AnjaC

Sind Spanier freundlicher, netter und lieber als Deutsche? Auch zu Kindern?

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Finde das tolle Wetter super, aber vor Allem fand ich's schön, daß die Menschen dort so locker sind, habe niemanden getroffen, der irgendwie schlecht drauf war, das ist in D leider ganz anders....

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Das kommt warscheinlich daher, dass Du 1. auf der Urlaubsinsel Nummer 1 warst, 2. Im Sommer sprich Hochsaison und 3. das alle anderen genau wie Du Urlaub hatten oder von den Touristen leben, da ist schlecht drauf sein nicht erlaubt :P. Sorry, den Kommentar konnte ich mir grade nicht verkneifen, grade im Zusammenhang mit dem Vergleich zu Deutschland mal wieder. Im Winter sind die Menschen, die in Cala Millor wohnen auch stinkiger, weil arbeitslos...

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Wir selber leben nicht in einer Touristenhochburg... und ja.... die Menschen sind fröhlicher, entspannter und hilfsbereiter,

hier in unserer Ecke / Valencia / Spanien,  als in der Nähe von Hamburg...wo wir her kommen. 

 

 

Einige Beispiele.. wenn eine Frau mit Kinderwagen in den Supermarkt kommt, wird hier in den meisten Fällen  die Tür aufgehalten, in Deutschland sind es definitiv weniger, die einer Mutter mit Kind oder Kinderwagen behilflich sind. 

 

An der Kasse, im Supermarkt, wird hier schon mal gefragt, wie es der Familie geht, es gibt auch kein "Vordrängeln " um 2 Minuten an der Kasse einzusparen, 

das würde hier in unserem Ort von 11.000 Einwohner keiner machen, da lässt man höchsten jemanden vor, der nur 2 Teil im Arm hat. 

 

Auf der Post, wird ausführlich erklärt, wie man was zu verschicken hat, es wird nicht dumm gekuckt oder genervt Bemerkungen gemacht, das es so lange dauert, 

nein ..hier gibt es noch Ratschläge von den Umstehenden, wie man was machen kann. 

 

oder man hat sich verlaufen und findet sein Auto nicht wieder in der Stadt Valencia... da kann man fragen, selbst wenn der es nicht weiß, 

wird eine Lösung gesucht, ob nun eine Mapa/ Karte  besorgt, jemanden anderes gemeinsam gefragt, oder Begleitung angeboten... 

 

Alles das ist mir persönlich passiert, mag sein, das die Ecke um Valencia noch etwas :whistling:...verträumt ist, ich finde es liebenswert und mir kommt es so vor, 

als wenn hier der Herzschlag :heart:... von Spanien noch seine ruhigen Puls hat, den ich persönlich liebe und schätze. 

 

 

 

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Die Sache mit den Kindern ist schon so ein Thema. Ich weiß nicht ob es an den jeweiligen Regionen der beiden Länder liegt, aber ich würde auch unterm Strich auch behaupten das Spanien das Kinderliebere bzw. Kinderfreundlichere Land ist. Das kann aber auch daran liegen, dass in Spanien insgesamt ein besserer Umgang der Menschen untereinander herrscht und somit natürlich auch mit den Kindern.

Aber auch in Deutschland selbst gibt es große Unterschiede, wie Menschen miteinander umgehen, auch mit Kindern.

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Gast Annalena

Mir ist es in Deutschland mehrfach im Bus passiert, dass der Platz, wo Kinderwagen stehen sollen, einfach von anderen Fahrgästen besetzt und nur unter Protest frei gemacht werden.

Es ist auch ein Unding, dass man mit kleinen Kindern, wenn man vorne bezahlen muss quer durch den abrupt anfahrenden Bus geschleudert wird. Die Busfahrer werden höchstens noch pampig. Passiert auch alten Leuten, die nicht mehr so gut auf den Beinen sind.

Ich bin durch das Leben in Spanien sehr empfindlich geworden und fühle mich in Deutschland nicht mehr richtig wohl. Die Menschen sind desinteressiert und unfreundlich.

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Das Leben in Deutschland ist in weiten Teilen sehr hart. Das beginnt mit dem Arbeitsleben und endet mit dem Verkehr und den täglichen Staus. Das ist in spanischen Grossstädten sicher ähnlich und in deutschen ländlichen Gebieten nicht so  gravierend.

Trotzdem ist in einem Land das viel kleiner als Spanien ist, aber doppelt so viele Einwohner hat, das Leben schwerer und ja, das herrliche Wetter hier, macht das Leben tatsächlich leichter.

Deutsche die oft nur im Urlaub in Spanien waren und kaum spanisch können haben da oft eine etwas ungenaue Vorstellung von den immer abgehetzten Deutschen die nie Zeit haben und den liebenswürdigen Spaniern.

Spanische Kinder erleben immer noch, die in anderen Ländern längst verworfene, antiautoritäre Erziehung.

Das ist ein grossen Problem, besonders bei bei den Jungs die zu Hause als Señoritos verzogen werden.

Die Mama ist zwar die Grösste, aber wehe die Ehefrau benimmt sich nicht genauso, dann knallt es oft.

Ich finde man sollte Kinder weder drillen und sich als Hiubschrauber Eltern aufführen, noch den Kindern alles durchgehen lassen.

Aber Regeln müssen einfach sein.

 

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Was Regeln angeht, sprichst Du mir aus der Seele, und da gibt es was in Spanien, was mich tierisch nervt, bin aber auch nicht die Einzige, und nicht, weil ich eine Deutsche bin.

Kinder sind, je nach Situation, ein Knackpunkt fuer mich, Bin zwar selber Mutter (eines mittlerweile erwachsenen Sohnes, der selbst Ende September Vater wird), aber wenn ich eins um Verrecken nicht vertragen kann, dann sind das undressierte Kinder (boese Zungen sagen ohne Maulkorb oder Leine), welche querbeet durch die Tischreihen in Bar oder Restaurant Fangen spielen und dabei auch noch gehoerig Laerm machen. Schuld sind natuerlich die Eltern, die danebensitzen und nichts sagen, ganz klar.

(Aber uebertrieben mit der Hand wedeln, wenn der Rauch der Zigarette rueberweht. Hallo, in diesem Land darf man DRINNEN nicht rauchen, geh rein wenn Dich das stoert, laut genug hast Du ja auf Deine Rechte gepocht, als das Gesetz eingefuehrt wurde. Ich als Raucher muss auch draussen stehen wenn es junge Hunde regnet und kalt ist, dein Anrecht auf einen Tisch draussen aber nur im Sommer und auch nur, wenn es schoen ist, hast Du verwirkt! So. Musste mal gesagt werden :P.)

Mich stoeren unkontrollierte Kinder, denn das hier ist eine Bar/ein Restaurant und kein chiqui-park und auf dem Spielplatz sind wir hier auch nicht.

Die Leute wollen einfach nur hier sitzen und was trinken oder essen, in Ruhe. Der Fussball, der grade an den Tisch nebenan geknallt ist, gehoert auch nicht hierher und wenn Dein Sohn vom Skatebord faellt und das Board unkontrolliert nach vorne schiesst und dem Mann mit Kruecke an die Hacken haut, dann tu gefaelligst nicht so, als ob Du das Kind nicht kennst. Dem Sohn eine hinter die Loeffel geben ist uebrigens auch nicht die Loesung. Geh einfach in den Park und gut ist oder ICH spendiere Deinem Kind um 20.00h noch einen extrastarken doppelten Espresso vorm Zubettgehen...

Quelle: tagtaeglich in der Fussgaengerzone C/Rogent in Barcelona...

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Da sagst du was Mika.

Etwas dagegen sagen ist ein no go in Spanien.

Einmal haben wir Geburtstag meines Mannes gefeiert. Mit im Restaurant ein Ehepaar mit 2 Kindern.

Die schoben die ganze Zeit leere Stühle durchs Restaurant . Sie machten einen Höllenlärm und stiessen dabei andere Gäste an.

Ausser den Eltern hat das jeden gestört. Der Besitzer des Restaurantes schaute wohlwollend zu.

Wir sind da nie wieder hin und haben das beim bezahlen auch gesagt.

 

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Ach also ich sehe schon, dass Leute (andere Kunden) dazu Bemerkungen machen, aber solange das den Eltern schnuppe ist? Kein Bar- oder Restaurantbesitzer wuerde sich trauen, solche Leute zu bitten, doch bitte entweder die Kinder zu kontrollieren oder das Lokal zu verlassen, sind eh schon alle leer genug und Kunden zu verlieren ist nicht drin - kann ich auch nachvollziehen irgendwie.

Wir waren frueher mit unserem Sohn auch in Restaurants essen, aber der konnte sich auch benehmen. Klar rutschen die Kids nach einer gewissen Zeit auf dem Stuhl hin und her, weil sie sich langweilen, kann ich auch nachvollziehen - aber damit muss man als Eltern eben rechnen und wissen, was zu tun ist oder wie - oder eben nicht mit Kindern, die Hummeln im Hintern haben, dahin gehen, wo viele Leute auf relativ engem Raum zusammensitzen.

Das mit den leeren Stuehlen kenn ich auch, Terrassenstuehle aus Alu, macht Laune und auf den Daddelautomaten rumkloppen, auch wenn da einer spielt, hab ich gestern grade erst gesehen - Eltern draussen, Kind drinnen, 48€ Gewinn jemandem versaut <_< weil das Kind meinte, auf jeder der 3 Maschinen mal auf den Knopf hauen zu muessen, der Mann der spielte, hat schoen doof geguckt, happy war er nicht - was war die Reaktion der Mutter?

"Pero si solo es un niño, no sabe lo que hace, hay que ver cómo te pones..."

 

 

 

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Nun habt Mica und Raven auch mal ein paar Situationen genannt, welche euch nicht so sehr an Spanien, bzw. Spaniern und ihre Kinder gefällt. Sehr ihr das so als die Regel an? Meint ihr das ist in Deutschland besser? Meint ihr Eltern haben es in Deutschland leichter mit Kindern in der Gesellschaft?

Aus meiner Sicht fand ich immer, dass man in Spanien leichter Freundschaften schließen kann, was als Kind und Jugendlicher natürlich auf sehr hilfreich war. Sicher auch für die Eltern im Urlaub. Aber wo man hier in gewissen Gegenden Monate, Jahre oder für immer der Außenseiter ist und gemieden wird, ist es mir in Spanien nie schwer gefallen, schnell gute Kontakte zu knüpfen. Ich würde ja gerne den Fehler bei mir suchen, aber selbst in anderen Ländern, ohne das ich dort die Sprache sprechen konnte, kam man leicht in Kontakt mit den Menschen und sie waren hilfsbereit. Zumindest als ich es gerade aus Kassel kenne. Und auch viele Aussagen von Deutschen bestätigen mich in diesen Beobachtungen.

Vielleicht bin ich auch aufgrund meines Heranwachsen als Spanier, auch unter Spaniern, da einfach anderes gewohnt. Ich kann aber durchaus verstehen, dass man es weniger bis gar nicht toleriert, wenn Eltern gewisse erzieherische Maßnahmen dann gerne auch der Allgemeinheit mit überantworten.

Ich kenne aber auch das Gegenteil und das offenbart sich oft bei diversen Feiern in Deutschland. Feiern bei denen Kinder nicht herumtollen und laut sein durften, so wie es halt so ist, wenn Kinder ab einer gewissen Anzahl und Alter miteinander spielen. Gerade hier habe ich einen deutlichen Unterschied auch bei den unterschiedlichen Regionen Deutschlands festgestellt. Diesen Unterschied habe ich in Spanien so überhaupt nicht festgestellt.

Vor allem aber habe ich etwas anderes festgestellt und das erklärt vielleicht auch warum dort die Menschen besser miteinander umgehen. Kinder wie ältere Menschen, gehören oft mit dazu. Aus meiner Sicht führt dies zu mehr Verständnis und Toleranz, auf allen Seiten der Altersskala.

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Gast Annalena

Joaquin, ich muss dir in jedem Punkt recht geben.

Es ist extrem schwierig in Deutschland Leute näher kennen zu lernen, um dann eventuell eine Freundschaft entstehen zu lassen. Ich habe das auch so erlebt, dass man im Ausland selbst ohne oder mit wenig Sprachkenntnissen mit Menschen in Kontakt zu treten. Und in manchen Regionen ist es fast gar nicht möglich. Zumindest nicht mehr ab einem bestimmten Alter.

In Spanien reicht es aus am Nebentisch in der Bar zu sitzen und auf das Gespräch am Nebentisch mit einem Lächeln zu reagieren, dass man spätestens bei der dritten Begegnung an den Tisch gebeten wird.

Das würde einem hier niemals passieren. Wenn man in Deutschland nicht der selben Altersklasse, Einkommensklasse usw. angehört ist es gar nicht möglich, dass man engere Kontakte knüpfen kann.

Vor 2 Jahren haben wir mehrere Monate das Haus meiner Schwägerin in der Schweiz (Biel) renoviert. So viel Sympathie und Hilfsbereitschaft und Kontakt, der bis heute besteht, ist mir nur noch in Spanien und vor fast 25 Jahren in Holland, wo ich beruflich war, entgegen gebracht worden.

Mir hat zwar in Spanien auch einiges an der Kindererziehung nicht so gut gefallen, aber in Deutschland gibt es für mich noch viel mehr an negativen Erlebnissen.

Ich treffe durch meinen Enkel (4 Jahre) sehr oft auf Eltern, die keine Verantwortung mehr übernehmen. Rücksichtnahme, Tischmanieren, mal leise sein, oder dem Kellner nicht im Weg zu stehen, werden ja teilweise nicht mal mehr von den Eltern beherrscht.

 

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Lieber Joaquin, liebe Annalena,

habt Ihr vielleicht die tausende von Menschen vergessen, die über Monate hinweg, freiwillig ohne Bezahlung immer freundlich und in bester Absicht Menschen aus Kriegsgebieten empfangen und versorgt haben?  

Die vielen deutschen Familien die Flüchtlinge "adoptiert" haben, ihnen bei Behördengängen weiterhelfen und sie oft sogar bei sich aufnehmen.

Wer hat denn in Spanien, in der Krise, für Bedürftige die "Tafeln" organisiert, Kleider gesammelt?

Engländer, Deutsche, Holländer.  Spanische Behörden haben sie teilweise wieder abgeschaft aus hygienischen Gründen.

Man hätte zum Speiseneinsammeln in den Hotels einen Kühlwagen gebraucht.

 

Es wird häufig das Klischee bedient, die Deutschen sind unnahbar, unfreundlich. 

Sie sind anders als Spanier, aber ist das vielleicht schlechter?

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Also ich habe weder die Helfer vergessen, noch die Asylgegner.

vor 3 Stunden schrieb Raven:

Wer hat denn in Spanien, in der Krise, für Bedürftige die "Tafeln" organisiert, Kleider gesammelt?

Engländer, Deutsche, Holländer.  Spanische Behörden haben sie teilweise wieder abgeschaft aus hygienischen Gründen.

Klingt ein wenig so, als hätten Spanier da überhaupt nichts gemacht, außer dagegen zu sein.

Aber dieses Thema entsprang ja ursprünglich einem Thema über das Auswandern und dabei ging es darum, wie man in Spanien im Alltag miteinander umgeht. Einige erzählen nun, dass sie sich als Ausländer in Spanien wohler und willkommener fühlen, als in ihrem eigenem Land. Ich glaube da ihnen schon, dass sie dabei hier ihre Erfahrungen ehrlich mit uns teilen und nicht einfach irgendwelche Klischees bedienen möchten.

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ich finde Klischees werden dann bedient, wenn jemand der kein Spanisch spricht und in Spanien bei herrlichem Werrer Urlaub macht, beurteilt wie nett Spanier sind. :)

 

Joaquin schreibt:

Zitat

Klingt ein wenig so, als hätten Spanier da überhaupt nichts gemacht, außer dagegen zu sein.

 

Nun jedenfalls kommen kaum mehr Flüchtlinge über Marroko und Flüchtlinge die über die Balkanroute kamen, nahm Spanien nicht auf. Das lässt sich ja nur schwerlich bestreiten.

Ich hatte das überhaupt nicht erwähnt Joaquin, wenn Du nicht hier immer einen Wettbewerb veranstalten würdest wer ist besser, netter, freundlicher....... 

 

 

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Raven, bist du wirklich der Ansicht, dass jemand Spanisch können "muss ", um die Freundlichkeit der Spanier beurteilen zu können? Ich bin der Ansicht, dass uns hier auch Urlauber ohne Spanisckenntnisse ihre Erfahrungen mitteilen dürfen.

 

Ich finde nicht, dass hier ein Wettbewerb veranstaltet wird, es handelt sich doch einfach um einen Erfahrungsaustausch, oder nicht?

 

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Gast Annalena

Das ist hier kein Wettbewerb, der von Joaquin ausgeschrieben wurde. Bisher hat hier jeder von seinen Erfahrungen berichtet.

Der Wettbewerb wurde ausschließlich von Raven eröffnet. In der Schule würde man jetzt sagen: Setzen. 6. Thema verfehlt.

 

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vor 34 Minuten schrieb Annalena:

Das ist hier kein Wettbewerb, der von Joaquin ausgeschrieben wurde. Bisher hat hier jeder von seinen Erfahrungen berichtet.

Der Wettbewerb wurde ausschließlich von Raven eröffnet. In der Schule würde man jetzt sagen: Setzen. 6. Thema verfehlt.

 

Annalena, dann lies mal die Überschrift und schau mal was der Duden schreibt:

 

Sind Spanier freundlicher, netter und lieber als Deutsche? Auch zu Kindern?

Zitat

 

Eine Veranstaltung, bei der die Teilnehmer gegeneinander antreten, um ihre Leistungen miteinander zu vergleichen.

Da frag ich mich wer hier das Thema verfehlt?

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So gesehen ist der Titel vielleicht etwas unglücklich gewählt, aber ich könnte mir vorstellen, dass ihn Joaquin aus den Beiträgen abgeleitet hat

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Das Thema hier wurde von einem anderen Beitrag abgespalten und beinhaltete bei der Erstellung schon mehrere Beiträge mit facettenreichen Ansichten. Diese bezogen sich auf das Auswandern aus Deutschland nach Spanien und zogen dabei vorab schon den Vergleich zu Deutschland und den Deutschen. Soviel zu dem Inhaltlichen vorgaben um mir einen passenden Titel zu überlegen.

Ein Titel soll neugierig machen und darf auch gerne mal provozieren um den Leser auf den Inhalt neugierig zu machen. Sicher, ich hätte auch den folgenden Titel wählen können: "Sozialen Kontakte und zwischenmenschlichen Beziehungen in Wechselwirkung und zu Emigranten." Politisch vielleicht sehr viel korrekt, aber kaum spannend für neue Leser um sie über die Überschrift hinweg für den Inhalt zu interessieren.

Abgesehen davon wirft der jetzige Titel lediglich eine Frage auf und über diese und die jeweiligen Erfahrungen, findet doch hier ein guter und interessanter Austausch statt. Auch darf man nicht vergessen, dass dies ein deutschsprachiges Forum zu und über Spanien ist, welche zudem auch die Auswanderung thematisiert. Vergleiche zwischen den Ländern, Menschen und Kulturen, gehören zwangsläufig einfach dazu.

Es ist doch nur von Vorteil, dass hier Mensch über ihre Erfahrungen berichten, die zudem viele Länder bereist oder sogar in mehreren gearbeitet haben. Und wenn jemand auswandert, dann stellt er für sich eine Vielzahl von Kriterien auf, die er in die Waagschale wirft. Dabei entsteht in der Tat ein Wettbewerb mit zahlreichen Pros und Contras, die für die jeweilige Person eine große Rolle spielen. Für einige ist auch die Frage wichtig, wie man im Gastgeberland als Fremder aufgenommen wird. Für Eltern sicher sehr wichtig, wie es den Kindern dort ergehen wird.

In anderen Themen vergleichen wir ebenfalls die wirtschaftlichen Situationen und da werden auch klar und hart die Meinungen dazu ausgetauscht und Empfehlungen ausgesprochen. Wenn das aber hier nun um die menschliche Seite geht, taucht plötzlich das Wort Wettbewerb auf und das man sich hier Klischees über Deutsche bedient.

Raven, vielleicht magst Du ja hier erläutern, was dich nach Spanien verschlagen hat und wie Du so zu den Spaniern stehst? Welche Unterschiede erkennst Du zwischen Spaniern und Deutschen im Miteinander, auch mit Emigranten?

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Genau das dachte ich mir.

Ich bin der Ansicht, dass wir Menschen etwas dazu neigen, Situationen, Begebenheitenund Erfahrungen, die wir anderswo machen,  mit Bekanntem zu vergleichen, und davon möchte ich mich auch nicht ausschließen.

 Und wer weiß vielleicht finde ich ja die Zeit, euch ein paar Müsterchen aus meinem Nähkästchen zu erzählen. die hätten  allerdings nichts mit einem Vergleich  Deutschland/ Spanien zu tun. Als Schweizerin kenne ich nämlich die Gepflogenheiten, die im großen Kanton herrschen, überhaupt nicht :P

bearbeitet von Rita

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Wenn ich die Vergleiche aus meinen Bekanntenkreis ziehe, von Spaniern die Deutschland bereist und Deutsche die Spanien bereist haben, neigt sich die Waage doch deutlicher zu Spanien hin, was das Menschliche angeht. Und von den Beobachtungen wird auch oft angemerkt, dass Spanien als Kinderfreundlicher angesehen wird.

Ich persönlich finde auch, dass die Familie mit den Kindern aber auch mit den Älteren in Spanien, einen größeren Stellenwert hat und es so viel mehr Rücksicht unter den Generationen gibt. Aus Deutschland kenne ich es und das ist heute immer noch so, dass wenn ein paar Kinder auf dem Rasen etwas lauter sind, nicht selten sich irgendwo Anwohner belästigt fühlen und die Kinder anschreien. Nicht selten sind es ältere Menschen. In Spanien, selbst wenn es sehr viele Kinder sind und im Sommer bis spät in die Nacht, habe ich so etwas noch nicht erlebt.

Aber Lärm und der Umgang mit Lärm, ist auch in beiden Ländern und Kulturen doch sehr unterschiedlich :)

Trotzdem denke ich, dass wenn ältere Menschen besser in die Gesellschaft integriert werden, sie weniger mürrisch sind. Wenn in Spanien die älteren Damen im Sommer Abends auf den Straßen mit ihren Stühlen sitzen und man kommt mit Kindern vorbei, dann gibt es selbst wenn man Fremd ist, eine oft freundliche und herzliche Interaktion. So lernen auch die Kinder den Umgang mit und Respekt zu den Älteren, wogegen diese nicht einfach vor dem Kopf gestoßen und isoliert werden und sich auch selbst nicht isolieren.

Bei meiner Betrachtung berichte ich aber oft auch aus meinen Erfahrungen aus Nordhessen und das ist was Menschlichkeit angeht, nicht unbedingt ein Vorzeigeobjekt für Deutschland.

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2 so verschiedene Nationen zu vergleichen kann doch garnicht gutgehen, oder? Típicos tópicos...vamos p'allá.  

Hier in Spanien stellt man sich entweder in die Schlange, egal ob beim Kinoeingang oder an der Bushaltestelle, oder zieht 'ne Nummer, wie beim Schlachter, Baecker oder im Rathaus. Sehr angenehm und meistens wird so das Draengeln und Vordraengeln vermeidet. Ausnahmen gibt's natuerlich immer, fuer mich sind das die typischen "Omis", die Samstagsmorgens, wenn die unter der Woche arbeitende Bevoelkerung einkauft, versuchen sich an der Kasse vorzudraengeln, weil sie doch nur 200gm gekochten Schinken haben und "¿oi, que no te importa, nena?" 

Nervt. Aber wer mich mit meinem fast 52 Jahren noch nena nennt, darf sich auch vorzudraengeln.  

Spanier sind hilfsbereiter. Auf alle Faelle, das sind sie, sind wohl auch in der Mehrheit. Spanier wuerden Dich nie, wenn Du zum Freundeskreis gehoerst, an besonderen Tagen wie Weihnachten oder auch Sylvester allein zuhause rumhaengen lassen, sie laden Dich einfach ein. Aufgeschlossener sind sie, dabei sagt man den grade den Katalanen nach, dass sie kuehler und verschlossener als der Rest sein sollen. Den Ruf haben wir Norddeutsche auch, vielleicht verstehen wir uns deshalb so gut? 

Der Grossteil der Spanier war, als damals die Puenktlichkeit verteilt wurde, krank oder im Urlaub.  

Der Grossteil der Spanier schreit "hier!" wenn es um Brueckentage geht, will das endlich die Krise vorbeigeht und kapiert nicht, dass das so nicht funktionieren wird. Leider kapiert der Grossteil aber auch nicht, dass man mit "frueher anfangen, weniger Mittagspause und frueher gehen" auch viel erreicht. Nicht wer am laengsten am Schreibtisch hockt, ist auch der produktivste. Da liegt noch viel Arbeit vor diesem Land. 

Spanier lieben Hunde aber moegen es nicht so gerne, deren Hinterlassenschaften wegzuraeumen und wenn es dunkel ist und einen keiner sieht, dann noch weniger. 

Die Spanier machen TV Programme, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, kann nicht mit D vergleichen, dazu bin ich zu lange weg aus Deutschland und ich gucke TV nur uebers Internet, wenn ueberhaupt und dann meist den NDR und Goodbye Deutschland auf VOX. ^^  

Spanische Kinder fangen die Schule mit einer Vorbereitung (durch oft schon 3 Jahre Vorschule) an, von der man in D nur traeumen kann. Ich persoenliche finde spanische Kinder viel aufgeweckter und da habe ich auch "Vergleichsmaterial" aus beiden Laendern, von 1988 bis heute.  

Spanischer bauen Wohnungen, welche ein einziger Albtraum sind und man braucht ein richtig dickes Fell, um entweder ueber all die Fehler hinwegzusehen oder einfach Geld auszugeben, und es sich selbst und auf eigene Kosten schoen zu machen, wenn am mietet jedenfalls.  

Spanier sind besch**** Autofahrer aber Blinker sind ja eh total ueberbewertet, Kreiselverkehre muss man auch nicht so genau nehmen und wer am Zebrastreifen fuer einen Fussgaenger anhaelt, ist ein Weichei. 

Spanier gruessen alle, immer und ueberall und auch immer wieder, egal, wenn man sich 3mal am Tag bereits gesehen hat. Man sagt Hallo zum Busfahrer, zur Kassiererin und auf der Strasse, allerdings wird auf ein "¿qué tal?" oder ¿qué hay?! Nicht wirklich 'ne Antwort erwartet.  

Wenn man sich verabschiedet, z.B. Von einer Gruppe Freunden, muss man mit mindestens 15 Minuten rechnen, bevor man dann tatsaechlich weggeht.  

Telefonieren ist (zumindest am Anfang) gewoehnungsbeduerftig und wenn man als Deutscher erwartet, dass das Telefon mit "Pérez" oder wie auch immer beantwortet wird, dann knallt einem ein "Si", "Hola", "Diga" entgegen.  

Jeder Spanier hat einen Kartoffelporsche. Meine Mutter meinte mal zu mir" so ein Ding ziehen in Deutschland nur Omas hinter sich her..." Meine Mutter weiss garnicht, wie praktisch diese Dinger sind, mir schneiden jedenfalls die (immer weniger vorhandenen) Plastiktueten nicht die Finger ein und meine Schultern werden durch Einkaufsbeutel auch nicht strapaziert. 

Spanier brezeln sich gerne auf, Maennlein und Weiblein, speziell fuer den Sonntagsspaziergang und auch gerne mit Kind und Hund, nur um auf den Spielplatz zu gehen. 

Spanier pfeffern ihr Fleisch nicht und gucken komisch, wenn Du nach 'ner Pfeffermuehle fragst. Apropos Fleisch, wer ein gut abgehangenes Steak mag, ist im falschen Land. Gut abgehangen=alt, kann doch garnicht mehr gut sein, je frischer desto besser...Neeee, gruselig, was sich hier Steak schimpft.  

Richtig gutes Brot koennen sie auch nicht, dafuer Tortillas, Gazpachos, Paellas, Fideuàs, Bocadillos, Caldos, Cocidos, etc. Etc - eindeutiger Gewinner, was Kochen angeht, fuer mich jedenfalls. Einfallsreicher sind sie auch was Kochen angeht.  

In Spanien gilt alles kann, nichts muss. Wenn man sich damit arrangiert, will man hier nie wieder weg. Meine Heimat und meine Familie (die, die ich mir ausgesucht habe, sprich Freunde) seit fast 29 Jahren, also mehr als die Haelfte meines Lebens. 

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Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen und da muss ich leider zugeben, dass es in Deutschland aber auch in Spanien unhöfliche Menschen gibt. Ich glaube, dass lässt sich nicht vermeiden. Die meisten Leute sind genervt oder gestresst von ihrem Alltag und da brauchen sie manchmal ein Ventil, auch wenn es nicht gerade die feine Art ist, andere dafür verantwortlich zu machen, aber bei diesen Menschen reicht schon ein winziges Wort, um sie durchdrehen zu lassen. Außerdem habe ich auch festgestellt, dass die Mentalität natürlich eine ganz andere ist. Während sich in Deutschland nur kurz aufgeregt wird und meistens nur von einer einzigen Person, kann es einem in Spanien passieren, dass sich gleich noch ein paar mehr Menschen aufregen. Es wird lauter gestritten und impulsiver. 

Aber jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen und dann entscheiden, wo es ihm am besten gefällt. 

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Das ist halt auch eine Sache der Kommunikationsart. Auf uns Deutsche mag das manchmal aggressiv wirken, aber für Spanier ist das die ganz normale Ausdrucksweise. Also nicht gleich abschrecken lassen.

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