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Hallo Elke,

der letzte Satz hat es in sich

...als ob die betreffende Person Anspruch auf Rente und Sachleistungen nach den Rechtsvorschriften dieses Mitgliedstaats hätte.

Die spanische Krankenversicherung erbringt also für Dich Sachleistungen in Spanien, obwohl Du keinen eigenen Anspruch auf eine Krankenversicherung hast und die Kosten dafür trägt Deine deutsche Krankenversicherung

Kein gesetzlich Versicherter hat aber in dem Mitgliedstaat Spanien Anspruch auf die Sachleistung Zahnbehandlung, oder Zahnersatz.

Und damit schließt sich der Kreis.

Ansonsten kämen ja auch ganz kuriose Dinge zustande.

Meine Ehefrau hat z. B. Anspruch auf eine spanische Rente und muss daher von ihrer deutschen Rente keine Krankenkassenbeiträge zahlen.

Ich habe keinen Anspruch auf eine spanische Rente und bin bei der AOK (über die KVdR) in Spanien in der selben gesetzlichen Krankenversicherung.

Wäre Deine Annahme richtig, dann würde meine Ehefrau in Spanien keinen Zahnersatz erhalten, aber ich würde ihn erhalten.

Zusammenfassend mit anderen Worten gesagt:

Du bekommst in Spanien Sachleistungen von der spanischen Krankenkasse, obwohl Du keinen eigenen erworbenen gesetzlichen Anspruch in Spanien darauf hast, und die Kosten dafür, dass Du in Spanien Sachleistungen erhältst, zahlt die deutsche Krankenkasse.  Aber  eben auch nur die Sachleistung, die diese spanische gesetzliche Krankenkasse erbringt.

So sehe ich das.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

 

 

 

 

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Hallo Tiza,

es ist wohl wirklich ein Mysterium.

Ich benötige im Monat für fast 6.000 € Medikamente und das seit etwa 16 Jahren.

In Deutschland müsste ich (als chronisch Kranker) mindestens ein Prozent der Medikamentenkosten selbst tragen, also etwa 720 € im Jahr.

Ganz abgesehen davon, dass immer mehr Medikamente in Deutschland von den Versicherten komplett selbst bezahlt werden müssen.

Die Zuzahlung für die monatliche Ration beträgt in Spanien zwischen 1 € und 2 €, also maximal etwa 0,033%.

Ich war mehrmals über Wochen im Krankenhaus:

Keine Zuzahlung für Verpflegung, für den Krankentransport oder für irgendwelche anderen Dinge.

Zum Zahnersatz kann ich schreiben, dass die Implantate (die natürlichen Spanien zu 100% selbst bezahlt werden müssen) weniger kosten als in Deutschland mit dem Zuschuss der Krankenkasse.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

 

 

 

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Angesprochen                 „“es ist wohl wirklich ein Mysterium““  wenn man es so sehen will,

Nein nur vom Lesen von 2 Links ist es soweit ersichtlich. Bei einhalten von „Verfügungen“ zusätzlichen daraus entstehenden/begleitenden Arztberichten entsteht

eben der Typ TSI 001 Farmacia gratuita. Der in ES Unterstützung findet.  

Viele Residente Rentner sind mit ihrer automatischen Einstufung TSI 002 - 01 10% límite 8,23 euros /mes zufrieden.  

Können unteranderem alle auch von dem System "ANDALUCIA" JUNTA sesentaycinco Beistand erfahren.

bearbeitet von Tiza

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Da kann was nicht stimmen.

Hätte Helmut 100 Tsd Einkommen im Jahr, dann wären das etwa 60 Tsd Nettoeinkommen.

Dann müsste er bei 60 Prozent Zuzahlung etwa  45.000 Euro jährliche Zuzahlung leisten.

 

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Hallo ,

ich würde gerne ebenfalls Informationen bekommen.

Wir spielen mit den Gedanken auszuwandern(Spanien) und sind dankbar über ein paar infos.

Wir haben einige fragen... 

 

Sehe aber hier sind einige die sich auskennen.

Vorallem Herr Helmut Josef Weber.

können Sie uns helfen?

 

wir freuen uns auf eine Antwort.

Mfg

Christoph und Jennifer

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Hallo Ihr Beiden,

sagen wir mal besser: Jeder hat so seine Schwerpunkte, die dann auch praktisch zu seinem Leben gehören.

Ich bin z. B. Rentner und kenne mich ganz gut mit den jeweiligen Sozialversicherungssystem  aus,  andere, wie z. B. baufred hat seine Schwerpunkte in anderen Dingen.

Wenn möglich, dann sollten wir möglichst viele Dinge hier im öffentlichen Forum diskutieren, denn dann können mehrere etwas davon haben, wenn sie vielleicht das gleiche Problem haben.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

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... tlw. hat Helmut Recht, aber wie immer, der Teufel steckt im Detail ...

... festzustellen ist, es leben viele Deutsche in Spanien, die mehr oder weniger gut sich mit den alltäglichen Dingen der Bürokratie aus kennen - oder aber sich im "System" relativ ruhig verhalten (müssen!) ... aber dennoch sich immer wieder "blaue Flecken" holen, weil sie sich der Sprache weitestgehend "verweigern" ....

Bereits vor 35 Jahren lernte ich aus beruflichen Gründen in 4 Jahren die "Basics" der spanische Sprache bis zu einer gewissen notwendigen Perfektion ... und, auch heute noch ständige "Vertiefung" täglich per span. Podcasts + Mono-/Dialogtexte zur Vokabelarbeit!

... heisst unterm Strich > ich kann mir problemlos zu meinen Alltagsproblemen jederzeit an den spanischen  Originalquellen im Internet die notwendigen Infos besorgen und damit "arbeiten" - was nahezu allen Anderen nicht möglich ist und sich alles aus 2- u. 3-Hand mehr oder weniger genau holen müssen .... oft mit den bekannten "blauen Flecken" als Ergebnis ...

... ansonsten, für den Einstieg >>> "Rundum"-Infopaket der Diputación de Alicante - in Deutsch!:
http://www.ciudadanosextranjeros.es/de/publikationen/

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