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Joaquin

Spanien will strengeres Abtreibungsgesetz verabschieden

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Man bekommt nun immer mehr den Eindruck, dass sich Spanien in einer Rückwärtzspirale befindet.

Der derzeitigen Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy, schient das aktuelle Abtreibungsgesetz zu liberal zu sein und man möchte das aktuelle Gesetz nicht nur rückwirkend wieder herstellen, sondern wohl sogar noch verschärfen. Damit möchte Rajoy ein Wahlversprechen seiner Partei, aus den Parlamentswahlen im November 2011 einlösen. Hierdurch will er seine Position durch seiner rechten und auch erzkatholischen Wählerschaft, bei den kommenden Europa-Wahlen im Mai 2014 sichern.

Nur noch vergewaltigte Frauen könnte dann einen legalen Schwangerschaftsabbruch durchführen dürfen. Bei Anzeichen einer Missbildung des Kindes, wäre dies nur noch in bestimmten Fällen möglich. Der Fötus darf dann nur noch bei einer diagnostizierten Fehlbildung abgetrieben werden.

Die Folgen solcher Gesetzgebungen sind indes dramatisch. Wer es sich leisten kann, wird sowieso ins Ausland reisen und dort eine Abtreibung vornehmen, aber die überwiegende Mehrheit von Frauen, wird durch ein solches Gesetz in die Illegalität getrieben. Solch illegale Abtreibungen bergen aber zahlreiche Gefahren für die Schwangere Frau, bis hin zum Tod.

Man könnte natürlich sagen, dass wenn ein Staat sich bei einer solch harten Gesetzgebung auch nach der Geburt die volle Verantwortung für solche Kinder übernehmen würde, wäre die durchaus noch ein Argument. Aber im Ernst, Spanien schafft es ja nicht einmal, sich um die jetzige Jugend zu kümmern und ihnen ein adequades Ausbildungs- und Arbeitsleben zu ermöglichen. So aber steht nur eine populistische Entscheidung an und wenn man ganz gemein wäre, könnte man sogar behaupten, dass man sich hier eine Schar an ungebildeten Menschen und billigen Arbeitskräften heranziehen möchte.

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Deinen letzten Gedankengang halte ich für weit über das Ziel hinaus geschossen, Joaquin.

Ich bin auch gegen Abtreibungen. Für mich zählt das Leben und ich kann keine Grenze ziehen, nach wie vielen Tagen ein Haufen Zellen zu einem schützenswerten Menschen herangewachsen sind.

Es wäre aber an der Zeit, bereit in den Schulen effektiver die Empfängnisverhütung mit den jungen Menschen durch zu gehen. Und es sollte endlich daran gearbeitet werden, die Pille für den Mann zu erfinden, damit nicht alle Last immer auf den Schultern der Frauen liegt.

Weiterhin wäre bei so einem Gesetz die kostenlose Verteilung von Kondomen und der Pille für mich nur konsequent.

An oberster Stelle jedoch steht die Aufklärung.

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Gast Gast1681

Ich habe leider schon lange den Eindruck dass sich die Rückwärtsspirale immer schneller bewegt und vieles davon gefällt mir überhaupt nicht.

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Die Frage ist oftmals gar nicht ob man gegen Abtreibung ist, sondern was darauf für Folgen resultieren. Es bringt nichts gegen Abtreibung zu sein, wenn junge Mütter in ihrer Verzeiflung dann die Kinder nach der Geburt töten. Wenn hilflose Mütter ihre Kinder anschließend verwahrlosen lassen. Wenn vergewaltigte und traumatisierte Mütter ihre Kinder dann emotional auf Abstand halten und verkümmern lassen. Und dies sind nur einige Aspekte von vielen. Hier geht es nicht nur um das Kind, sondern auch um die Mütter und letzten Endes um die ganze Gesellschaft.

Im übrigen gibt es schon die Pille für den Mann, nur die Frau muss sie einnehmen :whistling:

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Gast Gast1681

Vergewaltigte Frauen können laut diesem Artikel weiterhin einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen. Im Grunde genommen bin ich aber auch eher der Meinung dass der Körper einer Frau der Frau gehört und somit sollte sie und nur sie die Wahl haben.

Andererseits muss heute keine Frau ungewollt schwanger werden (wie gesagt Vergewaltigungen ausgeschlossen).

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Es bringt nichts gegen Abtreibung zu sein, wenn junge Mütter in ihrer Verzeiflung dann die Kinder nach der Geburt töten. Wenn hilflose Mütter ihre Kinder anschließend verwahrlosen lassen. Wenn vergewaltigte und traumatisierte Mütter ihre Kinder dann emotional auf Abstand halten und verkümmern lassen. Und dies sind nur einige Aspekte von vielen. Hier geht es nicht nur um das Kind, sondern auch um die Mütter und letzten Endes um die ganze Gesellschaft.

Im übrigen gibt es schon die Pille für den Mann, nur die Frau muss sie einnehmen :whistling:

Nun zum Einen hast du ja selbst geschrieben, dass vergewaltigte Frauen abtreiben dürfen, sie also diess Trauma zumindest so angehen können.

Die Verwahrlosung von Kindern durch ihre oftmals sehr jungen Eltern ist allerdings ein anderes Problem. Wenn die Generation Gameboy, Talkshow etc noch zu blöde ist Verhütungsmittel zu benutzen, gegen soviel Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Allerdings hier eine Lösung zu finden dürfte mehr als schwer sein. Diese wäre m.E. auch nicht im Bereich Abtreibung, sondern langjähriger Haftstrafen zu suchen.

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Ob es so etwas wie die Babyklappe in Spanien gibt, weiß ich nicht. Ein sinnvolle Einrichtung, welche auch hierzulande nicht verhindert, dass Neugeborene getötet werden. Das Problem liegt ja nicht nur an solchen Einrichtungen oder einer guten Aufklärung, sondern ist vielmehr im sozialen und kulturellen Umfeld der jungen Frauen zu finden, ebenso wie in ihrer Jugend selbst. Da hat sich auch in den letzten Jahrhunderten nichts geändert.

Wen soll man zudem bestrafen, wenn auch das Umfeld und die Gesellschaft ein gewichtiges Problem darstellt? Da machen wie es uns aber verdammt einfach, wenn wie hier jegliche Verantwortung auf die Eltern abwälzen.

Ich jedenfalls war in meinen jungen Jahren trotz Wissen und Warnungen, im Eifer des Gefechtes, nicht so rational, dass ich da immer die richtigen Entscheidungen getroffen habe. Zumal mir damals die Konsequenzen irgendwie bekannt, aber nie wirklich bewußt waren.

Wenn ein Mensch verzweifelt ist und gerade junge Menschen sind da nicht selten extremer und ohne echten Blick auf die Zukunft, schreckt sie nichts ab. Druck ist hier hier sogar das falsche Mittel, wenn ich an all die Selbstmorde bei Schülern nach der Zeugnisausgsbe denke.

Das Leben eines ungeborenen Kindes bedarf sicher seinen Schutz. Aber wir sollten hierüber auch nicht vergessen, dass dessen Leben in der Regel eng mit dem Leben der Mutter verknüpft ist. Und dieses ist ebenso schützenswert und hat ebenso eine Chance verdient. Ebenso eine Chance evtl. später mal ein oder mehrere Wunschkinder auf die Welt zu bringen und für sie eine liebevolle Mutter zu sein, anstatt ein ausgegrenztes Wesen, was keine Bindung zum ungewolltem Kind hat.

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Es gibt so viele Paare, die sich von ganzem Herzen ein Kind wünschen, dass kein Kind bei seinen biologischen Eltern ungewollt und ungeliebt aufwachsen muss. Das ist alles eine Frage der politischen Koordination. Solange das Jugendamt so viele Kapazitäten frei hat, dass es seine Nase in vollkommen intakte Familienverhältnisse stecken kann, können die sich auch einmal um wirklich notwendige Fälle kümmern.

Mit der Jugend hast Du vollkommen Recht, Joaquin. Leider neigt man als sehr junger Mensch zu Übertreibungen - in jeder Hinsicht.

Außerdem neigen gerade die jungen Männer zur Bequemlichkeit. Die Frauen sollen doch die Pille nehmen und sich selbst um die Verhütung kümmern. Und Kondome? Och nee, das ist ja nicht so gefühlsintensiv. Und die Frauen stehen dann da... :sick:

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Ob es so etwas wie die Babyklappe in Spanien gibt, weiß ich nicht. Ein sinnvolle Einrichtung, welche auch hierzulande nicht verhindert, dass Neugeborene getötet werden. Das Problem liegt ja nicht nur an solchen Einrichtungen oder einer guten Aufklärung, sondern ist vielmehr im sozialen und kulturellen Umfeld der jungen Frauen zu finden, ebenso wie in ihrer Jugend selbst. Da hat sich auch in den letzten Jahrhunderten nichts geändert.

Wen soll man zudem bestrafen, wenn auch das Umfeld und die Gesellschaft ein gewichtiges Problem darstellt? Da machen wie es uns aber verdammt einfach, wenn wie hier jegliche Verantwortung auf die Eltern abwälzen.

Ich glaub ich spinne! Wen man bestrafen soll, wenn jemand ein Kind getötet hat? Verantwortung abwelzen? Ab welchem Alter ist denn jemand verantwortlich? Soll also aúch ein 18-jähriger Kinderschänder nicht bestraft werden, weil er eine schwere Kindheit hatte?

Ich jedenfalls war in meinen jungen Jahren trotz Wissen und Warnungen, im Eifer des Gefechtes, nicht so rational, dass ich da immer die richtigen Entscheidungen getroffen habe. Zumal mir damals die Konsequenzen irgendwie bekannt, aber nie wirklich bewußt waren.

War ich auch. Aber es gab und gibt Grenzen, die habe und werde ich niemals überschreiten.

Wenn ein Mensch verzweifelt ist und gerade junge Menschen sind da nicht selten extremer und ohne echten Blick auf die Zukunft, schreckt sie nichts ab. Druck ist hier hier sogar das falsche Mittel, wenn ich an all die Selbstmorde bei Schülern nach der Zeugnisausgsbe denke.

Nun, offensichtlich gibt es, außer Druck, aber nichts was helfen könnte. Verhütung und Schutz werden gelehrt, interessieren allerdings nicht.

Das Leben eines ungeborenen Kindes bedarf sicher seinen Schutz. Aber wir sollten hierüber auch nicht vergessen, dass dessen Leben in der Regel eng mit dem Leben der Mutter verknüpft ist. Und dieses ist ebenso schützenswert und hat ebenso eine Chance verdient. Ebenso eine Chance evtl. später mal ein oder mehrere Wunschkinder auf die Welt zu bringen und für sie eine liebevolle Mutter zu sein, anstatt ein ausgegrenztes Wesen, was keine Bindung zum ungewolltem Kind hat.

Hier allerdings bin ich bei dir. Bis zu einem Zeitpunkt X muss der Abbruch, NACH Beratung und Betreuung möglich sein. Wer aber diesen Termin verstreichen lässt, ist für sein Handeln haftbar. Nicht die Gesellschaft hat ungeschützten Sex gehabt, nicht die angehenden Großeltern den Zeitpunkt zur Unterbrechung verstreichen lassen, nicht das Umfeld hat des hilflose Baby erschlagen, verhungern lassen etc.

Ich finde im Übrigen, dass es aufhören muss, dass niemand mehr etwas Schuld ist. Schuld sind die Anderen, die da oben, die Eltern

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Ich glaub ich spinne! Wen man bestrafen soll, wenn jemand ein Kind getötet hat? Verantwortung abwelzen? Ab welchem Alter ist denn jemand verantwortlich? Soll also aúch ein 18-jähriger Kinderschänder nicht bestraft werden, weil er eine schwere Kindheit hatte?

Behauptet ja hier niemand. Aber die Umstände und der Einfluss der Umgebung spielen immer auch eine Rolle und werden in der Regel und glücklicherweise auch in unserem Rechtssystem mit berücksichtigt. Nehmen wir doch gerne mal ein etwas drastisches Beispiel einer engstirnigen Familie, wo Vater und Brüder der jungen Tochter schon immer mal androhen, dass wenn sie unerlaubt Schwanger nach Hause kommt man sie und den Vater zu tote brügeln wird. Die Sache mit dem Ehrenmord ist uns ja nicht unbekannt. Nun kommt es wie es kommt, die Tochter verliebt sich und da in solchen Familien auch selten aufgeklärt wird, passiert es und die Tochter wird schwanger. Ein junges Mädchen in Todesangst und Verzweiflung bringt so in die Enge getrieben ihr Kind um. Und nun bist du wirklich der Meinung, diese junge Mutter ist alleine an dem Tot des Kindes schuld.

 

Sich hierbei nur auf die Mutter zu fokussieren und dabei Motive, Hintergründe und Umfeld auszublenden geht schon einmal gar nicht. Gott sie Dank wird so etwas auch in der modernen und zivilisierten Justiz nicht gemacht, denn dann hätten wir hierzulande wieder Mittelalter.

 

Und man darf dabei vor allem auch nicht so tun, als würde es generell diesen Müttern Spaß machen, ihre eigenen Kinder umzubringen. Solche Mütter sind de Facto Täter, aber auch ebenso auch Opfer und getriebene ihrer Handlungen. Das sollten wir auf keinen Fall bei dieser Diskussion vergessen.

 

Es ist nicht immer so und oft auch anders und daher ist es wichtig hier genau hinzuschauen und nicht einfach diese Mütter pauschal in einen Topf zu werfen und ihnen alleine die Schuld zu geben. Sorry wer das tut, macht es sich in meinen Augen verdammt bequem.

 

War ich auch. Aber es gab und gibt Grenzen, die habe und werde ich niemals überschreiten.

Kann es nicht auch sein, dass du einfach hier und da mal Glück gehabt hast in deiner Jugend? Ich war ein sehr aktives Kind und sicher hätte die ein oder andere Situation sowohl mein wie auch das Leben anderer gekostet. Bei so etwas bin ich durchaus sehr Gottesfürchtig und danke der Heerschar an Schutzengeln, die diese Situationen noch haben glimpflich ablaufen lassen. Sowohl bei jenen, die durch mein Handeln eingeleitet wurden, als auch bei jenen, die mir gegenüber statt fanden. Denn gewisse Grenzen überschreitet man als gut erzogenes Kind und Jugendlicher ja auch nicht absichtlich, aber sie kommen dann doch schneller als man denkt.

 

Und selbst im erwachsenen Alter weiß ich von vielen, bei denen eine kurze und unbedachte Handlung im Verkehr dazu führte, dass sie oder andere ihr Leben verloren. 

 

Nun, offensichtlich gibt es, außer Druck, aber nichts was helfen könnte. Verhütung und Schutz werden gelehrt, interessieren allerdings nicht.

Das Wissen und die Anwendung der Todesstrafe in den USA verhindert keine Kriminalität und deren übervolle Gefängnisse zeigen auch, dass dieses System nicht wirklich funktioniert. Auch in der Erziehung sehe ich hierzulande, dass man Kinder mit weniger oder ohne Züchtigung, zu guten Menschen erziehen kann.

Zudem würde ich die pauschale Aussage darüber, dass Schutz gelehrt wird und niemanden interessiert, mal schnell revidieren. Wie oft erlebe ich es, dass Eltern meinen, die Aufklärung gehört in die Schule und da wären wir auch schon wieder bei der Verantwortung des Umfeldes ;) Will man die Aufklärung dann schon in der Grundschule einführen, gibt es einen Aufschrei bei den Eltern, dass dies viel zu früh sei usw. Egal wie, steht dann die Tochter oder der Sohn mit einem Kind da, sind alle anderen Schuld, aber nicht die Eltern.

Man könnte nun natürlich auch man Statistiken zu Rate ziehen und schauen, ob höherer Druck zu tatsächlich weniger Schwangerschaften führen oder eine bessere Aufklärung. Ich bezweifle aber, dass bei Ländern die tatsächlich einen derartigen Druck für solche Taten ausüben, man hier verlässliche Zahlen bekommt.

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Nun, da wirfst du einiges zusammen, was nicht zusammen gehört. Da ich mit der Zitierfunktion noch nicht so fit bin wie du, Versuch ich's mal so:

Auch bei einer engstirnigen Familie kann das schwangere Mädchen abtreiben, wenn sie sich entsprechend früh bemüht. Sie kann auch ihr Baby zur Adoption freigeben ohne es zu ermorden. Ja sie kann es sogar unter die Vormundschaft des Jugendamtes stellen.

Der von dir aufgeführte "Ehrenmord" gehört weder zur spanischen, noch zur deutschen Gesellschaft, ist daher hier eigentlich nicht passend.

Diese Mütter sind und bleiben Mörderinnen! Se haben alle Angebote im Vorfeld ignoriert und töten ein hilfloses Wesen. Das, wie immer der Gesellschaft anzuhängen, dass ist bequem. Denn dann sind es mal wieder die Anderen.....

Übrigens gilt das wohl nicht bei der Krise in ES. Denn hier ist nicht die Gesellschaft Schuld. Denn dann hätten ja alle Schuld. Nein, hier sind die Banker, Banken und natürlich die Politiker Schuld, ab eben nicht die Geldgier der Allgemeinheit. OK, ist an den Haaren herbeigezogen, aber dient schließlich nur der Verdeutlichung Einzelschicksale - Kollektivschuld

Oh ja, ich hatte oft Glück in meiner Jugend. Allerdings niemals wollte ich einen Menschen ermorden. Daher erschließt sich mir dein Kommentar dazu nicht. Als meine Freundin schwanger wurde, haben wir entschieden und das Kind bekommen. Ich war 19 und sie 20. Es zu ermorden, unvorstellbar! Wir haben dann geheiratet und sind mittlerweile 25 Jahre geschieden. Aber, ich habe auch meine Exfrau nicht ermordet, obwohl ich anfangs oft verzweifelt war.

Was hat die Todesstrafe mit Kindesmord zu tun?

Ich habe nichts von Auge um Auge geschrieben. Das es in Amerika viele Straftaten im Bereich Mord/ Totschlag gibt ist unbenommen. Allerdings liegt dies wohl auch in den Waffengesetzen, in den sozialen Umfeldern und der Bildung begründet. Ob die Todesstrafe abschreckend ist, sei zunächst dahingestellt. Allerdings gibt es sie in D und ES nicht, ist also obsolet.

Abschließend möchte ich klarstellen, dass ich sehr wohl um persönliche Probleme, Sorgen und Schwierigkeiten weiß. Ich hatte, auch bedingt durch Trennung, Scheidung, "Verlust" der Kinder, Unterhalt etc reichlich davon. Aber ich bin ich ansatzweise bereit, Mord dadurch schönreden zu wollen.

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Habe das Thema überflogen und zu Pro und Kontra will ich mich nicht äußern. Ein Satz von Joaquin sollte aber zu denken geben, nämlich das die spanische Regierung Gefallen daran findet minder previligierte Arbeiter heran zu züchten. Das sind zwar nicht ganz so seine Worte, aber es trifft den Nagel auf den Kopf. Die Geburten gehen, dank Krise zurück, wer soll denn da für die ungesicherten Renten malochen..? Schlau gedacht, indem man Abtreibungen einschränkt, per Gesetz, gewinnt man an zukünftigen Arbeitern. Da das Schulsysthem auch möglichst nur noch die gebildeten, oberen Schichten fördert, hat dieses Kind weniger Chancen. Und die zukünftigen Eltern dieses Kindes dürfen in der Zukunft auch noch nicht mal gegen das Systhem demonstrieren. So gerne ich hier lebe, mitlerweile gruselt es einem, was die hier vom Stapel lassen. Abtreibung verbieten, aber Hilfen für die mittellosen Eltern... Fehlanzeige! Hier stehen alleinstehende Mütter mit drei Kindern auf der Strasse, kein Sozi nix...

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Bei den Protesten gegen die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes, trafen Demonstranten auf der Plaza Jacinto Benavente, auf Polizisten. Aus einem verbalen Angriff, entwickelte sich dann eine etwas größere Auseinandersetzung, wie auch dem Einsatz von Schlagstöcken seitens der Polizei.

La policía golpea y detiene a varias mujeres tras una protesta contra la ley del aborto

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Nun ja, die Wortwahl auf beiden Seiten lässt auf gehobenen Bildungsstand schließen ;) Die Knüppelei hält sich in Grenzen. Bis auf ein paar "Toros" unter den Blauen und etwas hysterischen Demonstranten - pft, da gibt es schlimmere Auseinandersetzungen. Traurig genug, das wir im Jahr 2013 nochmal für Rechte demonstrieren müssen, die wir schon seit 30 Jahren haben. Die PP tritt alles mit Füßen.

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Die deutsche Presse scheint sich da zu 90% recht einig zu sein. Bei nahezu jedem Artikel dazu, steht etwas von "zurück ins Mittelalter".

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Allein das Prozedre, das man vorher von einem Arzt zum andern rennen muss - eine Serie von Hindernissen, sogar im Fall, wenn das Kind behindert ist.  Es sollte nicht so sein, das ein alter Mann über das Leben und die Eigenverantwortung von Frauen richtet und Gesetze erlässt. Zumal die Unterstützung hier in ES nicht wie in D gesichert ist, ganz im Gegenteil. Allein die Kürzungen im Gesundheitswesen lassen doch die Mutter eines behindereten Kindes verzweifeln. Und später im Bildungswesen - keine Schulen für Behinderte... und und und - Was glaubt dieser Minister eigendlich wer er ist? Gott? Dann soll er mal erst de Basis schaffen, damit diese Kinder, welche aus bestimmten Gründen nicht am Leben teilnehmen können, in die Lage versetzt werden, ein lebenswertes Leben zu haben. Ein Mann der über Abtreibung entscheidet - absurt!

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ach..., ja äääähh, wie Rajoy so schön sagt. Aus welchen Gründen , wenn wahr, die Unterbrechung stattfand, keine Frau macht sich das alles leicht, außer sie ist geistig nicht auf der Höhe.  Auf der anderen Seite, was will man von einem Präsidenten der fortwärend lügt schon erwarten?

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Die konservative Parlamentsmehrheit hat die Fristenlösung, welche von der sozialistischen Vorgängerregierung eingeführt wurde, durch eine erste Hürde im Parlament gebracht. Damit die gesetzliche Regelung für eine Indikationsregelung in Spanien, für Schwangerschaftsabbrüche, immer wahrscheinlicher.

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Das Oberhaus in Madrid hat nun abgestimmt, dass Minderjährige nicht mehr ohne das Einverständnis der Eltern abtreiben dürfen.

Damit ist aus dem ursprünglichen, recht umstrittenen und strikten Paket nicht mehr viel geblieben, ist aber weiterhin umstritten. Der jetzige Gesetzesentwurf gibt laut der regierenden Volkspartei (PP), den Eltern die Möglichkeit ihre Tochter zu beraten und ihr in dieser sehr schwierigen Zeit in ihrem Leben beiseite zu stehen.

Ohne Frage, ist Familie wichtig und ein guter Zusammenhalt innerhalb einer Familie auch, aber auch nur, wenn diese funktioniert und tatsächlich ein gutes Umfeld für das Kind ist.

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