Barbara Valencia

Hat sich Spanien verändert?... Erfahrungsberichte !

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In diesem Thread möchte ich gerne einmal den Anstoß geben, um persönliche Erfahrungen und Berichte zu schreiben, 

wie sich Spanien, im Laufe der Jahre verändert hat, was hat sich "verbessert" was hat sich " verschlechtert" oder einfach die ganz persönlichen Erfahrung im täglichem Leben. 

 

Mir geht es darum, den Menschen, die sich für Spanien interessieren, eine Vielfalt an Informationen zu geben, die für das Leben hier wichtig sein könnten, 

ob nun über Soziales, Natur und Umwelt, Politik, Arbeit und Familie und vieles Mehr...... es geht um den Erfahrungs-Schatz den einige hier schon gesammelt haben  und den Austausch zwischen den Menschen.

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Dann fange ich mal an....

Thema..... Orangen- Zwiebel- Preise 

wir leben seit ca. 12 Jahren bei Valencia, hier ist die Orangenküste, die Costa Alzahar, oder auch wie ich gerne sage, die Küste, wo der Saft " Valensina" herkommt. 

Wir haben hier viel Kontakt zu den Orangen und Gemüse Bauern und ich gehe oft mit unserem Hund durch den Campo und die Orangenfelder.

Mir ist aufgefallen, das vor vielen Jahren, die Orangen in der Erntezeit, von Anfang Nov. bis April regelmäßig abgeerntet wurden, mit vielen LKWs und Orangenpflückern, das ist mit den Jahren immer wenige geworden, die Orangenfelder liegen zum Teil brach, einige werden nicht mehr bewässert, anderen jedoch sehr intensiv gepflegt, gedüngt und geschnitten, mit Pestiziden besprüht  ( die braucht man hier einfach, gegen die diversen Plagen, also nicht gleich negativ denken ) .  

Nun habe ich letztes Jahr unseren Freund gefragt, der seit Jahrzehnten diverse Felder hat, was ist hier los...?

Er sagte mit ganz einfach, es lohnt sich oft nicht mehr die Orangen abzuernten, da die Pflückkosten zu hoch sind, 

die Cooperative ( sowas wie Raiffeisen)  nimmt zwar immer noch regelmäßig die Orangen ab, aber der KG Preis geht sehr nach unten.....darauf meine Frage...wie hoch den der KG Preis ist für die Orangen,

ach, das willst nicht wissen, ich doch.... sag mal... haltet Euch fest....letztes Jahr bekam mein Freund.... pro KG = 0,30 € also 30 Cent...!!!!

es können sich viele Bauern nicht mehr die  Pflück-Kosten leisten und lassen die Felder brach liegen. 

 

Was zahlt Ihr in Deutschland für das KG... fragte er mich...upps...das ist sicher so bei 1,70 € / kg...

nun die Frage... was läuft hier falsch......??

 

Bei den Zwiebeln ist das dieses Jahr noch schlimmer, ein anderer Bauer, der es nebenberuflich als Bauer macht, ist normal bei der Polizei, aber auch dort wurden durch die Krise 20% des Gehalts gekürzt und er möchte das seine beiden Söhne eine gute Ausbildung bekommen, hat ein Feld mit Hunderten von KG Zwiebeln NICHT abgeerntet, weil der Marktpreis  20 Cent ist, dafür stellt er sich jetzt nicht bei 30 C. Hitze hin und holt sie mit seiner Familie vom Feld....

was läuft hier falsch...?!

 

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Es kommt auf die Orangen und Mandarinensorten an.

Viele sind Saftorangen, die sind nicht wirklich gefragt.

Die Mandarinen mit ihren vielen Kernen finden auch keinen Absatz mehr, wurden aber bisher immer nach Kalifornien verkauft um dort Sunkist und Co. zu produzieren. Da aber in Spanien ein Schädling die Früchte besiedelt, hat Amerika ein Einfuhrstopp für spanische Zitrusfrüchte verhängt.

Wer mal marrokanische Orangen gegessen hat, kennt auch den Geschmacksunterschied.

ich weiss nicht, ob in Spanien der Wille vorhanden ist, hochwertige Produkte zu erzeugen.

Es wurde in Spanien auch immer mehr und stärkere Insketenvertikgungsmittel verwendet als im Resteuropa.

DDT wurde noch lange nachdem es verboten war in Spanien weiterbenutzt.

 

 

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Frag mal einen deutschen Bauern, was er fuer ein Kilo Kartoffeln bekommt. Ich kann hier in Barcelona mitten in der Grosstadt fuer 2€ einen 5 Kilo Sack kaufen, kannst Du Dir ja selber ausrechnen, wie sich das noch lohnen soll? Keine Ahnung.

Raven: das stimmt so nicht ganz. Es duerfen Zitrusfruechte sehr wohl auf den amerikanischen Kontinent exportiert warden, allerdings nur mit "cold treatment" Zertifikat und ununterbrochener Kaeltekette auf dem ganzen Transport, welche auch dokumentarisch belegt sein muss. Dazu muessen sich sowohl Exporteur als auch Importeur bei der FDA eingetragen haben, aber das ist nichts neues, das gibts schon seit Jahren. Was das cold treatment angeht, gibts noch mehr Laender, die das verlangen.

Ok, das war offtopic jetzt grade. Was hat sich hier alles veraendert hat ist eine lange Liste, die muss ich erst vorbereiten, damit ich einfach nur kopieren und einfuegen kann, meine 28 Jahre hier seit 1988 haben einiges gesehen.

 

 

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... über jetzt 25 Jahre sieht mein Eindruck im Bereich der CB-Süd genau anders herum aus:

Anfang der 90er hat sich bei mir der Eindruck "breit" gemacht, dass bei 'ner Fahrt durchs Campo der "Vega Baja" etwa 1/3 der Felder mit allen möglichen Obst- u. Gemüsesorten "bestückt" waren ... heute hat sich das Verhältnis umgekehrt: es werden jetzt "gefühlte" 2/3 der Flächen bewirtschaftet ...

... meine Schlussfolgerung: in den 90ern waren viele Campesinos in der Bauwirtschaft und haben dort entsprechend gut verdient, aber ihre Felder deswegen "liegengelassen" - mit Einsetzen der "Crisis", sprich "Platzen" der Immo-Blase etwa 2004... 2005 stiegen die Arbeitslosenzahlen im Baugewerbe sprunghaft an und man  erinnerten sich wieder an seine brachliegenden Ackerflächen ... und versuchte mit den erneut "gezündetem" Ackerbau zumindest ein Teil des Familieneinkommens wiederherzustellen ... die anderen Geschichten > Platzen der Hypothekenkredite von viele Eigentumswohnungen wg. Arbeitslosigkeit und das nachfolgende "Unterkriechen" bei Oma und Opa im Campo und Rückbesinnung auf die alten Zeiten der Feldbewirtschaftung dürften ebenfalls Anteil an diesen "Effekten" gehabt haben.

Zumindest in den küstennahen Randbereichen der CB-Süd mit dem doch in den letzten 20 Jahren erheblich angestiegenem Residenzialtourismus ist der Eigenverkauf bzw. das Angebot der Bauern auf den Märkten in den Urbanisationen und alten Ortskernen in sichtbaren Umfang ausgeweitet worden und die Bauern erzielen im Direktverkauf doch einiges mehr als über den Vertrieb der Genossenschaften, wenn ich mir die bereits genannten Preise für den Ankauf dort und den aktuellen Standpreisen der Märkte so ansehe ...

bearbeitet von baufred

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Hallo Baufred....

die Orangenbauern machten das normal professionell, diese habe ich oben gemeint. 

 

....ich denke auch, das die " Gemüsebauern"  aus der Not,  mehr geworden sind, da sehe ich hier auch!

Brachflächen, die urplötzlich umgepflügt sind,  erst waren es Melonen vor einigen Jahren, dann Zwiebeln, jetzt sehe ich immer mehr Artischocken,

wenn ich mit meinem Hund gassi gehe. Mein Eindruck ist eben, das einige versuchen irgendwie Geld zu verdienen, um ihre Familien durch zu bringen,

da die Krise hier immer noch zu spüren ist. 

 

Einige Freunde die hier Land haben, geben die Felder einfach in Obhut , an Menschen die sie kennen, meist sind es ältere Menschen, Pensionistas,  

die selber keine Lust mehr haben, im Campo zu arbeiten, ich habe gefragt, habt ihr das Land verkauft, nein, habt ihr es vermietet, nein.... sie geben es einfach weg, 

damit andere daraus eine Chance für sich entwickeln, ich selber könnte  auch ein riesen Feld bekommen, von einem Freund, der mich schon mehrmals gefragt hat, 

aber ich habe mit meinem Garten von 700m2 schon genug zutun, um alle nett zu haben. .....9_9

 

 

 

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Als ich vor fast 20 jahren auf Menorca landete, war diese Insel recht teuer. Ich hatte Glück das mein erster Arbeitgeber die Wohnung stellte, denn Mietwohnungen gab es hier fast keine. zeitweise lebte ich auf einem Boot, dessen Miete bezahlbar war und Jahre verbrachte ich in einer ‘Casita de campo’, einem kleinen Häusschen, ohne Strom und fließend Wasser, ohne Heizung. Man richtete sich darauf ein, Mietwohnungen waren rar und megateuer. Man vermietete lieber an Turisten, zum 4 fachen Preis. Dann kam der Imobilienboom, fast jedes 2. Haus wurde für dickes Geld verkauft, um es mit noch mehr Gewin zu verkaufen. Aber das hatte ein Ende. Die Preise sanken ins Bodenlose. Wer vorher für ein kleines Apartment 170.000€ bezahlt hatte konnte es nun nicht einmal für 90.000 loswerden. Plötzlich gab es Wohnungen zu mieten, zu ‘normalen Preisen, in bester Wohnlage, denn durch die Kriese blieben die Turisten aus, die Apartments und Häuser wurden nicht mehr mit Gewinn vermietet. Ich hatte das Glück, eine gute Zeit direkt am Meer zu leben, bis die Kriese auch meinen Geldbeutel betraf. Die Häuser, schlecht soliert fressen im Winter jeden Versuch zu heizen. Die Stromrechnung war enorm. Ich wurde, dank der Kriese schlechter bezahlt, nur noch halbtags beschäftigt, so stand ein erneuter Umzug an. Jeder Cent zählte, besonders in den letzten 4 Jahren. Steuern und Preise rauf, Löhne und Arbeit runter. In diesem Jahr stieg weder mein Lohn, noch stellte mein Chef mehr Leute ein, aber die Arbeit hat sich verdoppelt, dank des Turistenbooms. Leider steigen die Mieten wieder, falls man etwas findet, bezahlbar, auf der Insel. Alle Kosten, bis auf Gas und Spritpreise sind gestiegen, mein Lohn nicht. was hat sich verändert? Auf Menorca, wenig. Die Politiker hetzen gegen einander und machen sich die Taschen voll, der kleine Mann, bleibt ein kleiner Mann. Beraubt der Ruhe an den schönen Stränden, die von Turisten überfüllt sind, die sich aufführen als seien sie die Herren der Welt, mit ihrem ‘All-Incusiv-Armband’ und en 3 Kreuzern in der Tasche. der in Spanien angekommene Billigturismus, vorher in Türkei, Tunis, Marocco angesiedelt, macht nur die All In Hotels reich, die Menschen die hier arbeiten, bleiben auf der Strecke, Ich beklage mich nicht, denn ich lebe an einem der schönsten Plätze der Welt, und all das hätte mir in Deutschland, als Arbeiter, auch passieren können.

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Ist es möglich diesen Thread  wieder zu beleben

zB. hiermit …. In der spanischen Stadt Pontevedra sind Autos weitgehend aus der Innenstadt verbannt, Fußgänger haben Vorrang.

 Das Konzept funktioniert seit fast 20 Jahren. Einzelhändler profitieren davon, dass mehr Menschen vorbeikommen, Kinder wachsen mit mehr Freiheiten auf.

Gibt sicher noch mehr Angaben/Wahrnehmungen  zu Plus oder Minus aus Spanien.

Danke für Beiträge --im Voraus  LG Tiza

bearbeitet von Tiza

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Nur noch ne Kleinigkeit dazu  ---Orangen ---, werden in letzter Zeit gerne von Andalusien

Nach Valencia nicht nur mit Kutschen gebracht, dann unter einem Produkt Original Eco/Bio verkauft.

30 Bauer / 60 Händler / 1,50 Verbraucher ---  Nach gemachten Rückfragen. In Valencia sind viele schon geneigt bzw.

haben es gemacht ihren Betrieb aufzugeben.

Ergibt doch ein Hoch/Glück für den es möglich ist, wie es heißt einen Baum zu pflanzen für den Nachwuchs -Entweder Orange / Zitrone /Olive.

(Leider reicht es nicht, aber als Symbol)  Frage: wer verarmt welchen aus welchem Grund

Nicht mehr für die Jenen  der  sich mit Initiative einbringen will, bzw.davon leben kann, auch ebenso  unter dem  Druck der Generation der Familie steht.

bearbeitet von Tiza

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    • Von Joaquin
      Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil
      40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen.
      Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause.
      Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla.
      Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber.
      Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg.
      Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen.
      Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt.
      Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten.
      Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt.
      Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
       
    • Von Joaquin
      Populismus, Nationalismus oder einfach nur kalkulierter Machtpoker? Katalonien wählt und zentraler Punkt bei vielen Wahlveranstaltungen ist immer wieder die nationale Unabhängigkeit der Katalanen von Spanien, die geforderte Abspaltung und ein eigener katalanischer Staat.
      Der Konflikt zwischen Barcelona (Katalonien) und Madrid hat Tradition und diese wird von vielen Katalanen gepflegt. Zwar hat sich die Welt in der Zwischenzeit weiter gedreht und Spanien ist nicht mehr das Land wie zu Francos Zeiten, aber Feindschaften hegt und pflegt man nur all zu gerne.
      Spanien ist Teil von Europa und hat in diesem Zusammenhang auch viel davon profitiert, auch Katalonien hat hier wirtschaftlich seinen Nutzen gezogen. Katalonien sieht sich zwar als Teil Europas, aber nicht als Teil Spaniens. Man weiß ja selbst, dass Katalonien ein großer wirtschaftlicher Player in Spanien ist und möchte diesen Vorteil für sich nutzen und ihn nicht mit dem Rest oder gar dem ärmeren Teilen Spaniens teilen. Ein Gedankenvorgang, den man durchaus auch in der deutschen Politik durchaus kennt. Da wird oft über den Länderfinanzausgleich gestritten und in Bayern betont man nur zu gerne, man sei ein Freistaat und auch dort gibt es Stimmen die sagen, man wäre alleine besser dran, als im Verbund Deutschland.
      Aber in Spanien denkt man oft in Regionen. Da sind die Regionen in vielen Bereichen autonomer, wie zum Beispiel mit ihren Sprachen, was das ganze für Spanien auch nicht viel leichter, aber halt einzigartiger macht. Auch dies hat seine Gründe in der Vergangenheit Spaniens und Katalonien ist nicht die einzige Region, welche sich nicht wirklich als zu Spanien gehörig sieht. Aber Katalonien kennzeichnet seine wirtschaftliche Stärke, Geld regiert die Welt, ist Macht und das möchte man nun ausspielen ohne dabei an die Folgen zu denken. Denn wie man weiß, nur Geld alleine, macht auch nicht glücklich und das gilt auch für Länder und Regionen.
      Ein Land ist ein Verbund von vielen Regionen, welche im Laufe der Geschichte durch Politik und Kriege zu einem Land definiert wurden. Und mit der Zeit wächst daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Verpflichtungen oder auch nicht. Selbiges gilt im Übrigen auch für Regionen selbst. Denn was sollte am Ende Barcelona davon abhalten, sich als wirtschaftlich, starke Stadt von Katalonien abzuspalten um das dort gut verdiente Geld lieber in die Renten der Bevölkerung Barcelonas zu investieren? Warum nicht das, was im Großen geht, auch am Ende im Kleinen praktizieren?
      Weil Verbunde viele Vorteile bringen, selbst für die vermeintlich Starken/Reichen. Als Menschen kennen wir das Prinzip einer Familie. Eine gut funktionierende Familie stärkt jeden, auch den Stärksten und vor allem auch auf Zeit, denn letztere wird oftmals außer Acht gelassen. Denn wer jetzt stark ist, muss es morgen nicht auch noch sein und ist am Ende auf die Hilfe der anderen angewiesen. Und selbst der Starke zieht oftmals seine Vorteile von den anderen und ist nur dadurch groß. Wir wissen es alle, in der Gruppe ist man stark und alleine ist man nur auf sich gestellt.
      Was Katalonien angeht, muss man sich auch klar machen, warum erst jetzt dieses nationale Begehren so plötzlich aufgetaucht ist. Vor allem kam es mit der Krise in Spanien einher und die äußerst straffen Sparvorlagen. Da die Krise in Spanien deutliche Spuren hinterlassen hat, fängt es dann auch mit der Solidarität an zu bröckeln. Dann bekommen Politiker Fuß, die recht einfach und leicht daher reden können, vom reichen Katalonien und dass man das erwirtschaftete Geld selbst viel gebrauchen können. Dass dieser Reichtum aber evtl. durch die engen Verknüpfungen mit dem Rest des Landes zustande gekommen ist und kommt, so etwas wird dann gerne verschwiegen.
      Aber es geht um Politik und da geht es um Macht, Geld und zielführend um mehr Autonomie für Katalonien. Dies ist sicherlich das langfristigere Ziel der Politik in Katalonien, aber ob dieses Spiel von Madrid mitgespielt wird, bleibt selbst nach einem Regierungswechsel in Madrid abzuwarten. Denn so etwas könnte Begehrlichkeiten bei den anderen Regionen wecken, die sich auch wenig Einfluss aus Madrid wünschen, aber halt nicht die wirtschaftliche Stärke von Katalonien besitzen.
      Im Übrigen darf man bei der wirtschaftlich starken Region Katalonien nicht vergessen, sie ist auch die am höchst verschuldete Region in Spanien. Wobei Schulden bei anhaltender, wirtschaftlicher Stärke kein Problem darstellen, außer es kriselt irgendwo ein wenig in der Region, dann kann sich das Blatt ganz schnell wenden.
       
    • Von meditech
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      Hallo wir sind Marijana (18 Jahre) und Daniel (23 Jahre) aus Deutschland. Wir haben soeben das Abenteuer gewagt nach Spanien auszuwandern. 
      Nun sind wir auf der Suche nach einer Arbeitsstelle oder Gelegenheitsjobs um uns etwas aufbauen zu können. 
      Ein Job mit Unterkunft und kleinen Taschengeld wäre da natürlich ideal. Egal ob Erntehelfer, Kellner, Putzfrau oder z.b. im Hafen. 
      Auch Jobs bei denen wir auf eine Finka/ Ferienanlage aufpassen und Pflegen würden, sprechen uns an. 
      Dabei wäre es natürlich wichtig eine Schlafmöglichkeit zu haben und dafür dann weniger zu verdienen. 
      Im Großen und Ganzen sprechen wir beide (Muttersprache) Deutsch und Daniel (auch Muttersprache) Spanisch und ein bisschen englisch zum Verständigen sprechen wir beide. 
      Wir sind beide  sehr aufgeschlossene und zuverlässige Personen, arbeite gerne im Team und mit Kundenkontakt. 
      Unsere Lernfähigkeit und schnelle Auffassungsgabe unterstützen dabei gelerntes umzusetzten und somit schnell auch verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen zu können. 
      Wir sind flexibel einsetzbar und haben Spaß daran uns neues Wissen und neue Erfahrungen zu sammeln. 
      Natürlich gibt es Jobs die vielleicht nur auf einen von uns beiden passen würden, aber auch darüber freuen wir uns sehr. 
      Momentan sind wir noch in Barcelona. Wir sind allerdings mobil und warten auf euch !!! 
      Wir würden uns sehr über ein Jobangebot mit Unterkunft oder Lösung zur schlafsituation freuen. 
      Mit freundlichen Grüßen 
      Marijana und Daniel
    • Von hohfra2
      Wir, ein seit inzwischen seit Januar 2005 in Deutschland fest etabliertes und dynamisch wachsendes Unternehmen im Marktsegment "Restaurierungsbedarf" mit stark wachsendem Kundenstamm und inzwischen international sehr erfolgreichen Partnern in A, CH, CZ, F, HU, I, NL, PL, RUS und bald auch in CRO und ROM  suchen für die Ausweitung unserer Vertriebsaktivitäten in den äußerst spannenden europäischen Kernmarkt SPANIEN mit der Option "Portugal"

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      Aurelio - Fachhandel für Restaurierungsbedarf

      Im Internet:  www.aurelio-online.com

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