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Viele Jobs in Andalucía


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Da hier ja immer wieder Interessenten aufprallen, die von den grossen Chancen in Spanien überzeugt sind, poste ich mal eine geile Job-Liste, die sich jeder Arbeitssuchende in Südspanien unbedingt ansehen sollte:

Example Work Experience Vacancies | Spain

Das sind durchaus interessante Jobs. Die Gehälter sind phänomenal. Genau das Richtige für Menschen, die einen Neuanfang suchen.

Das ist Spanien, und das ist das wirkliche Niveau in Spanien. So richtig was für Anpacker, Wegstecker und Chancenwahrnehmer.

Wem das nicht reicht: Ich habe von der Sorte noch tonnenweise Anbieter. Es gibt sie, die Traumjobs in Spanien.

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Ach komm! Das sind doch bestimmt nur so Jobs die unter die Grenze dessen fallen, was man als Arbeitsloser hinzuverdienen darf, oder:eek:?

Ich habe zwar immer die 300 Euro gesehen, dachte aber, das ist pro Woche. Doch dann fand ich etwas weiter unten ein Angebot, in dem tatsächlich stand 300 Euro/month.

Ich fasse es nicht. Wieviel Stunden soll man den dafür arbeiten? Täglich zwei :confused:

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Das sind Full Time Jobs. Also 8 Stunden pro Tag. Das ist kein Fake. Das ist Südspanien. Das ist die Realität.

Wie gesagt - für alle Interessenten, die immer noch der Meinung sind, dass sie in Spanien von der 'Arbeit' leben können. Bitte nicht zu vergessen, dass davon noch die seguridad social und Steuern abgezogen werden.

Ich sage ja: Bananenland. Da ist Latinoamerica schon wesentlich weiter fortgeschritten, denn dort kann man mit dem Einkommen auskommen und sich sogar noch eine gute Wohnung mieten, Auto finanzieren, etc.

Und jetzt viel Spass, ich haue erstmal ab.

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Whats that? Habe ich das richtig gesehen, die bieten 300€ pro Monat????

Das sind Full Time Jobs. Also 8 Stunden pro Tag.

In welcher Anzeige steht denn dies bitte ?

Die einzige Anzeige, welche ich dort gefunden habe wo Gehalt und konkrete Arbeitszeiten zusammen aufgeführt werden, ist eine Anzeige von einer Sprachschule:

LANGUAGE SCHOOL Company description: Language school based in Cádiz

Job description: English teaching to children (primary level) and possibly adults

Remuneration offered: €250 p/m and 4 hours of Spanish lessons per week

Macht nach Adam Ries einen Stundenlohn von 15,625 Euro.

Also ich gehe mal davon aus, dass es sich hier stark um so genannte Teilzeitjobs handelt. Passt auch vom Aufgabenfeld her und in diesem Rahmen sowohl von der Zeit als auch vom Lohn, werden sich dann auch die anderen Jobs bewegen.

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Das scheint eine normale Jobbörse für Studenten zu sein, welche ihren Urlaub/Aufenthalt in Spanien oder UK machen um auch die Sprache des Gastlandes zu erlernen, so die Beschreibung der Seite. Da ist es dann wohl auch offensichtlich, dass man hier keine Full-Time-Jobs anbietet mit 8 Stunden pro Tag.

Ich habe ja auch wirklich nichts dagegen, wenn man negative Wahrheiten über Spanien erzählt, aber wenn man schon so Wörter wie "wirkliche Niveau in Spanien" und "Bananenland" auf den Tisch wirft, sollte man doch ein wenig mehr Sorgfalt beim Recherchieren der so genannten Fakten walten lassen ;)

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<b>LANGUAGE SCHOOL</b> Company description: Language school based in Cádiz<br>

Job description: English teaching to children (primary level) and possibly adults<br>

<br>

Remuneration offered: €250 p/m and 4 hours of Spanish lessons per week

Das heißt übersetzt: Gehaltsangebot 250 Euro monatlich und 4 Stunden Spanischunterricht pro Woche

Also nix mit 4 Stunden pro Woche.

Alles klar?:D

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Irgendwie finde ich, direkte Vergleiche anzustellen

Regionen die, sowieso schon von der Struktur wenig, z.B. Industrie, usw. anzubieten haben,

Gleichzeitig an eine überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit hat

Der Monatslohn immer gerade dem entspricht, über die Runden zu kommen

diese komplett abzuwerten, nicht korrekt. Ohne sich auch nur ein wenig darüber Gedanken zu machen.

Na ja, einige kaufen Dinge, lieber ohne Schale. Diese kostet noch was und wegwerfen muss man sie auch noch. :rolleyes:

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Ein wirklich interessanter Link, Tiza. Muss wohl Anfang 2010 herausgekommen sein.

Doch die dort angegebenen Gehälter kann ich mir nicht vorstellen. Dann müssen die wohl - genau wie die Mieten - in den Großstädten wahnsinnig hoch sein, damit sich dieser Durchschnitt errechnet.

Ich habe z.B. an der Costa Blanca in all den 22 Jahren nie mehr als 250 Euro pro Monat für ein Haus mit Grundstück an Miete bezahlt. Natürlich ohne Pool und Komfort, aber immerhin, man konnte darin wohnen.

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Man kann sich Spanien auch schön reden und denken.

Aktuelle Angebote bei Trabajar.com - Bolsa de trabajo, ofertas de empleo en España - seht mal rein, was dort für qualifizierte IT-Designer und Programmierer angeboten wird. In 99% der Angebote 'Menos de 18.000 Euros', und das in den Megacities wie Madrid, Barcelona, Zaragoza, San Sebastian, etc. Brutto, logisch, oder? Nach Abzug der Steuern und KV kann man sich davon kaum noch eine Wohnung in den jeweiligen Städten erlauben, gutes Essen und Auto wären schon eine Illusion. Und jetzt erzählt mir hier bitte niemand, dass es in Madrid doch Wohnungen für 450 oder 500 Euro gibt - ich habe die Rattenlöcher angesehen, weil ich auch mal naiv war und positiv dachte.

Es hat schon seinen Grund, weshalb ich Spanien den Rücken gekehrt habe.

Die Angaben der BA sind ein Hohn für Arbeitssuchende, ein Wunschdenken. Ich habe noch nie einen Vertriebsleiter mit einem Einkommen von mehr als 2.000 Euro in Spanien kennen gelernt. In Andalucía liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 9,30 Euro - nein, nicht pro Stunde, sondern pro TAG.

Aber wie wir alle wissen, liegt die BA ja auch bei den Tarifen für Arbeitslose daneben. Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben. Immer mehr Menschen in Deutschland rutschen unter die Armutsgrenze, müssen bei öffentlichen Tafeln anstehen, weil es nicht reicht.

Was in Europa fehlt: ein EU-weiter Mindestlohn wie in Holland, so dass die Menschen in der Lage sind, ohne Zuschüsse und ohne Angst leben zu können. Vor allem würde das die Sozialkassen wieder auffüllen. Wird das nicht gemacht, werden die Systeme in wenigen Jahren kollabieren.

Joaquín, wenn es Dich tröstet: ich habe nichts gegen Spanien, ich habe nur dort gelebt und hautnah erfahren, was dort abgeht. Glaube nicht, dass ich an Deutschland nichts auszusetzen habe. Auch hier liegt SEHR viel im Argen, nur sind in Deutschland weitaus bessere Standards anzutreffen, was wir unter anderem den unendlichen Bemühungen der Gewerkschaften zu verdanken haben. Ohne sie wäre beispielsweise der Begriff Weiterbildung und Qualifikation immer noch ein Fremdwort.

Denk immer schön daran: Spanien ist immer noch ein feudalistisches System, wenn auch nicht offensichtlich, so doch unter der Oberfläche. Geh einfach mal hin und versuche dort einen qualifizierten Beruf zu ergreifen (ich spreche hier nicht von einem 'Job'), mit einem anständigen Vertrag, Kündigungsfristen, Weiterbildung, und natürlich Einkommen sowie garantierter und abgesicherter Zahlung der Sozialbeiträge durch den Arbeitgeber. Zwei Jahre später sprechen wir uns dann wieder - falls Du es überhaupt schaffen solltest, einen derartigen Vertrag zu bekommen oder Dein Leben so lange dort finanzieren zu können. Ist jetzt nicht böse gemeint, sondern nur als Anregung für Träumer gedacht.

So, meine Pause ist zu Ende, ich muss (darf!) wieder los. Fetzt Euch nicht.

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Guest Gast1079
Da hier ja immer wieder Interessenten aufprallen, die von den grossen Chancen in Spanien überzeugt sind, poste ich mal eine geile Job-Liste, die sich jeder Arbeitssuchende in Südspanien unbedingt ansehen sollte:

Example Work Experience Vacancies | Spain

Das sind durchaus interessante Jobs. Die Gehälter sind phänomenal. Genau das Richtige für Menschen, die einen Neuanfang suchen.

Das ist Spanien, und das ist das wirkliche Niveau in Spanien. So richtig was für Anpacker, Wegstecker und Chancenwahrnehmer.

Wem das nicht reicht: Ich habe von der Sorte noch tonnenweise Anbieter. Es gibt sie, die Traumjobs in Spanien.

So wird manipuliert.

@ Joaquin

Danke für die Richtigstellung.

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Hat sich einer mal die Mühe gemacht und sich die Reportage über diese Firma angeschaut?

Ich habe es soeben gemacht und dabei ist mir einiges klar geworden.

Es handelt sich um eine Firma, die Praktikanten vermittelt und zwar von Spanien in andere Länder und aus EU-Ländern nach Spanien.

Daher diese niedrigen "Löhne". Es wird also für das Praktikum ein kleines Gehalt ausgeschrieben.

Ich glaube, mit dieser Information sehen wir nun alles klarer, warum die dort angebotenen Gehälter so klein sind.

Es gibt genug Firmen, die zahlen Praktikanten gar nichts!:cool:

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Praktikanten sind die billige Alternative.

Der kann bei mir Unterkunft und Verpflegung bekommen (friss oder stirb), etwas lernen, wenns hoch kommt.

Ich hab einen billigen Hansel, der den Handlanger spielt und bin nebenbei ledig aller Kosten fürs soziale und steuerliche Aufkommen.

Wie schon gesagt, Schlaraffenland ist Espana schon länger nicht mehr, aber es ist immernoch liebenswert und mit Einschränkungen, lebenswert.

@ Lilac, wenn du so günstig an der CB Häuschen finden konntest, die Miete durch 2 Pax geteilt, das war doch zu stemmen.

Da wäre ich aber hier geblieben..., ok, ich weiß, gesundheitl. Gründe.

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@ Lilac: Danke für die weitergehende Recherche! Ein schaler Beigeschmack bleibt bei mir, denn dass es sich um Praktikumsplätze handelt, hätte ganz klar und deutlich ganz oben drüber stehen müssen. Abgesehen davon (das konntet Ihr nicht wissen) habe ich diese Seite über einen Link gefunden, der auf einer web site für Vollzeitarbeitsplätze platziert war.

Nun denn, selbst für ein Praktikum ist das sehr wenig. Wie soll man davon leben können? Die Wohnungen an der Costa del Sol zwischen Málaga und Marbella sind unverhältnismässig teuer. Für mich hat sich schon in Spanien immer wieder die Frage gestellt: Wer finanziert diesen Wahnsinn? Wie sollen die Menschen es jemals schaffen, Reserven anzusparen, wenn sie nicht einmal wissen, wie sie ihre Wohnung bezahlen sollen.

Einkommen und Kosten in Spanien stehen in einem extremen Gegensatz zueinander.

Und wenn Ihr jetzt in Trabajar.com - Bolsa de trabajo, ofertas de empleo en España oder in Trabajoturismo.com - Ofertas de trabajo en turismo y hostelería en España nachseht, was ein Mitarbeiter in der Tourismus-Industrie verdient, wird sich für Euch die gleiche Frage stellen: Wie schaffen es die Menschen in Spanien, ihre Familien über Wasser zu halten? Oder ein anderes Beispiel: ambientjobs.com bietet Programmierern zwischen 16.000 und 20.000 Euro im Jahr. Angelockt werden sie für Jobs in der Costa del Sol, die Jobs sind aber ausschliesslich in Gibraltar. Mit dem Einkommen kann man in Gibraltar keine vernünftige und saubere Unterkunft finden (damit meine ich jetzt eine 2 Zimmer Wohnung mit Küche, Bad in gutem Zustand!). Das ist meiner Meinung nach das schamlose Ausnutzen einer desaströsen Situation, in der sich viele Menschen in Spanien zur Zeit befinden.

OK, gleiche Frage etwas anders formuliert für Deutschland: Wie schaffen es die Menschen, mit einem Ein-Euro-Job sich selbst über Wasser zu halten? Von einer Familie will ich hier besser nicht sprechen. Oder Mini-Jobber, oder Menschen in den Händen der Sklaventreiber (aka 'Personaldienstleister' oder 'Personalagenturen'), wo selten mehr als 5 Euro die Stunde bezahlt werden?

Vielleicht kann mir mal jemand das Geheimnis erklären - ich verstehe das System partout nicht, und ich weiss auch nicht, wie sich ein derart schräges System über Jahre halten kann, ohne Tausende von Opfern zu produzieren.

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@ Lilac: Danke für die weitergehende Recherche! Ein schaler Beigeschmack bleibt bei mir, denn dass es sich um Praktikumsplätze handelt, hätte ganz klar und deutlich ganz oben drüber stehen müssen. Abgesehen davon (das konntet Ihr nicht wissen) habe ich diese Seite über einen Link gefunden, der auf einer web site für Vollzeitarbeitsplätze platziert war..... Vielleicht kann mir mal jemand das Geheimnis erklären - ich verstehe das System partout nicht, und ich weiss auch nicht, wie sich ein derart schräges System über Jahre halten kann, ohne Tausende von Opfern zu produzieren.

Hallo

ja ich dachte auch es geht um 1.jobs o.Ä. Die meisten 1eur jobber überleben nicht wirklich, gehen zur Tafel, und ja ich gehe von zig-tausenden Opfern aus. Aber welcher Hahn kräht danach.

Ciao

D.

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Erstmal herzlichen Glückwunsch zu diesem neuen, niedlichen Avatar, 6x9.

Ihr solltet Euch das Video einmal selbst anschauen. Da wird eine Frau als Engländerin vorgestellt, die die Geschäftsidee hatte, Praktikanten von und nach Spanien zu schicken. Ich könnte schwören, diese Frau ist Spanierin und keine Engländerin. Und zwar optisch und sprachlich.

Was mir nicht klar geworden ist: Wie will die den Praktikanten die 300 Euro monatlich garantieren? Und was verdient sie selbst daran?

Ist das alles koscher oder doch eher moderner Menschenhandel?

Schaut doch selbst einmal, okay?

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Erstmal herzlichen Glückwunsch zu diesem neuen, niedlichen Avatar, 6x9.

Ihr solltet Euch das Video einmal selbst anschauen. ... Was mir nicht klar geworden ist: Wie will die den Praktikanten die 300 Euro monatlich garantieren? Und was verdient sie selbst daran? ... Schaut doch selbst einmal, okay?

Hallo

welches video? In dem Buizz werden an der Vermittlung von jungen Qualifizierten um 100% aufgeschlagen. Kann für alle ein Profit sein...

ciao

D.

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