenken.

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Gast Annalena

Wer ganzjährig in Spanien lebt, muss die Residencia beantragen. Sonst lebt man illegal in Spanien.

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Gast Gast1681

Ich glaube das ist allen hinlänglich bekannt. Aber es leben ja auch nicht alle ganzjährig in Spanien. Die Rentner von heute sind ein umtriebiges Völkchen geworden, zumindest die die es sich leisten können.

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... deswegen reicht uns die Unterschreitung der 183 Tage-Regelung ... um dem aus dem Wege zu gehen ...

Info: http://www.agenciatributaria.es/AEAT.internet/Inicio_es_ES/La_Agencia_Tributaria/Campanas/No_residentes/Impuesto_sobre_la_Renta_de_No_Residentes/Cuestiones_sobre_residencia/Persona_fisica_residente_en_Espana.shtml

.... und dafür wechseln wir halt 4x/Jahr den Wohnort ... und wenn man bei seinen Ansprüchen den "Ball flach hält" ist das problemlos auch finanzierbar - vorausgesetzt man hat frühzeitig geplant und nicht in der Immobilien-Hochpreisperiode gekauft ... und, es funktioniert auch jetzt als Rentner noch problemlos ...

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Es wandern immer weniger Deutsche aus. Die Krise in Europa und die wirtschaftliche Situation in Deutschland, sind ein ... Aus Polen, wie auch Spanien, kamen jedoch mehr Deutsche zurück, als diese dort eingewandert sind.

Sehe ich ähnlich.  Von paar wenigen proviligierten abgesehen sind die finanz. Möglichkeiten geringer. Im Schnitt wird heute netto weniger verdient, zB. wer heute 30 ist. Gibt natürlich auch paar wenige die hatten Glück mit investments dann sollte es auch möglich sein.

Im Alter ist man natürlich immer gewissen Risiken ausgesetzt, aber da muss jeder selber abwägen.

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Na ja die höheren Lebenshaltungskosten in Spanien für immer mehr deutsche Rentner ein Problem geworden.

Und Chancen für Festangestellte, gibt es die überhaupt noch ?

Vor der Krise hatte ich sie, letztlich haben mich die hohen in Barcelona abgeschreckt, damals jedenfalls. Heute sind sie ja viel niederiger, aber die anderen Lebenshaltungkosten dafür viel höher.

Respekt an alle die es in Spanien geschafft haben und den Mut dazu hatten.

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Als ich vor 13 Jahren nach Südspanien bin, waren die Kosten im Vergleich zu Deutschland noch viel geringer. Das hat sich weitgehend angeglichen, deswegen ist es fúr Rentner nicht mehr so interessant denke ich. Mein Vater treibt sich eher in Südamerika rum, aber da ist es auch nicht mehr so lohnend ;). Ich bin gut etabliert mit meiner Familie in ES, wir arbeiten beide und können trotzdem unser Kleinkind zu Hause betreuen. Als teilzeitarbeitende Mama habe ich besonderen Kündigungsschutz, mein Freund ist Beamter. Es wúrde mich interessieren, mal wieder ein paar Jahre in Deutschland zu leben, aber ich glaube wir wúrden da ziemlich untergehen. Betreuung schwierig, Freund lernt so schnell kein deutsch usw. ;)....

Eine Festanstellung bedeutet in Spanien heute nichts mehr. Da kann man trotzdem von heute auf morgen draussen sein, nur, dass man gesetzlichen Anspruch auf Abfindung hat, was bei einem befristeten Vertrag nicht der Fall ist...

bearbeitet von Mari

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Besonders für Ausländer sind die hiesigen Verträgr nicht unbedingt das Papier wert. Was zur Zeit reizvol erscheinen mag, sind die Imobilienschnäppchen. Aber der Rattenschwanz, der daran hängt wird immer länger. Und wer in Es Arbeit hat sitz beständig auf dem Schleudersitz. Alle Unternehmer pressen zur Zeit heraus, was der Laden hergiebt, denn sie haben genau solche Angst, ihren Lebensstandard zu verlieren, wie ihre Mitarbeiter. Solidarität hat Grenzen. Auch ich hatte, als ich her kam, bessere Berufsausichten, Verdienst, als heute und die Kosten zum Lebnsunterhalt stiegen an und an. Seit ein paar Jahren überlegt man sich ob man wohin fährt - Spritpreis. Ob man auswärts ißt und in welchem Supermarkt man kauft. Dinge wie TÜV und dessen Folgen reißen Löcher in die Kassen, genauso wie Krankheiten. Und noch etwas ist bemerkenswert. Die Preise sind, zumindest bei Menüs, und vielen Lebensmitteln gesunken - aber die Differenz schluckt die Krankheit, Ausbildung , Schule, Strom, Wasser, Sprit, Metro ect. Mit diesem Ungleichgewicht kommt mein Spanien nicht weiter!

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Gast Gast1681

Als wir uns im Jahr 2000 entschlossen haben in Spanien zu bauen sind wir auch noch von anderen Voraussetzungen ausgegangen. Lebensmittel, Strom, Benzin und sonstige Dinge des täglichen Lebens waren deutlich günstiger als wir es von DE kannten. Doch noch während wir den Bauvertrag unterschrieben haben kam der Euro und unser Traum vom günstigen Leben im fremden Land war futsch. Na gut, dachte ich dann arbeite ich halt bis zu meinem Lebensende und so wird es wohl auch sein, denn keine Rente der Welt kann mit den steigenden Nebenkosten mithalten. Ich will und kann jedoch nicht klagen. Schließlich bin ich in der komfortablen Lage selbst zu bestimmen wie ich meinen Arbeitstag gestalte und sollte es mal gar nicht mehr möglich sein, steht es mir frei die Firma zu verkaufen. Genau diese Freiheit haben die meisten Menschen jedoch nicht und darum hoffe ich, dass die nächsten Wahlen nicht so blauäugig von statten gehen.

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Wer ganzjährig in Spanien lebt, muss die Residencia beantragen. Sonst lebt man illegal in Spanien.

Ich werd' als Rentner den Deubel tun, hier ganz zu leben. Man solls nicht übertreiben. Ich mach' Multitasking. Bin ich in Spanien angekommen, ist mir ab dem nächsten Tag, als wäre ich nie weggewesen. Aber immer wenn so 6 Wochen rum sind, drängt es mich erstmal wieder, ein paar Wochen deutsche Luft zu schnuppern. Und dort gehts mir dann umgekehrt genauso. Aber dauerhaft, och nö. Hat noch den Vorteil, stets innerhalb der 45 Tage zu bleiben, die mein ADAC Auslandskrankenschutz für gerade mal 19 Euro jährlich abdeckt. Und nicht etwas aus Versehen tagemäßig zum Spanier zu werden, dazu reicht mir allein schon das Steuer- Argument. 

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Es ist sicher etwas Bewegendes  - Gedanken zumachen in Spanien für (el) Futuro
Bei einer schon getroffenen langjährigen Entscheidung  und Erlebniswelt eigentlich nicht mehr.
Lohnt sich da ein Handumdrehen oder sollte man sich endlich entscheiden können.
Was man will-/-Nicht fertig gebracht hat -/- Kopf und Bauch in Übereinkunft zubringen.

Es ist überall noch etwas frei ...
Takt hin oder her - wenn kein Teufel mehr in Sicht ist….bleiben anderweitige Deals als Trost.
Nachschub ist in Spanien auch überall gefragt, ……
Ein Zimmer. Keine Küche, kein Bad. Kein Flur, kein Balkon, kein Ausblick.
Aber alles aus Marmor und sofort bezugsfertig. Einzige Auflage: Man muss ……..
http://www.selbstversuch-spanien.de/

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      Wir sind zwischen 30 und 45. „Verheiratet“
      Wir haben kein Europäischen Pass, oder ein Aufenthaltstitels oder gültigen Langzeitvisums. Von einem EU-Land oder Schengen-Raum.
      Wir sind, Staatsangehörige von Drittstaaten.
      Wir sind Nicht-EU-Bürger
      Finanzielle Mittel: Wir verfügen über Genug Finanzielle eigen Mittel. Wir Bewegung uns im 6*Stelligen Euro Bereich.
      Meine Frau beherrscht die Spanisch Sprach in Wort und Schrift.
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      Klaudia
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