Mica

Hier ist die Hoelle los heute.... - Katalonien will Unabhängigkeit von Spanien

Empfohlene Beiträge

auf die warte ich eigentlich schon eine ganze Weile, denn von denen gibt es ja in Spanien auch immer noch genug. :daumenrunter:

es gibt aber Gott sei Dank eine Menge Spanier welche anders denken...

Concentración en Barcelona por la unidad de España 12 oct 2012

Varios miles de personas, seis mil según la Guardia Urbana, se han concentrado este mediodía en defensa de la unidad de España y bajo el lema "Cataluña somos todos"...

guckst du hier... http://www.rtve.es/alacarta/videos/telediario/concentracion-barcelona-unidad-espana/1550727/

- - - Aktualisiert - - -

El príncipe Felipe: "Cataluña no es un problema"

12.10.2012

"Cataluña no es un problema", ha dicho este viernes el príncipe de Asturias en la recepción ofrecida en el Palacio Real con motivo de la Fiesta Nacional a un grupo de periodistas que le han preguntado por la crisis política generada tras la apuesta soberanista del presidente de la Generalitat, Artur Mas...

hier weiterlesen.... http://www.rtve.es/noticias/20121012/principe-felipe-cataluna-no-problema/569681.shtml

bearbeitet von Rambam

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Was heißt "immer noch genug"?

Schau Dir doch diese Bubis an. Die haben weder den Krieg erlebt, noch den Aufbau hinterher mitmachen müssen. Von absolut nix ne Ahnung.

Also schreibe lieber: von denen gibt es schon wieder genug!:kopfstoss::wuetend::mad:

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Gast Gast829

..ne Lilac.. Immer noch.. Die waren nie weg und es wird sie auch immer geben... Andere Personen, aber gleich hirnlos..

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OK, dann einigen wir uns auf "immer noch" und "schon wieder", denn Fox muss ich hier auch mal wieder zustimmen das die Faschisten in Spanien nie wirklich weg gewesen sind und damit natürlich, wie in D auch, den hirnlosen Bubis die Steigbügel gehalten haben. Ich habe mir mal sagen lassen das in Melilla immer noch Strassen nach faschistischen Weggefärten Francos benannt sind.

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:winken: Hallo ihr Lieben,

nachdem ich mir so einige Links genauer angeschaut habe -

habe ich noch etwas interessantes an INFO gefunden :confused: Bezug - Rente in Spanien

http://www.handelsblatt.com/politik/international/spanien-rentenreform-soll-weg-fuer-hilfsprogramm-ebnen/7163780.html

Leider regnet es wie aus Kübeln -

trotzdem ein kuschliges Wochenende post-1250-1385423864,5933_thumb.gif

Saludos Sonnenblume :sonne:

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Artur Mas "internacionalizará el conflicto" si el Gobierno frena la consulta soberanista 15.10.2012

El presidente de la Generalitat, Artur Mas, asegura que "internacionalizará el conflicto abiertamente" si el Gobierno de Mariano Rajoy le impide celebrar una consulta soberanista en la próxima legislatura.

En una entrevista de TV3 recogida por Europa Press, Mas ha asegurado que irá "ante Bruselas y los tribunales europeos" si el Tribunal Constitucional (TC) ve inconstitucional la nueva ley de Consultas que aprobará el Parlamento catalán la próxima legislatura, y que daría cobertura legal a la consulta sobre la autodeterminación que propone Mas...

hier weiterlesen... http://www.rtve.es/noticias/20121015/artur-mas-internacionalizara-conflicto-si-gobierno-frena-consulta-soberanista/570200.shtml

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Kriegsangst in Europa: Katalonien fürchtet Einmarsch spanischer Truppen

Madrid will die Unabhängigkeit Kataloniens offenbar auch mit militärischer Gewalt verhindern. Vier katalanische Abgeordnete haben die EU-Kommission wegen einer Serie von Drohungen aus Regierungskreisen um Hilfe bei der Vermittlung gebeten.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/25/kriegsangst-in-europa-katalonien-fuerchtet-einmarsch-spanischer-truppen/

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Ja Mica, so langsam drehen die alle durch.

Rajoy steht sich im Hals, er will (und darf) Mas in nicht einem Pünktchen nachgeben, sonst gibts Arschvoll von Aznar.

Mas klappert ordentlich mit den Säbeln, denn die Wahlen in Pais Vasco liegen dem PPPräsi ganz fett im Magen, denn jetzt köcheln schon 2 Regionen gegen den autoritären PP-Staat.

Wäre mal interessant, was da ein Militärschlag sein könnte - Mas verhaften, Parteiverbot...?

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Dabei hat es schon einmal einen katalanischen Staat gegeben, das war 1934, allerdings nur für kurze Zeit.

Damals ließ die Regierung in Madrid das Kriegsrecht im selbst ernannten Staat verhängen und seine Regierungsmannschaft,

darunter Regierungspräsident Lluis Compays verhaften. Das Abenteuer kostete 46 Menschen das Leben, Companys wurde sechs Jahre später

von einem franquistischen Gericht zu Tode verurteilt und hingerichtet.[Welt.de]

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Nie soviel Schwachsinn gelesen, das wird nie und nimmer passieren, hier geistern auch solche Nachrichten in den Zeitungen rum, schon lange nicht mehr soviel gelacht.

Ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich. Wenn man mir 1985 alles erzählt hätte, was in den nächsten 27 Jahren passieren wird, den hätte ich auch für schwachsinnig gehalten. Von UDSSR, DDR, 9/11, Irak, Obama uvm.

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Mas insta a Rajoy a escuchar y respetar la voluntad del pueblo catalán tras el 25N - 27.10.2012

El presidente de la Generalitat, Artur Mas, ha instado este sábado al PP y a su máximo líder, Mariano Rajoy, a que a partir de las elecciones catalanas del 25N "escuchen y respeten la voluntad del pueblo de Cataluña". Mas ha hecho estas declaraciones en la inauguración de la 51 edición de la Feria de Muestra de Girona, cuando al mismo tiempo en Barcelona el presidente del Gobierno clausuraba unas jornadas del PP en las que le ante la crisis al haber adelantado las catalanas.

hier weiterlesen... http://www.rtve.es/noticias/20121027/mas-insta-rajoy-escuchar-respetar-voluntad-del-pueblo-catalan-tras-25n/571909.shtml

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Irgendein PP Fritze hat Mas ja schon mit einem Basken verglichen (Name so ähnlich IBaxtquerre oder so), der für die Abspaltung der Basken ist und dem Gobierno Ärger macht... - geht Mas runter wie Öl!

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De Guindos cree que Cataluña "va a compartir la actitud de trabajar por salir de la crisis" - 29.10.2012

El ministro de Economía y Competitividad, Luis de Guindos, ha rechazado que Cataluña esté restando esfuerzos para salir de la crisis, y se ha mostrado "convencido" de que "va a compartir la actitud de trabajar por la salida de la crisis, en línea con el esfuerzo conjunto para establecer un marco cierto de futuro".

hier weiterlesen... http://www.rtve.es/noticias/20121029/guindos-cree-cataluna-va-compartir-actitud-trabajar-salir-crisis/572223.shtml

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Wir werden sehen, ob dem wirklich so ist:

Barómetro CIS y la independencia de Cataluña. Un 41,4 por ciento de los catalanes está a favor de un Estado en el que fuera posible la independencia, según un estudio preelectoral del Centro de Investigaciones Sociológicas (CIS) hecho público hoy.

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Würde an diesem Sonntag im nordspanischen Katalonien über die Unabhängigkeit von Spanien abgestimmt werden, dann würde wohl eine deutliche Mehrheit der Katalanen für diese stimmen. Einer aktuellen Umfrage des Centre d'Estudis d'Opinió (CEO) zufolge würden 57 Prozent mit Ja stimmen und nur 20,5 Prozent gegen ein unabhängiges Katalonien. 14 Prozent würden sich nach derzeitigem Sachstand der Stimme enthalten und die restlichen 8,3 Prozent der Befragten sind sich über ihre Meinung noch nicht im Klaren.

Das Ergebnis der neuen Umfrage der CEO wurde am heutigen Donnerstag veröffentlicht.

Im Vergleich zur letzten Umfrage dieser Art, durchgeführt im Juni, bedeutet dies ein Anstieg um 6 Prozent auf Seiten der Unabhängigkeits-Befürworter in Katalonien. Bei der letzten Umfrage lag der Wert noch bei 51,1 Prozent.

http://www.spanien-bilder.com/aktuelles_aus_spanien_details8550.htm

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Schuldensklaven: Katalonien kann wegen Bankschulden nicht unabhängig werden

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/11/22/schuldensklaven-katalonien-kann-wegen-bankschulden-nicht-unabhaengig-werden/

Interessanter Artikel zum Thema. Keine Zusammenfassung, wie einige es möchten, dazu fehlt mir Lust und Zeit - und ich sehe keinen Sinn darin. Das überlasse ich denen mit viel Zeit.

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Danke für diesen informativen Link. Wieder was gelernt.

Bisher war ich der Meinung - denn ich hatte so etwas gelesen - dass Katalonien sofort aus der EU austreten wolle, sobald es selbständig sei.

Nun lese ich, dass es genau anders herum ist. Katalonien will in der EU bleiben, die EU jedoch muss dem zustimmen. Und das ist nicht so einfach, wenn Katalonien gegen den Willen von Spanien die Selbständigkeit durchsetzen kann. Da Spanien ja ein EU-Land ist, wird es problematisch das "abtrünnige" Katalonien ebenfalls als gleichberechtigten EU-Staat in den Kreis aufzunehmen.

Was mich interessiert: Ist es nun eine Tatsache, dass Katalonien gern in der EU verbleiben möchte?

Und wie wäre es bei all den Schulden an die EZB überhaupt möglich, Katalonien aus der EU zu entlassen?

P.S. Kiebitz, dass mit den Zusammenfassungen sehe ich genau so. Wichtig ist nur, dass ein Link nicht einfach in ein Vakuum gesetzt wird, sondern Basis für eine Diskussion bildet. Das bedeutet, er muss auch gelesen werden, was bei Deinen Links sicher auch immer der Fall ist.

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Hallo Kiebtz,auch ich danke dir für diesen Link :daumenhoch:

Es vergeht nicht ein Tag, an dem eine neue Hiobsbotschaft zu tage kommt :confused::eek::nerven::mad:

Die Zeit ist es ganz schön spannend und auch nicht erfreulich :confused:

Hallo Lilac,

der Herr Mas war ja schon in Brüssel und hat mit den EU Leuten

eine Besprechung gehabt, - nur konnte ich bis heute nicht erfahren,

was dabei herausgekommen ist? post-1250-1385423884,5661_thumb.gif

Saludos Sonnenblume post-1250-1385423884,5766_thumb.gif

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Gast Gast1681

Ich hatte ja in Post 12 schon geschrieben dass es dumm bzw. blauäugig ist in Zeiten einer Krise unabhängig werden zu wollen. Wenn ich als Privatmensch Schulden bis über beide Ohren habe und mich dann auf eigene Füße stellen möchte, kann ich auch nicht mit Zusagen von Banken oder anderen Institutionen rechnen. Ist doch klar! Das heisst wenn jemand in Katalonien wirklich gedacht hat, dass man sich "selbständig" machen kann aber doch in der EU verbleiben kann, dann bin ich sprachlos ob soviel Dreistigkeit. Es ist doch dann ein eigenes Land und muß natürlich die ganze Prozedur des Antragstellens durch machen.

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Katalonien

Der Preis der Unabhängigkeit

24.11.2012 · Die Katalanen wählen am Sonntag ein neues Parlament. Ministerpräsident Mas vertritt eine separatistische Agenda - unklar ist, wie mehrheitsfähig diese ist. Und was sie kostet.

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/katalonien-der-preis-der-unabhaengigkeit-11969918.html

Das wird spannend.

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Natürlich will außer den Catalanen, niemand einen europäisches Catalunien - wozu auch, Spanien kann man im Paket doch viel billiger in den Sack packen.

Ich möchte zum Beispiel keine europäische Gesetzgebung, oder besser gesagt das Gängelband der EU.

Je mehr Spanien europäisch(deutsch) wurde, dedo komplizierter wurde alles hier.

Die Schauen sich z.B. ei Arbeitsamt in D an und dann versuchen sie auf den nicht vorhandenen Grundlagen, ähnliches zu schaffen.

Das Gane dann mit EU-Normen gespickt - ein Desaster.

Spanien kann nicht ohne den Motor von BCN, ob BCN ohne Spanien kann - wenn die EU es unterstüzen würde...

Nun ja , morgen wissen wir mehr.

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    • Von Joaquin
      Hier habe ich mal ein paar Abkürzungen gesammelt, auf die man in Spanien ja öfters mal trifft:
      PSOE =Partido Socialista Obrero Español - Spanische Sozialistische Arbeiterpartei N.I.E = Número de identidad de extranjero - spanische Steuernummer LFP = Liga de Fútbol Profesional - spanische Fußball-Liga PP = Partido Popular - konservative politische Partei in Spanien IU = Izquierda Unida - Vereinigte Linke CIU = Convergència i Unió - Parteienbündnis mit regionaler Verankerung in der spanischen Autonomen Region Katalonien ERC = Esquerra Republicana de Catalunya - Republikanische Linke Kataloniens PNV = Partido Nacionalista Vasco - Baskische Nationalistische Partei PSC = Partit dels Socialistes de Catalunya - sozialdemokratische Partei in Katalonien BCN = Barcelona, die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Katalonien in Spanien AENA = Aeropuertos Españoles y Navegación Aérea ist die staatliche Betreibergesellschaft aller inländischen Flughäfen Spaniens' ITV = Inspecion Tecnica de Vehiculos (spanische Hauptuntersuchung/TÜV) Wer mag kann ja die Liste hier noch ein wenig vervollständigen
    • Von traveler
      Hallo
      Nach 14 Jahren reisen und wohnen in Südeuropa und Afrika mit einem LKW Wohnmobil habe ich mich entschlossen, nun Spanien dauerhaft als Lebensmittelpunkt zu wählen. Meine bevorzugte Gegend ist Raum Almeria.
      ich möchte eine Wohnung mieten … aber dennoch weiter reisen. Nur halt nicht mehr den langen Weg nach deutschland machen.
      meine Wohnung in Deutschland will ich behalten und dort auch weiterhin gemeldet sein ….
      meine konkreten Fragen dazu sind nun …..
      was ist in Spanien bzw. Deutschland melderechtlich zu erledigen um in Spanien ein dauerhaftes Aufenthalsrecht zu erhalten ? Gibt es das noch, dass max 183 Tage erlaubt sind ?
      Exakt welche Dokumente sind erforderlich …. eine N.I.E. eine Residencia ??
      Konkret zur N.I.E.
      Muss ich eine spanische Adresse haben um diese N.I.E. Beantragen zu können ?
      Ist die N.I.E. das was in Portugal die Numero Fiscal also die lebenslänglich gültige Steuernummer ist ? Die portug. Numero fiscal gab es ohne Probleme, allerdings nur mit einer portog. Adresse.
      Kann und werde ich durch beantragen und ausstellen der N.I.E. automatisch zum zahlen von irgendwelchen Steuern herangezogen ???
      Muss ich zB eine Zweitwohnungssteuer bezahlen ?
      Es wird sicher einiges an Behördengängen nötig sein um eine Wohnung in Spanien dauerhaft zu bewohnen.
      Was ist nötig, zu beachten und mit welcher Art Nebenkosten in welcher ungefähren Höhe ist beim mieten einer Wohnung zu rechnen ?
      Was ist mindestens erforderlich um zB Strom Telefon Internet oder ein Konto zu beantragen ?
      Wer kann mir bitte kompetent und konkret sagen, was wann wo erledigt werden muss ???
      Danke im voraus
      Traveler
    • Von Joaquin
      Eigentlich war der folgende Beitrag eine Reaktion zu einem Spiegel-Artikel aus dem Jahr 2005. Nichtsdestotrotz ist es wohl immer noch aktuell, daher hier meine kurze, bescheidene Meinung dazu.
      Das geht nun wirklich zu weit. Da haben Wissenschaftler festgestellt, wie notwendig die Siesta (zu deutsch Mittagsschlaf) und nun will die spanische Regierung dieses Nationalheiligtum drastisch verkürzen und weitergehende Maßnahmen ergreifen.
      Wo anderst führt man den Mittagsschlaf aufgrund seiner erwiesenen Produktivitätsförderung ein und in Spanien soll er aufgrund von angeblicher Produktivitätsminderung, wegrationalisiert werden.
      Typische vernunftlose Ministeriumsentscheidung!
    • Von Joaquin
      Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil
      40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen.
      Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause.
      Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla.
      Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber.
      Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg.
      Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen.
      Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt.
      Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten.
      Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt.
      Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
    • Von Joaquin
      Wo in der Literatur der Antiheld Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte erschließen sich dem Land Spanien neue Energieressourcen, die es gekonnt zu nutzen weiß. Begünstigt durch seine geographische Lage, könnte Spanien durchaus in der Lage sein, seinen Energiebedarf über Sonnenenergieanlagen, Windkraft und Staudämme zu decken. Während letztere insbesondere auch wichtig für den Trinkwasser-Haushalt sind, zielen die beiden anderen Konzepte allein auf die Energiegewinnung. für Hersteller von Windkraftanlagen und Fotovoltaik-Zellen, ist Spanien ein zukunftsträchtiges und boomendes Land.
      Nach den USA und Deutschland, gehört Spanien zu den weltweit größten Nutzern von Windenergie bei der Stromerzeugung, denn in Spanien drehen sich immer mehr Windräder. Schon jetzt werden rund zehn Prozent der Stromerzeugung über die Windenergie gedeckt. Bis zum Jahre 2010 soll dieser Faktor auf etwa 25 Prozent ansteigen, was ein Viertel des gesamten Energiebedarfes darstellen würde.
      Diese Entwicklung wird in Spanien vor allem auch durch die Politik in Spanien unterstützt, was nun auch zahlreiche Firmen auf den Plan gerufen hat, wie Gamesa, dem drittgrößten Anlagenhersteller weltweit.
      Als in den 80er Jahren, um Touristen nach Spanien zu locken, in Spanien der Slogan „Alles unter der Sonne“ beworben wurde, kamen in Madrid spanische Studenten auf die Idee, in einer ganz anderen Art und Weise zu profitieren. Mit Isofotón gründeten sie den zweitgrößten Hersteller von Fotovoltaik-Zellen in Europa. Alleine dieses erwartet Isofotón einen Jahresumsatz von voraussichtlich 470 Millionen Euro.
      Mit derartigen Firmen-Strukturen im eigenem Land, der geographischen Lage, einer förderten Politik und mit dem immer weiter wachsende Umweltbewusstsein, hat Spanien gute Chancen, auf absehbare Zeit, sich komplett von der Atomenergie als Stromlieferant zu lösen und kein Strom aus Nachbarländer importieren zu müssen.
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